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ARTEde

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Fix und fertig: Wenn Essen süchtig macht | Doku HD Reupload | ARTE

Video Overview & Insights

Zucker, Fett und Konservierungsstoffe – hochverarbeitete Lebensmittel beherrschen heutzutage die Esskultur – zulasten der Gesundheit. Fertigkost wird zunehmend mit gravierenden Gesundheitsproblemen wie Krebs, Demenz oder gar vorzeitigem Tod in Verbindung gebracht. Also doch lieber wieder selbst kochen ..?

Wie steht ihr zu Fertiggerichten? Nutzt ihr sie als praktischen Retter in der Not, wenn es im Alltag schnell gehen muss, oder versucht ihr sie komplett aus eurer Küche zu verbannen?

— @ARTEde

In Anlehnung an den Bestseller "Gefährlich lecker" (2023) des Arztes Chris van Tulleken deckt der Dokumentarfilm "Fix und fertig: Wenn Essen süchtig macht" die oft unbekannten Schattenseiten gängiger Ernährungsgewohnheiten auf.

Die heute existierende Vielfalt an hoch verarbeiteten Lebensmitteln ist Fortschritten im Bereich der Chemie und der Erforschung des Verbraucherverhaltens geschuldet. Diese von findigen Wissenschaftlern entwickelten und von Marketingexperten clever beworbenen Lebensmittel warten mit einer ganzen Reihe von Vorzügen auf: Sie schmecken nicht nur, sondern sind auch praktisch, lange haltbar und sehr kostengünstig.

In nahezu 100% Lebensmitteln aus der Todesabteilung der Supermârkte stecken Massen von Zucker und hochraffinierten Fetten. Das sind keine Lebens - sondern Todesmittel...

— @vornamenachname4243

Doch immer mehr Studien stellen einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Fertigkost und schwerwiegenden Gesundheitsschäden her. Sie soll unter anderem für bestimmte Krebsarten, Demenzerkrankungen und Darmentzündungen verantwortlich sein. Nun enthüllen ehemalige Angestellte der Lebensmittelindustrie, wie diese Produkte gezielt unwiderstehlich gemacht werden. Dafür scheuen die Hersteller keine Mittel: So wird beispielsweise die "Köstlichkeit" von Eis mittels Messung der Hirnströme bewertet; sogar das Brechgeräusch der Waffel wird analysiert und optimiert.

Der Konsum von Fertiggerichten explodiert und die Profite der Hersteller gehen durch die Decke. Doch strengere Kontrollen sind unverzichtbar. So haben einige lateinamerikanische Länder bereits die einschlägigen Bestimmungen verschärft. Beispielsweise konnte ein kolumbianischer Senator verpflichtende Warnhinweise auf Verpackungen und eine Sondersteuer für hoch verarbeitete Lebensmittel durchsetzen. Angesichts der gravierenden Folgen des Verbrauchs von Fertigkost stellt sich die Frage, ob sich die Menschen nicht besser und vor allem gesünder ernähren könnten, wenn sie wieder selbst kochen würden.

Ich denke, die Regierung Merz sieht es gern, wenn wir hochver"arbeit"ete Lebensmittel essen! Badum tiss

— @ichtricksegoogleaus9315

Dokumentarfilm von Elliot Stuart (GB 2024, 86 Min)

#essen #sucht #wissenschaft

Und wem haben wir den Industriefraß hauptsächlich zu verdanken?

U ns
S chmecken
A bfalle!

— @tomkroebel

Video verfügbar bis zum 25/08/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/117798-000-A/fix-und-fertig-wenn-essen-suechtig-macht/

wenn man nicht den ganzen Tag arbeiten müsste und gehetzt ist, wäre das anders. Aber das kapitalistische System will ja dass es so ist. Mal davon abgesehen dass das Gesundheitssystem hauptsächlich auf Prävention ausgerichtet sein sollte.

— @happymaker2344

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Davon ernährte ich mich über Jahre. Ich wurde fett von dem Zeug, süchtig war ich nie, und auch gut geschmeckt hat es mir nicht. Aber es war günstig, und immer zur Verfügung ohne kochen. Heute koche ich frisch. Teurer, aber mein Körper dankt es mir.

— @xaxoon69

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Wenn man die moderne Ernährungskultur nüchtern betrachtet, erkennt man ein Muster, das kaum jemand wahrhaben will: Die meisten Menschen essen nicht aus Entscheidung, sondern aus Reflex. Sie folgen blind den biochemischen Impulsen eines Gehirns, das für eine Welt gebaut wurde, die längst nicht mehr existiert. Ein Organ, das Hunger fürchtet, nicht Übergewicht. Ein System, das Kaloriendichte belohnt und langfristige Gesundheit ignoriert.

Das Ergebnis sieht man überall: Übergewicht ist nicht mehr Ausnahme, sondern Standard. Es ist die neue gesellschaftliche Komfortzone. Und wer bewusst lebt, wer seinen Körperfettanteil niedrig hält, wer trainiert und seine Ernährung steuert, wird sofort pathologisiert. Nicht, weil er krank ist, sondern weil er aus dem kollektiven Selbstbetrug herausfällt.

Die Reaktionen sind vorhersehbar: Menschen, die sich jahrelang von impulsgetriebenen Entscheidungen leiten lassen, fühlen sich durch bewusste Ernährung bedroht. Sie interpretieren Disziplin als Extrem, Struktur als Zwang, Tracking als Essstörung. Gleichzeitig erklären sie, warum sie selbst „nicht abnehmen können“ — und nennen alles, was ihnen einfällt, außer dem eigentlichen Grund: ihr eigenes Verhalten.

Gene, Stoffwechsel, Medikamente, Kinder, Alter, Stress. Ein ganzes Arsenal an Ausreden, das die Realität überdeckt. Denn die Realität ist simpel: Wer dauerhaft mehr Energie zuführt, als er verbraucht, nimmt zu. Punkt. Das ist keine moralische Frage, sondern Physik.

Das erschreckende daran ist nicht das Übergewicht selbst, sondern die völlige Abwesenheit von Basiswissen. Viele Menschen wissen nicht, was sie essen, warum sie es essen oder welche Wirkung es hat. Sie konsumieren, was ihnen angeboten wird, ohne einen einzigen Gedanken daran zu verschwenden. Und wenn der Körper irgendwann rebelliert — schlechte Blutwerte, Schmerzen, Erschöpfung — wird das Gesundheitssystem bemüht, als wäre es dafür da, die Folgen chronischer Selbstüberforderung zu reparieren.

Wenn das nicht gelingt, ist der Arzt schuld. Nie das Verhalten. Nie die Entscheidungen. Nie die Verantwortung.

Dieser gesellschaftliche Mechanismus führt zwangsläufig zu einem überlasteten Gesundheitssystem, das immer mehr Ressourcen verschlingt, ohne die Ursache zu adressieren. Ein System, das Symptome behandelt, weil die Menschen nicht bereit sind, Ursachen zu verändern.

Dabei ist die Lösung banal:

Protein aus hochwertigen Lebensmitteln.
Fette bewusst und moderat.
Kohlenhydrate angepasst an Aktivität.

Mehr braucht es nicht. Kein Mythos, keine Ausrede, keine Ideologie. Nur Klarheit. Nur Führung. Nur Verantwortung für den eigenen Körper.

— @omega-iu5le

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Deswegen vegan

— @3d_daxter583

More User Perspectives

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Meine drei goldenen Regeln der Ernährung:
1) von allem etwas
2) von nichts zu viel
3) nichts was aus den dreckigen Fingern der Lebensmittelindustrie kommt !

@arthurschopenhauer7737
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Ich bin nur süchtig nach Panzerotti.

@stoerenungeheuer
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Du bist was du isst. Ausgewogen, frisch, sich ab und an auch mal was gönnen und dann sollte man eigentlich gesund durchs Leben kommen. Wie bei allem im Leben, man muss bewusst handeln in diesem Fall bewusst ernähren. Das die Industrie versucht uns zu verführen wundert einen doch wenig, oder?

@iNdA1981
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Dr. kelvin hall warum muss er so auf unsympathischen klugscheisser machen

@moinmoin6496
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Ich bin Arzt und sehe im Rahmen von Einstellungs- und Vorsorgeuntersuchungen sehr viele junge (und auch ältere) Personen, die übergewichtig sind und u.a. mit erhöhten Blutfettwerten als auch Bluthochdruck zu kämpfen haben.

Es sollte bereits ab dem früheren Kindesalter bezüglich Gesundheit und Ernährung gebildet werden. Zudem gehören prozessierte Produkte streng reguliert. Leider steht Prävention nicht im Fokus unserer Politik, obwohl die Kosten von Adipositas für unser Gesundheitssystem und die Belastung der Lebensqualität der Betroffenen gigantisch sind.

@starvetheegofeedthesoul9072