Kein Bock mehr auf Ausbildung und Handwerk? | 13 Fragen | UNBUBBLE
Video Overview & Insights
Ausbildung oder Studium, was lohnt sich heute noch?
Mehr Infos zum Thema gibt es hier:
Junge Menschen & Zukunftschancen
https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/jugend-studie-2026-deutschland-100.html
https://www.zdf.de/video/talk/unbubble-100/zuversicht-100
https://www.youtube.com/watch?v=bNwmsfQ9wqY
Arbeitsmarkt in Deutschland
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2025/pflege-handwerk-it-weil-beschaeftigte-sich-abwenden-verschaerft-sich-der-fachkraeftemangel
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/wirtschaft/arbeitsmarkt-chancen-berufseinsteiger-100.html
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/arbeitsmarkt/ki-hilfe-arbeit-fachkraeftemangel-100.html
Die Hörsäle sind voll, die Werkstätten leer: Laut dem Statistischen Bundesamt entscheiden sich in den letzten Jahren immer mehr junge Menschen für ein Studium, während das Bundesinstitut für Berufsausbildung von tausenden unbesetzten Ausbildungsplätzen berichtet. Befinden wir uns in einer Schieflage?
Die einen kritisieren: Zu viele junge Menschen studieren, oft ohne klare Perspektive. Vielen fehlt die Orientierung, was sie mit ihrem Studium eigentlich erreichen wollen. Dabei werden Fachkräfte im Handwerk und in vielen Ausbildungsberufen dringend benötigt.
Ganz einfach:
Vor dem Studium eine verpflichtende Ausbildung in einem dazu passenden Beruf.
Fertig.
Und lasst die Kinder in den Schulen Werken
Andere betonen die Vorteile eines Studiums: Akademische Abschlüsse bieten im Durchschnitt bessere Verdienstmöglichkeiten und sind für viele ein wichtiger Aufstiegspfad, besonders für Menschen aus nicht-akademischen Familien.
In der neuen Folge 13 Fragen haben wir diskutiert: Leidet Deutschland unter einem „Akademisierungswahn“? Und womit fährt man langfristig besser – Ausbildung oder Studium?
Studium braucht mehr Praxisbezug in die Wirtschaft.
#Ausbildung #Studium #13Fragen
Ich bin Bäckerlehrling im dritten Lehrjahr. Wenn ich Leuten sage was ich mache, dann sagen die oft "Wirklich? Respekt dass das heute noch jemand lernt ". Ich habe durchaus, vielleicht etwas überspitzt ausgedrückt, ein hohes Ansehen. Allerdings wird oft davon ausgegangen, dass ich nur einen Mittelschulabschluss habe. Ich will nicht der ganzen Welt mitteilen auf welcher Schule ich war, aber es war höher als Mittelschule.
*https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/handwerk-ausbildungsplaetze-100.html
UNBUBBLE zeigt Menschen mit all ihren äußeren und inneren Widersprüchen, und nicht als Teil starrer Bubbles. Mit Verständnis und Empathie – für ein echtes Miteinander.
Was für eine quatschige Diskussion. Zahlt faire Löhne im Handwerk und ihr werden auch mehr Auszubildende finden.
Eine Produktion von ZDFkultur in Zusammenarbeit mit Hyperbole.
„Geh ins Handwerk, das ist sicher“
„Optikerin? Super! Das ist sicher!“
… keine 5 Jahre nach meinem Gesellen ist es schwer einen Job zu finden, weil der Verkaufsberater billiger ist.
Es gab keine Optiker, also wurden Verkäufer ran gezogen. Jetzt merken Arbeitgeber, dass das ja auch klappt und billiger ist.
Ich bin jetzt Sekretärin in einer Forschungsklinik und verdiene mehr als ich als Optikerin verdienen würde… mir wurde als Meisterin ein Verkäufergehalt angeboten. Das war die einzige Rückmeldung von Optik-Betrieben.
2450€ für 40h und 27 Tage Urlaub.
Jap… war sehr sicher…
Unsere Teilnehmer*innen:
Ein Mediziner ist auch nur ein studierter Praktiker. Das Problem sind die Studiengänge, wo es keine festen Ziele gibt. Medizin ist viel mehr Handwerk als Studium, da braucht man wenig Kreativität. Da kriegst du am Ende auch viel positive Resonanz.
Rüdiger Maas: Generationenforscher & Psychologe
Maurice Obendahl: Dachdeckergeselle & Content Creator
Ich finde, dass österreichische System besser. Wo die Mehrheit der Leute, schon in der Schule eine grundlegende Ausbildung mitbekommt. Selbst habe ich viele Jahre ins Studium investiert, aber komme in die hohen Stellen bisher nicht rein und für die geringeren Stellen bin überqualifiziert. Die Erwartungen sind entweder zu hoch oder zu gering. Ich würde auch einfachere Tätigkeiten machen, aber dafür gibt es genug andere. Und ohne Verbindungen kommt man nirgends gut rein.
Sammy: Barkeeper & Content Creator
Yasemin Kesti: Co-Gründerin einer Berufsorientierungs-Plattform
Ich habe zwei Masterabschlüsse und mache gerade einen Lieferjob, wo ich mich über ein paar Euro Trinkgeld freue. Ich habe mich für das Fach interessiert, aber jetzt zu viele Kenntnisse in unterschiedlichen Bereichen. Die Anforderungen, welche sie jetzt bei den Jobs haben, sind sehr verschieden zum Studium.
Lisa Niendorf: Bildungsforscherin & Dozentin an der HU Berlin
Ismail Topalca: Medizinstudent
Maurice bester Mann
Noch mehr UNBUBBLE:
Es braucht mehr Praxisorientierte Förderung in der Schulzeit. 2 Praktika reichen in vielen Fällen aus, um zu wissen, was man vielleicht nicht möchte...
Betriebe müssen viel offener werden für Orientierung, für Praktikanten auch wenn es Zeit kostet!
Schüler müssen ihre Möglichkeiten kennen und nicht nur stupiden Lerndruck erhalten. Orientierungsfächer müssen her, Lebensführung Fächer. Die heutige Generation ist teilweise überfordert mit Möglichkeiten und es fehlt an Orientierung
🎬 Sollen wir noch Kinder kriegen? | 13 Fragen | UNBUBBLE https://www.youtube.com/watch?v=hLRGav-z48k
🎬 Ex-Hells-Angel trifft Ex-Gangster: Der wahre Preis von Loyalität & Gewalt I UNBUBBLE https://www.youtube.com/watch?v=o8fMnldQHi8
Ich denke, mit Studium/Ausbildung ist es wie mit Kleidung: Manche wissen, was Ihnen passt, andere müssen einige Sachen ausprobieren. Und wenn es nicht passt wechselt man.
🎬 R.I.P Meinungsvielfalt: Haben wir verlernt zu streiten? | 13 Fragen (extended) | UNBUBBLE https://www.youtube.com/watch?v=wZe0jrXBzQQ
🎬 Plötzlich gläubig und EINSAM?! | UNBUBBLE https://youtu.be/zNyOt8Jw2Nk
Auch wenn Maurices' Ausdrucksweise nicht bei jedem gut ankommt: Seine Grundaussagen sind schon nicht falsch.
Kapitel:
Ärzte bringen mehr Menschen um als Auftrag killer
00:00 Intro
02:10 Warum hast du studiert?
Du sollst dich bemühen ein guter sklave der gesellschaft sein
03:51 Was ist das richtige Motiv für ein Studium?
05:41 Ist das “Wohlstandversprechen Studium” am Ende?
Ki wird kein Handwerk machen, aber die Roboter mit Ki ;-)
09:38 Wie viele Akademiker*innen brauchen wir?
13:18 Ist es falsch Studium gegen Ausbildung auszuspielen?
Ja nach der 10. Klasse zu überlegen was man beruflich machen will ist verrückt ?!
14:38 Bist du angesehener weil du studierst?
15:29 Bist du weniger angesehen, weil du nicht studiert hast?
14:07 Bisher werden einfach zuviele Dinge einfach zusammengeworfen. zbspl
- Master ist einfach das Akademikerequivalent zum Meister.
- Leute, die in der Schule nicht wissen, was sie später machen sollen, machen nicht einfach 'weiter schule'. Viele lassen sich auf irgendwas ausbilden oder halten sich mit nebenjobs wie Pizzalieferant oder Putzkraft über Wasser.
18:07 Haben viele Studierende eine falsche Anspruchshaltung?
7:41 Das ist einfach Käse. Nicht alle machen einfach 'weiter schule' weil Sie nicht wissen, was Sie machen soll. Die meisten bewerben sich dann erstmal auf irgendwas und machen dann eine Ausbildung oder irgendwas anderes.
20:24 Sind deine Kommiliton*innen unglücklich?
wir wissen das Hier ne Bubble ist...
26:45 Hast du dich unter Druck gesetzt gefühlt zu studieren?
27:52 Welche Fähigkeiten wird man in Zukunft brauchen?
Tatsächlich wurde mir gesagt: "wehe du studierst die taugen nichts!" Als ich dann gesagt habe ich studiere jetzt wurde 2 wochen nicht mehr mit mir geredet. Ich habe vorher eine ausbildung gemacht und das war definitiv der richtige weg. Erst Ausbildung, feststellen ich will mich darin weiter bilden, Studium angefangen. Würde ich das studium wieder machen? Nein, Ich würde einen techniker machen und wäre schneller und einfacher als bei meinem Weg über die Uni. Bereue ich es? Nein, Ich bereue nichts aber würde es anders machen wenn ich wieder anfangen sollte.
Und falls ihr unentschieden seid, macht irgendwas, Startet eine Ausbildung und wenn ihr mit dem abschluss denkt das will ich nicht dann macht was anderes. Ich wusste nicht was ich machen soll. Ich wusste ich will Bauen also habe ich was in die richtung gelernt und am ende gedacht "war ne scheiß ausbildung aber den job liebe ich, da mache ich weiter"
33:48 Können wir uns darauf einigen, dass wir bessere Berufsorientierung brauchen und einander für unsere Bildungswege nicht abwerten sollten?
35:00 Können wir uns darauf einigen, dass wir mehr Pflichtpraktika einführen und Austausch zwischen Schüler*innen und Studierenden fördern sollen?
Im Studium lernt man wie man Powerpointprsäsentationen hält, wie man Differentialgleichungen 3. grades löst. Wie man eine Tensorrechnung löst. Alles relativ nutzloser Krempel.
Aber nichts was man im Berufsallttag braucht. Wahre Hardskills bringt man sich idealerweise schon als Kind bei. Jeder der als Kind schon programmiert hat, kann mit 15 mehr als jeder Informatikabsolvent von der uni. Die wirklich harten Sachen können nur Menschen, die sich schon immer intensiv mit dem Thema beschäftigt haben. Alle anderen sind durch ki ersetzbar. Also 90% aller Uniabsolventen.
Das ist einfach so.
Echte Skills, echtes tiefgreifendes Verständis, Erfahrung, die schwarz auf weiß belegbar sind, gibt es nur über learning by doing. Und nicht indem man das Gefasel eines Professors hört. Deshalb haben wir heutzutage ja so viele Fachidioten, in Architektur, Maschinenbau, IT. Weil das alles diese Klischee-Uniabsolventen sind, aber kaum jemand hat richtig Ahnung und Skills.
More User Perspectives
Die KI kann uns Handwerker nicht ersetzten was ist mit Altbauten mit Schiefen Wänden da kommt die Ki oder Roboter nicht klar.
@maggionfire4907An die Arbeit!
@hansipansi11es sollte kein Studium möglich sein, ohne das man zuvor in Beruf eine Ausbildung gemacht hat.
@stephankostros2212Die Aussage, dass KI die Akademiker beziehungsweise das Denken ersetzen, aber dafür das Handwerk erhalten wird, ist halt auch zu kurz gedacht. Sobald ein großer Teil der Gesellschaft keinen Job findet oder diesen sogar verliert, wer soll dann den Auftrag für den Handwerker bezahlen? Unsere Gesellschaft ist auf Kapital aufgebaut. Wenn dieses bei dem Volk wegfällt, wird es für jeden schlimm, auch für den Milliardär.
@klam7612Man muss auch Unterschieden zwischen Theoretiker und Praktiker. Es gibt Menschen die können besser Theorie mit lernen und so und es gibt Menschen die sind praktischer veranlagt. Ich bin eher praktiker und das passt sehr gut zu mir
@nussknacker69Weniger Akademiker, mehr AfD-Wähler. Leider die Wahrheit.
@pb.j.1753Studieren grundsätzlich, wer wirklich talentiert ist und ein echtes Studienziel hat. Das Studium sollte auch einen realistischen Preis kosten. Im Gegensatz zu einem Auszubildenden kostet ein Student lange Zeit nur. Talentierte Menschen ohne Geld sollten ein entsprechendes Stipendium erhalten. Die Stigmatisierung der klassischen Ausbildungsberufe sollte endlich aufhören. Jeder Mensch, der sein Bestes im Job gibt, ist gleich wertvoll. In der Regel sind klassische Handwerksberufe ungemein wertvoll. Es wird was geschaffen. Pflegeberufe sorgen für das Wohl vieler Menschen, etc. Juristen, BWLer, Investmentbanker, etc. tragen in der Regel nicht wirklich was zum Wohl der Menschheit bei. Aufhören sollte auf jeden Fall Studieren um des Studieren Willen, einfach nur, weil es geht.
@andreasherrmann2512Ich 22 habe meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen,aber plane meine Zukunft in der Schweiz,da ich dort mehr netto habe und nichg bestraft werde mit 25% kapitalertragssteuer wenn ich in aktien investiere,außerdem zerfällt die deutsche geselschäft-immer diese Neidkultur,lgbtq,gendern😢
@h-zn6vpWer Steuerrecht studiert hat, braucht sich aus Bildungsperspektive keine Sorgen um einen Job zu machen, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Ein Studium alleinge reicht aber eben nicht, man muss schon eine gewisse Praxiserfahrung und persönliche Voraussetzungen mitbringen, um den Traumjob zu bekommen. Man will niemandem etwas vorwerfen aber vielleicht lag es auch daran, dass der Mann sich großteils auf Stellen mit höherem Qualifikationsprofil beworben hat? Auch mit Studium muss man im Arbeitsleben "klein" anfangen.
@alexandrast.9196Maurice rafft gar nichts. Soll er mal arbeiten gehen wenn er so bock drauf hat
@realpresidentdausa9654KI ist der bessere Therapeut/Psychologe und in der Pflege gibt es auch erste Ansätze. Würde bestreiten, dass Zwischenmenschliches ein sicherer Faktor für den Arbeitsmarkt ist
@deanryder_2025Warum lädt man fast nur Influencer ein hahaha? Wäre doch sinnvoll Menschen einzuladen die auch beruflich im gelernten Bereich Aktiv sind
@deanryder_2025Naja, es gibt schon viele Studiengänge, bei denen man sich ernsthaft fragen kann, wie sinnvoll sie im Hinblick auf den Arbeitsmarkt sind. Geh mal an eine sozialwissenschaftliche Fakultät und mach eine Langzeitstudie dazu, wo die Absolventen am Ende beruflich landen. In vielen Fällen würde vermutlich auch eine Ausbildung vollkommen ausreichen.
Steuerrecht ist allerdings eine interessante Wahl. Wurde das über ein Jurastudium oder über ein BWL-Studium gemacht? Letzteres würde zumindest teilweise erklären, warum er Schwierigkeiten hat, etwas zu finden.
Gerade bei vielen wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen kommt es massiv auf einen sehr guten Notenschnitt an und oft noch stärker auf ein gutes Netzwerk. Wenn man während des Studiums nicht arbeitet, keine Praktika macht und nicht auf Veranstaltungen, Karrieremessen oder Networking-Events geht, wird es später deutlich schwerer, einen guten Job zu finden.
Das Problem ist: Sowas wird einem im Studium oft nicht wirklich beigebracht. Man findet es meistens erst heraus, wenn man selbst aktiv wird, mit Studienberatern spricht, recherchiert oder sich frühzeitig um Praxiserfahrung und Kontakte kümmert.
Edit: Seine Artikulation ist für diesen Job auch unpassend. Sofern er sich im Berufsleben ebenfalls so gibt, erklärt das ebenfalls einiges. In BWL-nahen Bereichen wird präzise Sprache, kein Slang, etc. als Grundlage vorausgesetzt, sog. "Professional Communication Fit". Bei Startups hat er mehr Chancen, vielleicht das mal probieren. Dort sind die oft weniger streng.
Maurice: Kritisiert Leute, die studiert haben und nun ein viel besseres Arbeitsumfeld haben, und will, dass alle für Mindestlohn auf dem Bau malochen.
Auch Maurice: Baut Häuser für Akademiker, die er sich selber niemals leisten kann...
Maurice: Kommt ins Handwerk!
Schule bereitet einfach nicht auf die Zukunft vor!
@janxxx5360Die Frau sollte mql Hundegger googlen
@moritzgrundhoff2413Man merkt einfach ,das da Leute stehen die studiert haben, und richtig hochfachgerecht Deutsch sprechen. Und dann da einer steht der im Handwerk arbeitet und sich so denkt. Alta, rede mal so, damit ich dich verstehe. 😂
@razer8885Dank der Grünenwähler geht es für alle nur in eine Richtung! Nach unten! Genießt, was ihr gewählt habt!
@GS-lu4osGender schinnen gott nervt das können die mal deutsch reden
@raphaeljunghans7501Meiner Meinung nach braucht Deutschland sowohl innovative Ingenieure, Wissenschaftler, Ärzte und Anwälte als auch Handwerker, Facharbeiter und Krankenpfleger usw. Man sollte über den Tellerrand hinausschauen und sich zum Beispiel ansehen, wie man in China vorgeht. Dort gibt es ein Filtersystem im Bildungswesen. Bereits ab der Grundschule oder spätestens ab der 7. Klasse werden die Schüler in Eliteschulen bzw. Eliteklassen und normale Schulen eingeteilt. Das wichtigste Kriterium sind die Ergebnisse einheitlicher Abschlussprüfungen. Das bedeutet, dass viele schon sehr früh wissen, ob sie das Potenzial haben, Forscher oder Arzt zu werden, oder ob sie sich besser an einem praktischen Brotberuf orientieren sollten.
@helenhe3164Ich bin der selben Meinung, dass Softskill wie Kommunikation oder allgemeiner wie das Zwischenmenschliche weiter an Bedeutung gewinnen.
Aber was ist eigentlich mit der Entwicklung des berufsbegleitenden Studiums? In selber Linie sehe ich es als sehr gut möglich an, das System so umzustellen, dass eine Ausbildung verpflichtend wird für ein Studium. Die Ausbildung bereitet mich auf die Arbeitswelt direkt vor, ich kann mein Studium gut finanzieren, welches ich dann berufsbegleitend absolviere.
Wir brauchen alle Berufsinhalte sowohl Ausbildung als auch Studium in der Oberstufe. In der Oberstufe sollten Bachelor of Arts / Science UND Ausbildung durch LK beispielsweise erworben werden können. Wir brauchen eine SCHULE, die auf das Berufsleben vorbereitet. fachkräftemangel ade. 40 Std. Woche ade durch bessere Arbeitsteilung. Amerika 🇺🇸 USA machen‘s mit early college high school vorbildlich vor!! ❤berufliche Gymnasien wie auch duales Studium gehen bereits in die richtige Richtung, aber weit vom Ideal entfernt!
@mrs.was-geht-sie-das-anAls Student muss ich sagen, die Leute studieren halt einfach und erwarten dann eingestellt zu werden. Dabei gibt es Praktika, Studentenverbindungen und Jobmessen, über die man schon während dem Studium Anschluss findet. In dem Sinne, wenn du keinen Job findest: Selbst Schuld.
@Benjamin-Elias-EschIch bin im sechsten Semester und werde auch noch meinen Master machen, aber auch nur weil ich bereits selbstständig arbeite. Fast jedem, der vor der Entscheidung steht, würde ich aktuell empfehlen, eine Ausbildung zu machen und so früh wie möglich zu arbeiten. Sowohl die kommenden Krisen als auch KI werden viele White Collar Jobs vernichten.
@Benjamin-Elias-EschDiese frau hahahahah
@luismassopust3893Der Hauptschüler macht seinem Abschluss alle Ehre und bestätigt viele Vorurteile. Ein gewisse Portion gekränkter Stolz runden seine Meinung noch ab
@jordanbelfort672Dumstenden
@La25042Was mich an dieser Debatte nervt, ist auch, wie hier in den Kommentaren mit Maurice umgegangen wird. Da erzählt ein Mensch aus dem Handwerk davon, dass sein Beruf über Jahre zu wenig gesellschaftliche Anerkennung erfahren hat - und statt diesen Punkt erstmal ernst zu nehmen, wird sofort eingeordnet oder er in den Kommentaren teilweise abgewertet. Darin sehe ich ein gesellschaftliches Problem: Warum fällt es so schwer, Menschen in ihrer konkreten Erfahrung zunächst einfach zuzuhören, ohne sofort Bedingungen daran zu knüpfen? Warum kann man einem Handwerker, der von mangelnder Wertschätzung berichtet, nicht für einen Moment genau diese Wertschätzung geben, statt direkt die Sorge vor „Antiintellektualismus“ in den Raum zu stellen? Für mich zeigt sich hier eine Form von Selbstüberhöhung: die eigene Perspektive wird so selbstverständlich zum Maßstab, dass die Lebensrealität anderer kaum noch wirklich gehört wird. Und ja, das kann sich auch in Klassismus äußern. Wer gesellschaftliche Verantwortung für sich beansprucht (gerade im akademischen Bereich), sollte sich fragen, ob er Menschen außerhalb des eigenen Milieus noch mit echter Offenheit begegnet oder vor allem mit Einordnung. Maurice in diesem Moment erstmal verstehen zu wollen, wäre vielleicht der bessere Anfang.
@katharinahofmann3236