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MAITHINK X

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Protein-Hype wissenschaftlich geprüft

Video Overview & Insights

Was kann Protein wirklich? Hilft es beim Abnehmen und beim Muskelaufbau? Ist Protein gesund? Und kann es irgendwann zu viel werden?

du und Wissenschlich?

— @yaguza3614

Wir gucken uns die Wissenschaft rund um den Protein-Hype an. Also, holt euch einen Tee, macht es euch gemütlich, wir steigen durch.

QUELLENANGABEN: https://maithinkx.de/protein-quellen

Das ist ja wieder voll die Bratwurst-Info, wie immer, oder?

— @berndvonsternburg1227

MEHR MAITHINK X

► Muskelaufbau – Mythen vs. Fakten: https://maithinkx.de/muskelaufbau

Das klingt für mich nach sehr sehr viel Protein. Wenn ich mir vorstelle, wie unsere Vorfahren vor der neolithischen Revolution durch die Gegend gezogen sind und ihr essen gesammelt und gelegentlich auch mal was gejagt haben.... Das Essen hatte mit dem was wir heute essen in punkto Nährstoffen kaum was zu tun... Ich kann mir nicht vorstellen, dass unsere Vorfahren auf diese >0.83g/kg gekommen sind. Und ich Stelle mir die nicht als Couch-Potato vor.

Ich glaube diese 0,83g/kg sind entweder Marketing (kauft mehr Fleisch und Proteinriegel) oder in den 0.83 sind schon die Eiweiße mit drin, die der Körper selbst herstellt.

— @the3-Engineer

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Also bei allem Respekt zum Thema NStickstoff, aber in der Schule wurden die lateinischen Bezeichner gelehrt, und da brauche ich keine solche Eselsbrücke, wenn es um Nitrogenium geht. Denn dann geht es ja mit OSauerstoff und Coalenstoff weiter 😳.

— @brillera1934

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Ich find's schön wie neutral und faktisch es einfach präsentiert wird

— @rakowumusic5143

EMPFEHLUNGEN DER DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FÜR ERNÄHRUNG für eine gesunde und ausgewogene Ernährung: https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/gut-essen-und-trinken/dge-empfehlungen/

KAPITEL

Zum Glück hast du den Satz zu Ende gebracht bei "schüttel dir einen..."

— @rakowumusic5143

00:00 Intro

00:51 Warum wir Proteine brauchen

Naja, man kann auch Mozzarella essen (1 Stück = 125g = 22,5g Protein, 18g Protein auf 100g) und ebenso haben Haferflocken 14g Protein auf 100g. Dazu kommt noch Milch. Da ist man schnell mal bei 20g Protein.
Es geht also, allerdings hätte ich auf sowas kein Bock. Haha.
Aber beides esse ich gern und häufig. Schmeckt sehr gut, tut gut und sättigt stark.
Die Infos habe ich gerade in der Küche geprüft.

— @containingmetal7601

03:10 Wie viel Protein brauchen wir?

05:49 Muskeln

Der Beitrag eröffnet mit TikTok-Rezepten, Supplement-Marketing etc. und fragt dann, ob das alles übertrieben sei. Das ist schon ein interssanter Frame der eher kulturell- als evidenzbasiert ist, oder?



"Ich habe übrigens mal getrackt,

wie viel Protein ich so zu mir nehme,

wenn ich jetzt nicht extra darauf achte.



Jedenfalls, ich habe festgestellt, dass

ich weit unter diesen 0,83 Gramm pro Kilogramm

Körpergewicht bin,

wenn ich jetzt nicht extra darauf achte,

wenn ich einfach so esse, wie ich will."



Das Problem, dass sich für mich hier zeigt ist das der Ernährungsidentität und wie tief diese mit moralischen und sozio-kulturellen Werten verwoben ist und wenig Protein essen ist halt doch irgendwie cool in Deutschland.



"Bei dieser

0,83g-Formel geht es nur darum,

dass der Körper in Balance bleibt.

Das ist einfach das Baumaterial,

das der Körper braucht, um zu funktionieren."



Protein ist wichtig als Makronährstoff, der durch Aminosäuren Bausteine für praktisch alle Körperfunktionen liefert und doch wird es hier wieder in so einem Pumpereitelkeitskontext geframed von dem man sich am besten Fern hält.

Die Quelle der Aminosäuren beeinflusst die Gesundheit aber über die Lebensmittelmatrix (Ballaststoffe, Häm-Eisen, Nitrate, sekundäre Pflanzenstoffe), nicht über die Aminosäuren selbst. Ich könnte jetzt auch auf die protektiven Faktoren von Soja eingehen, senkt zum Beispiel sehr deutlich CRP-Werte insbesondere bei chronisch entzündlichen Krankheiten.



Eine ausreichende Proteinzufuhr aus den richtigen Quellen (primär oder auch ausscließlich pflanzlich) ist eine therapeutische Intervention vergleichbar mit Blutdruckkontrolle oder HbA1c-Management.



Und ich glaube irgendwie nicht, dass Mai hier mit zu hohem Blutdruck und schlechteingestellten Blutzuckerwerten so lapidar umgehen würde.



Mai sagt aber



"Wenn ich mehr Protein zu mir nehme,

habe ich weniger Kalorien übrig

für andere Lebensmittel wie Obst, Gemüse

oder Vollkornprodukte. Also weniger Ballaststoffe,

Vitamine, Mineralien, Flavonoide,

Phenolsäuren, Carotinoide, Glucosinolate, Saponine,

Phytosterole, ...

und den

ganzen anderen guten Kram,

der zu einer gesunden,

ausgewogenen Ernährung dazugehört."



Das ist wieder so eine Aussage, die ist eher ernährungsidentitäts basiert und nicht wirklich der Evidenz und dem Fakt, dass Mai zu wenig Protein zu sich nimmt. Und das ist schon irgendwie faszinierend, wie die Evidenz herangezogen wird und dann so getan wird als wäre sie nicht so wichtig.



Die meisten Menschen besonders ältere Menschen essen deutlich zu wenig Protein und definitiv aus den falschen Quellen, aber die besprochenen Nierenprobleme sind ein sehr spezifisches klinisches Problem, was jetzt wirklich niemanden der das Video schaut Jucken müsste.



Die PROMISS-Konsortium-Metaanalyse (8.107 ältere Erwachsene aus 8 Ländern) zeigt: 21,5 % konsumieren weniger als 0,8 g/kg/Tag, 46,7 % weniger als 1,0 g/kg/Tag, und 70,8 % weniger als 1,2 g/kg/Tag. Bei über 80-Jährigen liegt die Prävalenz einer Proteinzufuhr unter 1,0 g/kg/Tag sogar bei 54 %.



Gleichzeitig betrifft Sarkopenie mindestens 10–16 % der über 60-Jährigen und verdoppelt das Frakturrisiko und verdoppelt auch fast die Mortalität, aber sei es drum. Egal.



Die größte Netzwerk-Metaanalyse (Yan et al. 2025, 96 RCTs) zeigt, dass Krafttraining kombiniert mit Proteinsupplementation die wirksamste Intervention gegen Sarkopenie ist.



Die DGE empfiehlt 0,8 g/kg/Tag für Erwachsene unter 65 und erst seit 2017 1,0 g/kg/Tag für Ältere und liegt damit am unteren Ende des internationalen Spektrums.



ESPEN empfiehlt 1,0–1,2 g/kg/Tag für gesunde Ältere und bis zu 2,0 g/kg/Tag bei schwerer Erkrankung.



Die US Dietary Guidelines 2025–2030 haben den Zielwert auf 1,2–1,6 g/kg/Tag angehoben.



Die australisch-neuseeländischen Sarkopenie-Leitlinien setzen ≥1,2 g/kg/Tag als konkretes klinisches Ziel und verweisen insbesondere ältere Patienten aktiv an Ernährungsberater, wenn dieses Ziel nicht erreicht wird.



Die DGE integriert „Nachhaltigkeit" als Kriterium in ihre Protein-Leitlinienentwicklung neben der Gesundheitsevidenz. Das ist so methodisch eigentlich einzigartig: Die meisten klinischen Ernährungsleitlinien (ESPEN, PROT-AGE, ISSN) basieren ausschließlich auf metabolischen und funktionellen Endpunkten und dieses Ding mit der Nachhaltigkeit, naja Nachhaltigkeit ist halt kein geschützter Begriff.



Deutschland ist was das angeht einfach weird und es ist interessant, dass ich dieses Video davon nicht frei machen kann.



Die Message müsste doch dabei gar nicht schwer sein. Nein zu viel Protein ist nicht das Problem. Tierische Produkte sind eigentlich eher das Problem als Träger von Proteinen. Ungesund sind insbesondere verarbeitetes und rotes Fleisch.

Die empfohlene Tagemenge von 1g bis 1.6g pro kg je nach Training ist schwer zu erreichen für normale Menschen. Mehr ist halt nicht effektiver und hat in sehr wenigen Fällen das Potential gesundheitschälich zu sein, wenn wir jetzt über Proteine an sich reden und nicht über tierische Lebensmittel. Das echte Risiko ist nachwievor zu wenig Protein und Folgen sind Osteoporose, Sarkopenie und kognitiver Abbau.

Sind Saponine eigentlich overrated? Was für ein weirder Flex war das eigentlich?

Und btw: ja ja ja! Saponinen sind overrated und Protein halt eben nicht!

— @Nexustonothing

07:40 Shakes, Riegel & Co.

10:07 Tierisch vs. pflanzlich

Wow vielen Dank Mai, ich habe viel neues gelernt 😊!

— @thefunnyfine1277

12:12 Abnehmen durch Protein?

13:37 Zu viel Protein?

Hast Du Dir schon mal angeschaut, wie in den 70/80er Jahren das Risiko für Diabetiker/innen, die sich - um KH einzusparen - proteinreich ernährt haben, explodiert ist, an der Dialyse zu landen?

— @heikestarbatty2605

16:28 Protein ist nicht alles

NETIQUETTE: https://kurz.zdf.de/MAINetti

Zwei Kilo Erbsen am Tag, ja. Almased auf mein Körpergewicht berechnet, das war eklig viel , dauerhaft 3 Kilo und eine Kleidergröße mehr. Dabei war ich extra meinen würgereiz übergangen. Ja, ich hatte bei anderen gesehen dass Almased denen geholfen hatte. Sich selbst ignorieren ist vielleicht nicht gut.

— @antonieschlecht

Eine Produktion von Mai Thi Nguyen-Kim und der bildundtonfabrik für ZDFneo.

Impressum: https://kurz.zdf.de/MAImpres

protein in jüngeren jahren, ab 40 vegetarisch und ab 60 wieder mehr proteine.

— @unsterblicheraaron3631

More User Perspectives

@

Nstickstoff! Ich schmeiß mich weg! 😂

@lottikatzkowski5504
@

Super Video! 👍 Es ist echt verrückt, wie viel Marketing hinter dem Protein-Hype steckt. Man denkt, man macht was Gutes für die Gesundheit, dabei sind viele Produkte einfach nur teuer und wenig sinnvoll. 😅 Am Ende des Tages bleibt die alte Regel: Ein Stück Obst ist immer besser als ein „Protein-Riegel“. Prost auf die echten Nährstoffe! 🍏

@aktuelleforschung
@

Proteine, die abgebaut werden, obwohl sie nichts getan habe..... diese kleinen Prisen zwischendrin sind die besten

@s1koch
@

Eine sehr schöne Erklärung. Das einzige, was ich zu bemängeln habe ist der Bezug auf die 0,83g/kg/Tag und der Verweis auf die Metaanalyse dazu.

Bereits zum Zeitpunkt der genannten Metaanalyse wurde die in vielen der Studien genutzte Stickstoffbilanzmethode kritsch betrachtet, da sie dazu neigt, den tatsächlichen Bedarf eher zu unterschätzen. Genau genommen wurde in der verlinkten Studie auch nicht ein Wert von 0,8g/kg/Tag, sondern 0,66g/kg/Tag ermittelt.

Heutzutage nutzt man ergänzen andere Verfahren, z.B. die Indicator Amino Acid Oxidation (IAAO)-Methode. Mit diesen Verfahren kommt man auf deutlich höhere Werte als die 0,66g/kg/Tag.
Einige IAAO-Studien kamen auf Werte um:

0,9–1,0 g/kg für junge Erwachsene
1,0–1,2 g/kg für ältere Erwachsene

Wobei auch diese Methode nicht unumstritten ist, denn auch hier wird nicht die Frage beantwortet, welche Proteinzufuhr optimal für die Gesundheit ist, sondern eher, ab welcher Proteinzufuhr der Aminosäurestoffwechsel keine Anzeichen einer Proteinlimitierung mehr zeigt.

Man muss unterscheiden zwischen drei Schwellen:

1. Mangel vermeiden
2. Physiologischen Bedarf decken
3. Gesundheit optimieren

Die stickstoffbasierte Methode liegt, obwohl am Schwelle 2 messen möchte in der Praxis näher an Schwelle 1 (Mangel vermeiden), weil die Methode durch die metabolische Anpassung teilweise in Richtung stufe 1 verschoben wird. Denn er Körper kann auch bei der Proteinverwertung auf "Sparflamme" schalten. Wenn ich nun (wie bei der Stickstoffmethode) dem Körper in Versuchen unterschiedliche Mengen Protein zuführe (die Zufuhr reduziere), beginnt er herunterzuregeln.

Die IAOO-Methode liegt hingegen eher an Schwelle 2.

Ob für Schwelle 3 noch höhere Proteinmengen benötigt werden, könnte man schließen - doch das muß nicht so sein. Es kann auch sein, daß Schwelle 2 und 3 deckungsgleich sind und eine weitere Erhöhung schon wieder zu einer Reduktion der Gesundheit führt.

@carsten_ellwart
@

Ein, wie so oft, sehr schön aufbereiteter Beitrag. Ich möchte allerdings dem "Fleisch = Böse" priming etwas entgegnen. 
Die gezeigte Studie differenziert beispielsweise folgende Faktoren nicht: 
1. Ob unter "tierischem Protein" bzw. "Fleisch" lediglich umprozessiertes, frisch zubereitetes verstanden wird oder auch hoch- bzw. höchstverarbeitetes (Wurstwaren etc.) dazu zählte. Ebensowenig bei Milchprodukten. Was den Vergleich insgesamt hinken lässt, da stark verarbeitete Lebensmittel wie Wurst und Käse einen sehr hohen Salzgehalt aufweisen, was wiederum in sich die gezeigten Effekte bzgl. der Mortalitätskorrelation bestärken kann. Dazu eine kurze Einordnung wäre wünschenswert gewesen.
2. Es wird nicht berücksichtigt, wie der allgemeine Lebensstil der Probanden sich zwischen den Gruppen unterschied. Natürlich sind unter vegan lebenden Menschen auch weniger solche vertreten die allgemein sehr wenig auf ihre Gesundheit achten. Auch das kann solche Abbildungen nicht unwesentlich verzerren.

@fmr7681
@

Ja es wird definitiv zu viel auf nur diesen einen Baustein Marketing betrieben und es verschwimmt leider die Gesamtheit der Körperlichen Gesundheit um alle Bausteine die es braucht. Aber die Marken geben dir ja in 100erten Produkten jeden Baustein mit, das ist clever über Jahre aufgebautes Marketing. Das alleine eine Putenbrust oder Steak zu dem isolierten Eiweiß ( was lediglich in den Pulvern ist ) noch viele Weitere Inhaltsstoffe har, wird oft nicht geredet.

@markschmitz5749
@

Der Körper kann nur eine bestimmte Menge von Protein am Tage aufnehmen. Zu viel davon schädigt die Nieren. Dialyse lässt grüßen. Die ganze Geschichte ist Geld mancherei in weiteren sinne, den nur bei kranken kann die industrie verdienen.

@alicefuchur8016
@

Was ist mit Erbsenprotein?

@PetraK-z4u
@

Schüttelt euch einen 😅

@stefanschultze
@

Danke für deine vielen ausgezeichneten Clips zu wissenswerten Themen. Ich liebe deine Fähigkeiten, auch schwer verdauliche Themen jedem verständlich zu machen. Aber ich komme langsam an meine Grenzen, diese Berge an Information rund um Gesundheit und Ernährung zu verarbeiten und zuzuordnen. Essen macht inzwischen gar keine Freude mehr, weil man nur noch alles falsch machen kann. Es ist alles zu schwer und sehr beschwerlich geworden. Schade, früher hat man sich einfach und unkompliziert ernährt.

@ralfbrockers805
@

Wie soll man denn da auf seine Menge kommen ohne täglich Fleisch zu essen oder irgendwelche Fabrikpulver zu nutzen?

@AB-vb2mm
@

Ist es wirklich gesund Muskelmasse aufzubauen oder reicht es krafttraining zu betreiben ohne Muskelmasse aufzubauen? ( Je nach Anlage bauen einige Menschen trotz Erkräftigung ja bekanntich nur wenige Muskeln auf und andere mehr und wieder andere helfen nach).

@13souldigger
@

Von Corona zu Protein. Einfach Experte*in für alles.

@suicidebymachine
@

Ich bin einigermaßen muskulös, mache schon immer viel Sport wie Klettern und Biken. Jetzt, mit 55 zusätzlich etwas Krafttraining, da man ja so ab meinem Alter etwa 1% Muskelmasse pro Jahr abbaut. Um dem entgegenzuwirken, substituiere ich auch Protein. Eine gesunde, vegetarische Ernährung tut ihres dazu. Dieser Gesichtspunkt hat mir gefehlt, sonst wie immer sehr interessant!

@wz0815
@

Was ist mit den Nieren? Ist zuviel Protein nicht gefährlich?

@AlexBenn-kam
@

Mit Tofu übrigens, ich mag lieber ein hartes. Schmeckt anders als weiches. Und bei uns in der Stadt gibt es nur ein Laden wo so ein Tofu verwendet wird.

@AlexBenn-kam
@

Du hast die Wechseljahre ignoriert. Da sieht das Ganze komplett anders aus.

@klaradatsch259
@

Lol, eine Studie von 2003???!! Euer Ernst? Ist ja eine richtig aktuelle Studie. 😂 Hättet ihr mal direkt eine aus 1879 genommen. 🤦🏼‍♀️

@RussianPrincessxD
@

Ich hätte es noch schön gefunden, wenn auf die Systematik der Verdauung eingegangen worden wäre und gesagt worden wäre, in welchem Teil des Verdauungstraktes Proteine primär aufgespaltet werden (Dünndarm). Denn es ist auch so, dass bei einer zu hohen Proteinaufnahme, der Dünndarm nicht mit dem verdauen der Proteine hinterherkommt und ein Teil in den Dickdarm weitergeleitet wird. Dort sollten Proteine aber nicht hin, zumindest nicht unaufgespalten, da sie so das Mikrobiom des Dickdarms stören könnten, der eigentlich für die Aufspaltung von Kohlenhydraten zuständig ist. Proteine, unaufgespalten im Dickdarm können dann zu fäulniserregende Bakterien führen, die das Mikrobiom stören und so die Darmgesundheit schädigen, was Erkrankungen des Darmtraktes begünstigen kann und zu den genannten Symptomen wie Kopfschmerzen, Durchfall, Blähungen führt aber auch das Darmkrebs Risiko erhöhen kann.

@luan_zgr
@

Das is echt anstrengend wenn zu viel das Video geschnitten ist .. Echt schade

@alinemuller6242
@

N wie Nstickstof knicke weg hahahahaha

@aduek
@

Hi, was sagst du denn zu dem Hype um Nahrungsergänzungsmittel? Es gibt so viel Unstimmigkeiten über Vitamin D oder Omega 3 etc. vor allem als Vegetarier ist das verwirrend!😢

@MarieWiegers
@

Ich mache aktuell eine High-Protein-Diät und kann für mich sagen: Ich fühle mich damit sehr gut. Im Schnitt komme ich auf etwa 150 bis 180 g Eiweiß am Tag – hauptsächlich durch Skyr, Shakes, Hähnchen und Eiweißbrot. Dabei achte ich aber darauf, das Ganze immer mit Gemüse, Salat und einer insgesamt bewussten Ernährung zu kombinieren.

Ob hinter High Protein viel Marketing steckt, ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal. Für mich hat dieser Trend sogar einen Vorteil: Die Auswahl im Supermarkt ist dadurch größer geworden und das erleichtert mir meinen Einkauf. Ob es theoretisch besser, günstiger oder auch anders gehen würde, spielt für mich am Ende keine große Rolle. Entscheidend ist, dass es für mich funktioniert.

Ich habe durchweg Erfolge, fühle mich gut und kombiniere das Ganze zusätzlich mit Sport. So habe ich es in rund 48 Wochen geschafft, von 99,6 kg auf 88,5 kg zu kommen – ohne dass sich der Weg für mich extrem schwer oder quälend angefühlt hat.

Ich glaube, ein Teil der Kritik daran kommt häufig von Menschen, die selbst nicht die Konsequenz aufbringen oder nicht den Willen haben, bestimmte Produkte einfach zu ignorieren oder bewusst nur in Maßen zu genießen. Natürlich muss man nicht alles kaufen, nur weil „High Protein“ draufsteht. Man kann auswählen, vergleichen und trotzdem vernünftig essen.

Für mich ist das High-Protein-Marketing nicht das eigentliche Problem. Das größere Problem ist eher, dass es generell sehr viele Produkte im Handel gibt, die nicht besonders gesund oder sinnvoll sind. Da liegt meiner Meinung nach der eigentliche Punkt. Aber es ist natürlich einfacher, auf einen aktuellen Hype loszugehen, als sich mit dem zu beschäftigen, was im Lebensmittelbereich schon seit Jahren schiefläuft.

@true_nekro
@

Was meint die DGE denn mit "5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag"? So zB. In Gramm.

@juns3554
@

danke! mir hat eine Ernährungsberaterin gesagt, ich habe Glück gehabt, dass ich bei einer Schlank im Schlaf Diät vor einigen Jahren keine schweren Nierenschäden davongetragen habe ... Aha. ich solle Kohlehydrate essen. soso.
das Ding bei Kohlehydraten: sie machen mich wirklich nur kurz satt. mit Proteinen (natürlich nicht ausschließlich, aber erhöht) habe ich länger ein gutes Sättigungsgefühl. 🫣

@sassykeiner1991
@

.

@birgits5727
@

Nehmen wir nicht auch durch andere Lebensmittel Stickstoff auf?
Also kann man wirklich anhand der ausgeschiedenen Stickstoffmenge den Proteinbedarf berechnen?

@Fjuron
@

Ein Schokoladenkuchen, der 5 gram extra Protein hat, hat mehr Protein als ein normaler Schokoladenkuchen. Das sagt das Marketing Team auch laut, um dich zu verarschen.
Ich hatte schon viele "Protein" Sachen im Supermarkt in der Hand, die purer Zucker waren.

@TheTSense
@

ich seh Edda und denk nur....: MIIIICHAAAAAAA

@savantfool7123
@

Ich habe Tage, da esse ich fast nichts und da kommt mein Protein-Pulver mit Aminosäuren (Frey 96) zum Einsatz. Hat keinen Zucker, kein Fett und schmeckt gut (wenn man den Süßstoffgeschmack nicht abstoßend findet).
Es ist zwar nicht billig, aber deckt vieles auf einmal ab und ich habe noch kein anderes Produkt gefunden, was mehr Protein auf 100g hat und nicht erbärmlich schmeckt.

@nerdkartoffl9019
@

14:00 Bei dem Fleischkonsum muss man aber die Gesamternährung betrachten. Fleisch wird oft mit viel Salz und Fett zubereitet, und geht oft mit einem ungesunden Lebensstil einher.
Zum Abnehmen: Das Protein schützt beim Abnehmen die Muskeln, die sonst beim Abnehmen schnell abgebaut werden, und zum Jojo-Effekt führen. Deshalb Abnehmen mit viel Protein und Muskeltraining.
Wie dargestellt wurde (aber leider relativiert wurde): Diese magischen 0,8g/kg sind ein Mindestwert. Um zu viel Protein zu essen müsste man schon fast auf eine reine Fleischdiät umstellen, und fast nur noch Proteine zu sich nehmen. Der Grund: Der Körper stellt sich seine Glucose notfalls selber aus Protein her. Ist die Frage, wie gesund das diesseits der Inuit ist (starke Belastung der Leber), aber in dieses Regime kommt man ja in der Praxis nicht.
Diese Sonderprodukte sind aber überflüssig (und geschmacklich widerlich). Einfach ein Stück mageres Fleisch oder einen Magerquark extra am Tag. Pflanzliches Protein und die meisten Milch- und Wurstprodukte enthalten im Verhältnis oft viel Kohlenhydrate bzw. Fett und bringen da wenig.

@MaxMustermann-nd4uy
@

Instant sub für „Nnn Stickstoff“

@thomasshakelton
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Wenn man nur so viel Protein zu sich nimmt wie man auch verliert, sollte man aber auch noch dran denken das der Körper nur einen Teil der zugeführten Proteine aufnehmen kann. Stichwort biologische Wertigkeit. Dazu nochmal mehr wenn man Muskeln aufbauen will.

@by_herzellie_diy
@

Ich mag diesen Soja geschmack nicht am Tofu. Ansonsten wäre er ok.

@Meiseside
@

ich habe einaml 20 eier auf einmal gegessen. Ich war sehr übel, und schlechtgelaunt.

@handsome_man69
@

Die Würzung macht den Tofu. Wie auch den Braten, nebenbei.

@spulwasser
@

Ja das stimmt, dass es keinen unterschied zwischen einem natürlichen Protein und einem synthetisch erzeugten Protein gibt. Aber ein natürliches Protein gibt es in der Natur niemals isoliert und wird immer mit vielen anderen wichtigen Bestandteilen von unserem Magen verdaut. Und das ist ein wichtiger Unterschied. Darum kann man schon deutlich sagen, das Proteine in natürlicher pflanzlicher Form, gesünder sind als reines Protein. Hier geht es um Ernährung, nicht um ein Chemieexperiment. Frau Mai, sie haben eine deutlich Ablehnung gegen „natürliche Wege“ und benötige eine wissenschaftliche Erklärung, die es aber leider häufig noch nicht gibt. Sie wirken manchmal sogar ideologisch. Die Wissenschaft weis noch sehr wenig und ist nicht frei von Meinung, sonst würde man sich schon längst mehr mit dem Menstruationsblut auskennen. Gerade auf die Geschichte bezogen, sollten Wissenschaftler*innen oder Menschen die davon reden, einwenig demütiger sein. Die Geschichte ist voller Wissenschaft, die eigentlich gesichert war, aber widerlegt wurde. Ihre Videos sind mir einfach mit Zuviel persönlicher Meinung untermalt und nicht objektive Betrachtet.

@hansmaulwurf6846
@

Auf der einen Seite finde ich Ernährungswissenschaften interessant, gut und wichtig.

Auf der anderen Seite find ich das alle äußerst komplex und kompliziert, weswegen ich, kaum habe ich etwas mehr darüber erfahren, schon keine Lust mehr, weil es einfach viel zu viel gibt auf das man achten müsste, besonders wenn man seine Ernährung (und Lebensstil) eigentlich umstellen sollte... Es ist einfach demotivierend so sehr darauf zu achten, dass man von allem genug, aber nicht zu viel, und ausbalanciert zu sich nimmt.

@MikaeruDaiTenshi