Liebe: Sollten wir uns von der Monogamie verabschieden? | Quarks
Video Overview & Insights
Kann ewige Liebe zu zweit, also Monogamie, überhaupt funktionieren? Oder entsprechen offene Beziehungen oder Polyamorie eher unserer Natur und führen zu mehr Glück und Zufriedenheit in der Liebe? Was stimmt wirklich?
Ich hätte das Thema Bindungstyp noch sehr interessant gefunden. Ich denke mir, dass auch sicherlich der Beziehungstyp eine Rolle spielt, eigene Erfahrungen, der Charakter sowie unterschiedliche Bedürfnisse. Ich persönlich bevorzuge die Monogamie, ich war auch nie der Typ für nur was Lockeres haben und mich nervt dieses Situationship-Ding sehr, also ich verstehe nicht wie man bewusst sagt, ich will nur was lockeres/nichts festes. Also diese Zwischendinge existieren für mich einfach nicht, es hat sich immer einer verliebt und es wurde kompliziert. Ich glaube wir sind auch einfach komplexe Wesen und es passiert so vieles unterbewusst. Also entweder ganz oder gar nicht. Also das ist meine subjektive Meinung basierend auf eigenen Erfahrungen und Selbstreflexion über mein eigenes Innenleben. Aber man darf denjenigen (ausgehend von einer Monogamie) einfach nicht zu sehr einschränken, also allgemein und ich glaube, dass man nicht körperliche Dinge wie Flirten z.B. nicht direkt übel nehmen sollte. Jeder hat ja auch ein unterschiedliches Nähebedürfnis und jeder sehnt sich nach Bestätigung, die wir nun mal von anderen Menschen bekommen. Ich glaube, es ist einfach allgemein eine Herausforderung, unsere gleichzeitig existierenden Bedürfnisse von Autonomie und Nähe zu vereinbaren. Die Ehe halte ich allerdings für überholt und ich finde, dort sollte der Fokus mehr weg von gehen und nicht unbedingt auf die Monogamie oder wie man die Monogamie vielleicht anders gestaltet. Und Medien prägen ja auch sehr eine stark romantische teils unrealistische Vorstellung was Liebe ist.. Aber ich fronte niemanden, der polygam lebt, es ist gut, dass die Menschen dort offener geworden sind.
In dieser Quarks-Folge fragen wir, ob Monogamie im 21. Jahrhundert überhaupt noch funktionieren kann oder es sich besser in offenen oder polyamoren Beziehungen liebt.
Autorinnen: L. Puttfarcken, V. Reske
Und wer geht dann arbeiten?
Realisation: I. Knopf
Kamera & Schnitt: C. Grimm
Ich würde gerne in Erfahrung bringen wo ich solche Erfahrungen machen kann. Ich habe Lust auf neue Erfahrungen, Abenteuer und Einblick. Aber wie finde ich solche Menschen die dafür offen sind. Ich habe keinerlei soziale Medien oder Dating Apps die ich dafür nutzen kann oder will.
Grafik: E. Petrova-Wallek
Redaktion: L. Schwenner
Monogamie ist von den Griechen erfunden worden, alles klar. Fast jede Kultur davor war monogam. Man kann euch nichts glauben
// Kapitel
00:00 - Fixierung auf Monogamie?
Früher hatten Menschen ja gar keine Lebenserwartung!
Die Statistik ist ja gar nicht mehr repräsentativ!
Man ging sich halt nicht so extrem auf den Sack in einer „Beziehung“😂
Die Gesellschaft hat sich ja komplett geändert!
Sozialsystem heute heißt „Geld!“ und Düsseldorfer Tabelle..//
alles Weitere kann man sich jetzt denken….
02:11 - Wurde uns Monogamie kulturell aufgedrückt?
03:20 - Waren die Menschen in der Bronze- und Steinzeit monogam?
Monogamie ist für mich nichts als Besitzergreifung eines anderen Menschen.
Ich muss nur mir selbst treu sein - ich verpflichte doch meinen eigenen Körper keinem anderen.
Für mich ist es schon ne absolute red flag wenn jemand zu mir sagt: so lang du mir treu bleibst!
07:57 - Ist Monogamie "natürlich"? Was wir von Tieren lernen können
11:43 - Monogamie im 21. Jahrhundert
Ich denke, der Erfolg einer monogamen Beziehung hängt von der Lustfrequenz ab. Ich zum Beispiel hatte alle drei Tage wieder Lust und obwohl ich mich ihm bewusst sexuell nie verschlossen habe, hatte mein Exmann bei der Scheidung nach 6 Jahren zwei Nebenfrauen.
Vielleicht passen Partner mit gleicher Lustfrequenz besser zusammen.
Hier gilt, wie im sozialen Beisammenleben allgemein: man muss sich seiner Bedürfnisse bewusst werden und sich entsprechend vor der Eheschließung artikulieren.
Das größere Problem für mich als Frau war der Betrug. Die anderen Frauen wurden nicht nur verheimlicht, sondern er wurde zunehmend argwöhnisch gegen mich. Ich litt.
Fazit:
Bedürfnisse können sich ändern und man sollte sich zeitgleich gegenüber dem Partner artikulieren, um Streit und die vereinsamte Flucht in Drogenkonsum zu vermeiden.
Enttäuschungen haben ja viel mit Erwartungen zu tun. *Sich selbst zu kennen und zu artikulieren arbeitet an den Erwartungen anderer*. Die Fähigkeit dazu sollte während der Erziehung trainiert werden, doch wird all zu häufig von der staatlichen Pädagogik ins Gegenteil gekehrt, um die unnatürliche Autorität des Lehrkörpers zu wahren. So wurde mein Sohn fälschlicherweise und unter Geheimhaltung gegenüber mir als Hauptbezugsperson im Alter von 8 Jahren von der Kirchenschule, München zum Opfer sexuellen Missbrauchs und potentiellen Triebtäter erklärt und sozial ausgegrenzt. Er hat es mit 31 noch nicht geschafft ein eigenständiges Leben zu führen.
Als man mich einbezog, wollte ich die Schule anzeigen. Ich informierte die Sitte, die unter unseren Namen nachguckte und sagte, ich könne als "Verdächtige" niemanden anzeigen. Die Eltern-Beiratsvorsitzende verwies mich an das Kinder-Schutzzentrum.
Diese Institution vermutet bei den Alleinerziehenden Frauen aber, dass sie sich von ihren Söhnen penetrieren lassen, ein bayerischer Psychiatrie-Horror. Während des dritten Reichs hätte man mich vermutlich als mögliche Volksverhetzerin auch gleich vergast.
14:13 - Sind Menschen in offenen oder polyamoren Beziehungen glücklicher?
// Unsere Quellen
Sehr sachlicher gut recherchierter Beitrag. Danke!
Personen:
[22] [24] [25] Dr. Dieter Lukas: http://bit.ly/40xHh1J (MPI f. evol. Anthropologie, Evolutionsbiologe)
Wale werden oft einfach vergessen:(
Textquellen:
alsoi die drei wo nur die frau redet in den ersten minuten sehen genauso aus wie ich mir die leute vorstellen die das machen ,, 1 frau bestimmt was alle männer zu tun haben ,,
[1] [27] [28] [30] Destatis (2022): Maßzahlen zu Ehescheidungen 2000 bis 2021
https://is.gd/IeFCo4
Müssen wir mehrere Lieben
Theoretisch ja
(Aber definitiv nicht so wie ich von ausgehen muss wenn ich dieses Video sehe)
Theoretisch nein
Destatis (2022): Ehedauerspezifische Scheidungsziffern 1993 bis 2011
https://bit.ly/3nDfONw
Wer ist wir? Es gibt nicht für alle den einen Weg.
[2] ElitePartner-Studie 2020
https://bit.ly/42XzoEm
Ew, nein danke.
[3] [5] [14] [15] [18] Henrich et al. (2012): The puzzle of monogamous marriage, Philosophical Transactions of the Royal Society B
https://bit.ly/3zlFwc7
Henne Ei Problem. Führen Monogame Gesellschaften zu mehr Frieden oder führt mehr Frieden zu Monogamen Beziehungen. Denn in kriegerischen Stämmen gibt es einen Frauenüberschuss, da viele Männer im Krieg fallen.
[4] Scheidel (2012): A peculiar institution? Greco–Roman monogamy in global context
https://bit.ly/40H2ZAe
Ein Mann will möglichst viele Frauen flachlegen. Wir Frauen dagegen sind alle auf ein und denselben Mann scharf, machen wir uns doch nix vor. Für dieses Dilemma scheint die Natur selber keine Lösung zu haben. Aber so oder so, man kann doch nicht einen Menschen für sich alleine beanspruchen.
[6] Murdock et al. (1969): Standard Cross-Cultural Sample, Ethnology
http://bit.ly/40D84tS
Ich finde soziale Ungleichheit total wichtig und gut! Ich will auch nicht durchschnittlich sein. Warum soll ich mich für irgendetwas anstrengen, wenn alles gleich verteilt wird? So wie heute mit dem Bürgergeld? Das ist völlig krank.
[7] [17] Žegarac et al. (2021): Ancient genomes provide insights into family structure and the heredity of social status in the early Bronze Age of southeastern Europe, Nature Scientific Reports
https://bit.ly/3KongFu
Was ist aus diesem Format geworden… links grüner Unsinn
[8] Mittnik et al. (2019): Kinship-based social inequality in Bronze Age Europe, Science, https://bit.ly/3m0YhhZ
[9] Haak et al. (2008): Ancient DNA, Strontium isotopes, and osteological analyses shed light on social and kinship organization of the Later Stone Age, PNAS
Monogamie ist gut für die Gesellschaft.
https://bit.ly/3Zqhqri
[10] Fowler et al. (2021): A high-resolution picture of kinship practices in an Early Neolithictomb, Nature
Das kann ich mir vorstellen und das Polyamorie Beziehung sehr interessant bzw. offene Beziehungen
https://bit.ly/3KonBYM
[11] Ember et al. (2021): Marriage and Family, Yale University: Explaining Human Culture, https://bit.ly/3G8qYR3
Kranke triebgesteuerte Menschen kaputte Generation.
[12] Walker et al. (2011): Evolutionary History of Hunter-Gatherer Marriage Practices, PLoS ONE
http://bit.ly/3KjYYMF
Mir tun die Kinder unserer Generation jetzt schon leid, wenn ich das hier höre. 😅
[13] [19] [20] [23] Schacht et al. (2019): Are We Monogamous? Frontiers in Ecology and Evolution
http://bit.ly/3zjDWHR
Was ein Schwachsinn!!!
[16] Öster. Ak. D. Wiss. (2021): Auf den Spuren der Sesshaftwerdung des Menschen, http://bit.ly/3zmip13
[21] Carter et al. (2018): The Monogamy Paradox
Am Ende zeigt uns die Natur/Biologie, welches Lebenskonzept überleben wird, anhand der Fortpflanzung/Geburtenraten und da sieht es für die westliche Welt gar nicht gut aus. Es sterben mehr Menschen als geboren werden. Ob das damit wirklich zusammen hängt kann ich nicht sagen, aber man sollte das mit in die Betrachtung einbeziehen. Und selbst wenn kein direkter Zusammenhang bestehen sollte, befindet sich die westliche Welt im Aussterbensprozess, mit all dieser seiner Vielfalt und wird somit wieder verschwinden.
Frontiers in Ecology and Evolution
http://bit.ly/3TWlDC0
Meine Frau 79 Jahre und ich 81 Jahre, sind seit 58 Jahren verheiratet, sie wollte schon immer mehr Sex, daher habe ich ihren Wunsch erfüllt und wir besuchen seit 50 Jahren regelmäßig einen Swingerclub, dort genießt sie es , wenn von 3-6 jüngeren Männern mehrmals benutzt wird , danach ist sie immer zufrieden und entspannt und sie bedankt sich immer das ich ihr ermögliche , ihre Lust auszuleben!
[26] Spektrum Lexikon der Biologie: Naturalistischer Fehlschluss
http://bit.ly/40M4mhD
Ich lebe seit 9 Monaten in einer „offenen“/ zeitweise poly Beziehung und war noch nie zuvor so glücklich, entspannt und ausgeglichen in meinem Leben :) ich bin immer mehr dabei herauszufinden, wie ich Beziehung führen möchte und das macht mich sehr glücklich. Wir haben keine festen Regeln sondern akzeptieren die Bedürfnisse des anderen, wie sie auch immer sie aussehen. :) Also offen im Sinne von es kann alles sein so lange alle Beteiligten damit fine sind.
[29] Bundesinst. F. Bevölkerungsforschung: Ehelösungen in Deutschland (1950-2020), http://bit.ly/42WkjTF
[31] G. Schmidt et al (2006): Spätmoderne Beziehungswelten
Frauen glauben an die große LIebe! Aber Männer haben am Anfang nur eines vor Augen...
Ich habe bei Befragungen von Paaren festgestellt,das sich der Großteil an einem "Ausnahmetag" kennengelernt hat!
So bald es dann zum Sex kommt,wird schon von Liebe geredet!?
Bei vielen Paaren ist die Übereinstimmung "körperlich,geistig und seelisch" zu gering,
um von einem dauerhaften Glück zu sprechen!Das beweißt mir auch,warum so Viele m/w fremdgehen!
https://bit.ly/3TYXVoE
[32] Tinder (2022): Year in Swipe
Nach der Hälfte der Zeit habe ich aufgehört zuzuhören es ist einfach Quark und Blödsinn was hier zusammengetragen wird. Mit Krampf wird eine Pseudolegitimierung zusammengebastelt um das unreife und unverantwortlich Verhalten von einigen zu legitimieren.
https://bit.ly/40NwUXt
[33] Moors et al (2021): Desire, Familiarity, and Engagement in Polyamory, Front. Psychol. http://bit.ly/3Zv7QDI
Friedrich Engels: "Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats". Das hättet ihr für dieses Video unbedingt lesen müssen, da sind auch sehr viele Forschungen drin aufgearbeitet und man erfährt viel mehr, wie Menschen in der Anfangszeit zusammen gelebt haben und wie sich das verändert hat. Monogamie ist zwar für den Kapitalismus notwendig, aber die Liebe (nicht zwingend Ehe) ist eine Errungenschaft des Menschen, die sich erst in der Arbeiterklasse, wo sie frei von wirtschaftlichem Zwang ist, sondern nur auf Gefühlen beruhen kann, entwickeln konnte. Friedrich Engels war der heutigen Forschung schon in vielem voraus! Liebe Grüße!
[34] Moors et al 2016: Has the American Public’s Interest in Information Related to Relationships Beyond “The Couple” Increased Over Time?
https://bit.ly/3U1ooSH
Wir sind 34, seit 18 Jahren zusammen und verheiratet. Wir waren schon immer sehr weltoffen eingestellt und haben auch sehr viel ausprobiert. Derzeit sind wir auch in einer eher offenen Ehe, haben aber nicht ständig wechselnde Partner.
[35] Brewster et al (2017): A content analysis of scholarship on consensual nonmonogamies
https://bit.ly/3nzIt6r
😅 offen, Monogam, Verheiratet oder Polyamor ich finde alles Ok wen es für die Betroffenen ok ist.
Ich bin Verheiratet
[36] PubMed-Suche: “non monogamy”
http://bit.ly/3MoRg5B
Kann mir bitte jemand erklären woher dieser Zopf bei dem Typen in der Mitte kommt? Das macht nicht irrational wütend. Wieso ist er nicht mit dem Rest der Haare verbunden? Hat er ihn an sein Shirt geklebt? Kann mich bitte jemand aufklären😭😭
[37] N. Rubel et al (2015): Consensual nonmonogamy, J Sex Res
https://bit.ly/40IOdJq
Ich glaube, wenn die Monogamie das einzige "richtige" Beziehungsmodell für uns wäre, dann würde sie auch funktionieren (wie das bei monogamen Tieren ja der Fall ist). Tut sie aber nicht. Wie viele Menschen gehen fremd, wie viele Beziehungen gehen wegen Untreue auseinander? Es sind im Endeffekt so wahnsinnig viele dass Monogamie biologisch nicht sinnvoll für uns sein kann.
[38] T.D. Conley et al: Investigation of consensually nonmonogamous relationships
Perspect Psychol Sci, 12 (2017)
Bei den Bonobo-Schimpansen, auch Zwergschimpansen genannt, sollen gerade die Weibchen besonders sexuell aktiv sein.
Lhttps://bit.ly/3ZBgy38ink
[39] Balzarini, R.N et al. Compersion: When Jealousy-Inducing Situations Don’t (Just) Induce Jealousy. Arch Sex Behav 50, 1311–1324 (2021)
Die Gründe die für eine poly Beziehung sprechen sind die das man sich einfach 0 um eine Beziehung bemühen will XD
Lihttps://bit.ly/40IOqfGnk
[40] R Scoats et al (2022): What do we know about consensual non-monogamy?, Current Opinion in Psychology
🎉🎉
https://bit.ly/42TswYP
[41] Pain (2020): Queer Polyfamily Performativity Journal of GLBT Family Studies https://bit.ly/3TXxxvk
Monogamie ist eine Erfindung der Menschheit lol 😢
[42] Schotten et al (2018): ‘My partner was just all over her’
https://bit.ly/3TYZhzK
Hier wird msl wieder der Femimiminismus gepusht.
Und Hypergamie wird weiterhin kollektiv geleugnet...
[43] G Schmidt et al (2006): Spätmoderne Beziehungswelten. Report über Partnerschaft und Sexualität in drei Generationen
https://bit.ly/3TYXVoE
Ich bin verheiratet und kann es mir nicht anders vorstellen... Wir haben aber auch ein Kind. Was würde das denn für Auswirkungen haben, wenn entweder ich oder mein Mann mit anderen Leuten schlafen? Nee danke. So nötig hab ich es echt nicht
FAQ über Liebe: https://www.quarks.de/gesellschaft/psychologie/das-weiss-die-wissenschaft-ueber-liebe/
Eher Situationen Beziehung...
---
Danke fürs Zuschauen! Hat dir das Video gefallen? Dann abonniere jetzt unseren offiziellen Quarks-Kanal auf YouTube: https://www.youtube.com/Quarks?sub_confirmation=1
Das geht niemanden was an, wem oder was ich liebe. Ich bin Kurfürst von Sachsen.
Besuche auch: https://www.quarks.de
#Quarks auf Instagram:
Wir als Gesellschaft haben die Ehe für alle eingeführt, dann auch die Freiheit der Liebe mit allen. Liebe kann niemals falsch sein, nur der Umgang damit. Wenn man seine eigenen Schwächen erkennt, dann sieht man die stärken der anderen. Jeder so wie er will!
https://www.instagram.com/quarks.de/
https://www.instagram.com/beautyquarks/
Ganz tolle Sendung, vielen Dank ❤❤❤
Ich lebe absolut glücklich und frei in einer monogamen Bindung, wir sind uns aus ganzem Herzen freiwillig treu.
Das entspricht unser eigenen individuellen Natur, es fühlt sich richtig an.
Jeder Mensch sollte so leben dürfen, wie es sich für ihn richtig anfühlt.
Dabei kommt eine grosse Vielfalt heraus, und das ist wunderbar und macht uns stark.
#monogamie #liebe #quarks
More User Perspectives
Demnächst als Thema:
Sollten wir uns nicht vom Nicht-Morden verabschieden?
Denn wie oft will ein Mensch, den anderen umbringen, aber die Angst vor Strafe und Gesellschaftlichem Druck hindern einen daran.
Sollen wir da nicht der Natur und dem Willen und der Lust nachgeben?
Die Natur macht es vor, da oft auch Tiere aus eigener Rasse getötet werden, wenn diese einem Mächtigeren nicht passen.......
Moral der Geschichte: Nicht alles wozu man Lust/Leidenschaft hat, ist richtig!
Jeder dritte ist fremdgegangen.
Jede dritte Ehe wird geschieden.
Ich sehe da einen Zusammenhang
Eine offene Beziehung ist keine Beziehung! Sexuelle Exklusivität ist essentiell. Natürlich wollen wir 2023 freier leben. Getrennt Wohnen, getrennte Konten und getrennter Alltag geben beiden Parteien die Freiheit, welche sie brauchen.
@DerPreis.Schade... früher fand ich Quarks und Co. mal richtig gut. Gut, weil ergebnisoffen berichtet wurde und nicht schon im Thementitel abzulesen war wohin die Reise gehen wird.
Alles was gegen die offene/polyamore Beziehung spricht erstmal gekonnt auslassen bzw. unter den Teppich kehren. Ganz großes Kino. Das offene und polyamore Beziehungen statistisch zu 95% in die Hose gehen und damit weitaus häufiger scheitern als traditionelle, (seriell) monogame Modelle wird ebenso verschwiegen wie der Kritikpunkt, dass in vielen Fällen nur ein Partner die offene/polyamore Beziehung sucht und der Andere nur mitmacht um den Partner nicht zu verlieren. Polyamorie wird dann zu einem Mittel der Erpressung, die keineswegs weniger Unterdrückung beinhaltet als die stets suggerierte Unterdrückung, welche die Monogamie mit sich gebracht haben soll.
Oje, ich finde dieses Video von euch bezüglich Recherche in die Urgeschichte, mal richtig schlecht und sehr durch die patriarchale Brille gesehen.
Wie kann man bei diesem Thema nur die Kontroverse Patriarchat/Matriarchat weglassen?
Dabei scheint es so eindeutig, dass die Menschennatur-gegebene Matrifokalität (matrilokalität und matrilinearität) in der Altsteinzeit unsere Versorgung und Bedürfnisse optimal gewähren konnte.
Natürlich war diese polygam und noch viel mehr von der femal choice geprägt.
Bis weit in die Jungsteinzeit hinein gab es viele Gemeinschaften in Europa (ja auch Städte) die so lebten und dort wo das Patriarchat noch nicht hinkam (gewaltsam) auch bis heute. Googelt einfach mal große Matriarchate.
Das geht wohl schwer zu leugnen.
Ehrlich, ich finde es total schwach, dass so was Basales zu dem Thema, hier einfach gar nicht vorkommt.
Ja❤
@katharinalovingthecat387Lange Rede kurzer Sinn: Nein.
Monogame Beziehungen sind kein "Werkzeug der Unterdrückung", sondern eine Tradition.
Sie sind nicht dafür Da, jemanden bloß einzuschränken und ihm alle Freiheiten zu nehmen,
(was ironischerweise genau das ist, was die Medien und insbesondere das linke politische Spektrum seit Jahren tun.)
sondern sie sichern die Stabilität der Beziehung und das Wohlergehen beider Partner.
Es geht hierbei nicht um die Besitzansprüche des "bösen, bösen Patriarchat's",
(schließlich erfreuen sich die meisten Frauen ebenfalls genau so sehr daran, wenn Ihr Macker auf einmal in der Nachbarin steckt, LOL.)
es geht um Vertrauen und eine aufrichtige Bindung zueinander.
...Und wenn jemand auf einmal meint, die rollige Katze spielen zu müssen, ist das für das gegenseitige Vertrauen ungefähr so gut, wie ein Tequila Shot für 'nen Dreijährigen.
Es mag Leute geben die behaupten sie wären glücklich damit, dass der Partner riecht und schmeckt wie die Reeperbahn, aber bloße Kommentare sind keine valide Infoquelle.
Es gibt hier zwar auch ein Format namens "dumm gefragt" zu dem Thema, aber jeder mit einem Minimum an Menschenkenntnis, sieht diesen Leuten an dass sie alles andere als aufrichtig zufrieden mit ihren Umständen sind.
Ich kenne jetzt zum Beispiel auch niemanden der das Gegenteil vorlebt und selbst wenn, bräuchte es immer noch eine groß angelegte, empirische Studie die das Gegenteil meiner Aussage belegt.
Abseits davon, ist das z.B auch kein Umfeld für Kinder.
Kein Kind kann ohne Schädigung aufwachsen, wenn die Verhältnisse zu Hause einem "Fake Taxi" entsprechen, weil es das Gegenteil von Stabilität darstellt und Stabilität ist genau das, was Kinder für einen guten Start ins Leben brauchen.
Von einer "Beziehung" kann in dem Fall einfach keine Rede mehr sein, aber da man ja in der Gesellschaft wie bei einer kindischen Partnerin nur noch sagen darf was gehört werden will, spielen Fakten ja eh keine Rolle mehr. 🤷♂️
Liebe ist nicht gleichzusetzen mit Sex. Viele junge Menschen denken aber genau das. In Wirklichkeit gibt es jedoch verschiedene Arten und Abstufungen von Liebe. Der Begriff polyamore impliziert eigentlich wörtlich genommen, mehrfache Liebe im Bezug auf mehrere Personen. Eigentlich sollte man deshalb mit dem Begriff polyamore eine generelle Lebenseinstellung verstehen, bei der es darum geht zu jedem Menschen eine liebevolle Beziehung zu führen, bei der es überhaupt nicht um Sexualität geht, was ja eigentlich sowieso der Standard sein sollte, wenn man in einer liebevollen Welt leben möchte. In der Wirklichkeit denkt aber jeder bei polyamore selbstverständlich an offen ausgelebte Sexualität mit mehreren Personen. da heutzutage die meisten Liebe mit Sex gleichsetzen. Schon allein nur durch die Unkenntnis bezüglich der Semantik entstehen hier so viele Verwirrungen und Irrschlüsse, dass die Jugend meiner Meinung nach gar keine Chance hat informierte Entscheidungen zu treffen. Da nützen solche Beiträge auch nicht viel, da die Begriffsklärung fehlerbehaftet ist. Polyamore ist in dieser Hinsicht eigentlich am besten mit "keine reale moralische Verpflichtung gegenüber anderer Personen als Sexpartner" zu übersetzen. Nicht mehr und nicht weniger. Außerdem, die meisten polyamoren Konstellationen sind eigentlich meistens lediglich eine Frau/teenie, die nach Lust und Laune zwischen verschiedenen Sexpartnern wählen kann, während die Männer/Teenies meistens limitiert sind und sich von diesem "Modell" lediglich höhere Chancen erhoffen, häufiger zum Sexakt zu kommen. Ihr könnt solche Dinge neu verpacken wie ihr wollt, das hats alles schon irgendwann irgendwo mal gegeben. Daran ist eigentlich nichts neu oder revolutionär oder progressiv. Diese Modell wird meiner Meinung nach hauptsächlich bei den jüngeren Generationen verwendet, um ihnen einzureden, sie seien progressiv und gut, wenn sie traditionelle Modelle verlassen. Ältere, herangereifte Menschen entscheiden sich früher oder später, völlig unabhängig von jeder Semantik, sowieso für das, was für sie funktioniert. Da hat niemand das Bedürfnis großartig so zu tun, als ob man besser oder schlechter, richtig oder falsch ist, weil man nach Modell X oder Y lebt. Wer sich voll und ganz einem Menschen verschreiben will, um etwas besonderes zu haben und das Leben gemeinsam bis zum Ende zu gehen und Sex lediglich als Liebesausdruck zu verstehen, entscheidet sich dazu und macht das halt. Wer sich dazu entscheidet, keine lebenslange ultravertiefte Beziehung zu einem anderen Menschen zu brauchen und aufzubauen und Sex lediglich als Spaß und Triebbefriedigung zu betrachten und zu benutzen, macht das halt. Nur sind diese Menschen mit zunehmenden Alter oft extrem unglücklich und einsam, da die Attraktivität und Lust sinkt und sie eigentlich im Rückblick dann doch gerne eine tiefe Beziehung gehabt hätten, mit der sie den Lebensabend verbringen können und gemeinsam sowieso irgendwann auf Sex verzichten. Es ist dann halt meist zu spät. Deshalb sollte man das alles nie auf die leichte Schulter nehmen und sich wirklich mit sich selbst auseinandersetzen, bevor man quasi den Katalog der vorhandenen Modelle nimmt und sich (meist) willkürlich oder auf Druck von außen, sei es das Modell strikt "traditionell" monogam oder das Modell strikt "progressiv" polyamore, rauspickt. Ich sehe hier also durchaus eine Gefahr, wenn nicht unmissverständlich vermittelt wird, dass man in einer polyamoren Konstellation niemals einen Menschen so gut kennenlernen und kennen kann und wird, wie dies in einer monogamen Beziehung der Fall ist. Das hängt natürlich auch zu einem gewissen Grad von der Komplexität der betreffenden Personen ab, aber in der Regel ist es so.
@miersdelika5016