Einkommensvergleich 2025: Bist du reich, arm oder Mittelschicht?
Video Overview & Insights
Der große Einkommensvergleich 2025: Brutto-Gehaltsspannen für Vollzeitbeschäftigte in Deutschland und Haushaltsnettoeinkommen verschiedener Haushaltstypen im Vergleich.
Entweder wirst du frechem, rücksichtslosen Politiker, oder zum Betrüger, Dieb, Verbrecher aller Art , aber das oft ist doch das Gleiche ,dann hast du Chance zu oberen 10 000 zu gehören.
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Im Vergleich zu den meisten Menschen auf der Welt sind wir reich. Außerdem leben wir in Frieden, in relativer sozialer Sicherheit mit Zugang zu hochwertiger medizinischer Versorgung.
Es fehlt auch die Relativierung. Ein heutiger Bürgergeldempfänger lebt auf einem höheren Lebenstandard als ein Arbeiter in den 70ern.
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🔗 Quellen und Anmerkungen (Stand: Mai 2025):
Es kommt nicht auf Einkommen an, sondern auf Vermögen
► IW Köln (2025): Wer zur Oberschicht gehört: Ab diesem Einkommen gilt man als reich.
► Statistisches Bundesamt (2025a): Entwicklung der Reallöhne, der Nominallöhne und der Verbraucherpreise.
es gibt 15 Mio. Netto-Steuerzahler Tendenz sinkend, dieser Laden hier fliegt der arbeitenden Bevölkerung um die Ohren, deshalb werde ich auswandern.
► Statistisches Bundesamt (2025b): Pressemitteilung Nr. 072 vom 26. Februar 2025.
► Intro-Outro-Musik: https://youtu.be/TTsWmdwnb6Q
Spannend finde ich eigentlich nur das Äquvivalenzeinkommen. Sobald Kinder ins Spiel kommen gibt es mehr (unbezahlte) Arbeit zu tun und das Einkommen wird auf mehr Verbrauchende verteilt.
Ich verdiene auch in Teilzeit an der 90ten Percentille. Muss davon aber im Münchner Umland 5 Menschen ernähren. Bin ich jetzt im Vergleich noch so vermögend?
More User Perspectives
Ich bin arm
@Realitätssinn_scharfsinnigMan muss bei der Berechnung der Reallöhne bedenken, dass der Verbraucherpreisindex bereits eine schöngerechnete Statistik ist. Also alles in allem dürften Reallöhne stagniert bis leicht gesunken sein. Der errechnete Reallohn ist also eine obere Schranke.
@Narwarowir gehören zu den reichsten 10% (arbeiten beide nicht Vollzeit) bei gleichzeitig sehr niedrigen Fixkosten, ich muss eigentlich nicht viel machen und werde immer reicher (d.h. 70-80 k pro jahr zusammen steigt unser Vermögen jedes Jahr in einem normalen Jahr) einfach die Kosten im Griff haben und möglichst Fehler und Klumpenrisiken bei der Geldanlage vermeiden, dabei fahren wir bestimmt 4-6 mal im Jahr in Urlaub, geben da aber auch nicht mehr aus als zuhause, der schlüssel liegt darin möglichst niedrige Fixkosten zu haben insbesondere in Bezug auf Wohnen, Versicherungen, Mobilität, Abos....
@Thomas47119Wer nicht überdurchschnittlich wohlhabend oder reicht ist, ist halt Arm.. Es gibt keine Mittelschicht sondern nur reiche und diejenigen die es nicht sind. Selbst eine Single Person mit 4000-5000 Netto ist eher an der Armut als am Wohlstand. Familien sind generell die Verlierer unseres Systems
@dennisbih9457Guter Content! 👍
@Pum1ceBezieht man den Anstieg der Sozialversicherungen und der kommunalen Abgaben mit ein, hat sich das Nettoeinkommen in den letzten Jahren nicht mehr erhöht.
@SGETjomeAlso ich liege bei den oberen 5% bei Paaren mit Kindern. Sorry, aber ich fühle mich absolut nicht als „reich“. Es reicht gerade so, Urlaub im Jahr nicht mal mehr drin.
@xy5937Danke für das informative Video! Interessant wäre auch wie sich das Haushaltsnettoeinkommen berechnet. Z.B. werden Mieten oder Tilgungsraten berücksichtigt? Grüßle
@schatti8697Das Problem ist, dass ein Top-10%-Gehalt keinen Top-10%-Lebensstandard ermöglicht, sondern nur einen Top-30%-Lebensstandard.
Lebensstandard lässt sich nur noch durch ein massives Erbe realisieren.
Das wird die nächsten zehn Jahre massive Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft haben.
Reallohnindex? Das ist aber Brutto, oder? Also ohne höheren Steuersatz und ohne höhere Sozialabgaben.
@larslrs7234Nettoeinkommen ~1900. Single männlich, alleinlebend, Steuerklasse 1, Alter 35, Land Sachsen, Vollzeitbeschäftigt, mittlere Reife (heißt hier Realschulabschluss), Mieter.
Nach den Graphen des IW stellt sich dar, dass 66% der Gesamtbevölkerung "reicher" sind. Faktisch gehöre ich dann wohl zur unteren Mittelschicht.
Und die Realität der unteren Mittelschicht: nach Abzug aller Fixkosten (Miete, Strom, Versicherungen, GEZ, etc.) und dem Luxus ein eigenes Auto zu besitzen, das aber mehr steht, als fährt, weil ich zudem den Luxus habe auf Arbeit laufen zu können (ergibt eine Tankfüllung ca 55l Super alle zwei Monate, Steuern und Versicherung auf den Monat runter gebrochen belaufen sich auf ~70€), bleibt unterm Strich nur minimal mehr als der Bürgergeld-Regelsatz, um den Monat zu überleben.
Und da solche Dinge wie Kreuzfahrten, Pauschalreisen und 75-Zoll-Fernseher (also alles Dinge des täglichen Bedarfs), die ja immer günstiger werden, in die Inflationsrate rein spielen und diese künstlich nach unten drücken, kann ich von Glück reden, dass Überstunden auch vergütungsfähig sind. Kleine Finanzspritze, ich verbringe mehr Zeit auf Arbeit und kann so nicht auf die Idee kommen mit meiner übertriebenen Freizeit noch was anfangen zu wollen. Dann würde sich ja fast die Idee aufdrängen, dass das als finanzielles Risiko einzustufen wäre.
Mein einziger Pluspunkt: ich bin zu 100% Schuldenfrei. Keine Kredite, kein offener Dispo, nichts.
Und sicherlich werden einige jetzt mit dem Argument kommen, dass ich über meine Verhältnisse lebe. Kann ich so nicht abstreiten. Meine Matratze liegt auf dem Boden - für ein Bett, das auch mal länger als von 12 bis Mittag hält und wo eventuell noch niemand drin gestorben ist, sind grad wenig bis keine Reserven, der Karton, in dem die Matratze geliefert wurde, stellt zurechtgebastelt mein Wohnzimmerregal dar. Letzten Winter habe ich die Heizung nur über Froststufe gedreht, wenn ich Besuch erwartet habe. Und dennoch liegt der Kontostand vor dem Lohnauszahlungstag nur mit Glück, guter Haushaltsführung und vier von sieben Tagen auf Toast und Haferflocken noch im vierstelligen Bereich.
Ich stell mal die These auf, dass die 34%, die laut IW "ärmer" sind, als ich, bei gleichen Grundvoraussetzungen nur eine Beschäftigung brauchen. Denn das reicht dann bestenfalls nur noch zum über-, aber nicht mehr zum leben. Solche Phrasen wie "Arbeit muss sich lohnen" oder "Rentabilität" braucht man vor dieser Personengruppe nicht anbringen.
Und nur so am Rande, wenn wir schon über Zahlen und Statisiken reden, mal was ungemütliches:
Die Suizidrate in Deutschland steigt seit 2018 wieder an...
Ich weiß nicht, was jeder Einzelne jetzt mit dieser Information anfängt. Kann man so stehen lassen, kann man drüber nachdenken, man kann mich auch als Verschwörungstheoretiker abstempeln - kann ich mit leben.
Und ich rechne auch sehr stark damit, dass jemand anfängt, wie ich mich erdreisten kann psychische Erkrankungen mit (privat)ökonomischen Aspekten über einen Kamm zu scheren.
Ich denke, nach einem halben Jahr Psychiatrie wegen schweren Depressionen, in dem ich auch andere Schicksale kennengelernt habe, kann ich wohl eine gewisse "Expertise" vorweisen, um mich dessen erdreisten zu dürfen.
Abschließend wünsche ich allen, die bis hier her meinen Ausführungen folgen konnten, ein langes, gesundes und vor allem finanziell stabiles und gesichertes Leben, einen schönen Restsonntag und am kommenden Donnerstag ein fröhliches Himmelfahrtsfest (wahlweise Männer- oder Herrentag, je nach Region, Gemüt oder persönlicher Präferenz).
Ganz ehrlich, auch eine Familie mit Kindern, die bei ca 6000€/Monat netto liegt, gehört zwar theoretisch zu den oberen 5%, aber versucht mal ein Haus zu bekommen…
Mit anderen Worten für 95% der Familien gar nicht machbar! Eher 97%!
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❓ Wie viel Einkommen ist heute überhaupt noch «viel»?