free web page hit counter
🛡️
Copyright Notice: This video is officially sourced and embedded from YouTube. For all copyright inquiries, reports, or removals, please contact YouTube's legal team here.
Malermeister Andy

Malermeister Andy

142,000 subscribers

👁 129,267 views

Die Wahrheit über Selbstständigkeit im Handwerk

Video Overview & Insights

Als Solohandwerker unterwegs sein klingt für viele nach maximaler Freiheit: eigene Entscheidungen, eigene Kunden, eigener Rhythmus 💪Doch wie sieht der Alltag wirklich aus? Mehr Geld? Mehr Freiheit? Oder am Ende einfach nur mehr Verantwortung? 😅

12 Jahre Selbstständigkeit, letzte Woche Steuerberater und wieder keine Lust mehr. Keine Angestellten bedeutet nicht erreichen der Grenzbeiträge. Das bedeutet, je mehr verdient wird desto mehr wird geholt. Mit vernünftigen Angestellten dafür reichen schon 2, werden alle Beitragsgrenzen erreicht und der "Mehr" Verdienst und die Selbstständigkeit zahlt sich aus. Dafür braucht es dann wiederum die sogenannten "Wale". Stammkunden mit mehr als mal 2 Zimmer streichen. Mal hier ein paar hundert qm trockenbau, mal da ein paar tausend Tapeten/Vlies etc..
Alternative zum tatsächlichen Geld verdienen als Solo Handwerker mit vielen Kleinkunden (weil große nicht mehr gestämmt werden können) die Privatkundschaft ausschröpfen und abzocken. Denn Solo reicht es zum gut leben, aber nicht um weiter zu entwickeln, dafür fehlt Zeit und Geld. Denn Solo bedeutet solo vom aufstehen bis ins Bett. Denn Selbstständigkeit soll ja nicht das AUS sein, für Kapitalentwicklung..... das sieht aber alles keiner.

— @thomasarmbrust8765

In diesem Video sprechen wir ehrlich darüber, was es bedeutet, als Ein-Mann-Betrieb bzw. Solohandwerker unterwegs zu sein – mit allen Vorteilen, Nachteilen, Vorurteilen und Erfahrungen aus der Praxis.

👉 Das erwartet dich im Video:✔️ Alltag als Solohandwerker – wie läuft das wirklich?✔️ Mehr Freiheit oder mehr Stress?✔️ Verdient man alleine wirklich mehr?✔️ Welche Vorurteile gibt es gegenüber Solohandwerkern?✔️ Vorteile: flexibel, unabhängig & direkte Entscheidungen✔️ Nachteile: Verantwortung, Organisation & kein Team im Rücken✔️ Tipps & Tricks für alle, die alleine unterwegs sind✔️ Kunden, Planung, Baustellenalltag & echte Erfahrungen✔️ Muss man als Solohandwerker am Ende mehr arbeiten?

...ich bin angestellt ,ja , aber ohne Meister über mir ,ich plane alles selbst ,ist zwar immer das Gleiche ,trotzdem habe einen Kollegen der ist beeinträchtigt und unterstützt mich ,alles drumherum erledige ich ,natürlich muss ich mich auch um den Kollegen kümmern ....und selber arbeiten, trotzdem hab ich nach 8std Feierabend, der Kopf schafft aber weiter....

— @klausbello3304

🔥 Ob es sich lohnt und worauf du achten solltest, besprechen wir ganz offen im Video 👀

👍 Wenn dir das Video gefällt, lass ein Like da🔔 Und abonnier gern den Kanal – die meisten schauen ohne Abo 😄

ich bin aktuell im Angestelltenverhältnis und verdiene rund 2600€ netto als Vollzeitkraft. Am Anfang des Jahres habe ich ein Kleingewerbe eröffnet und tatsächlich einen Auftrag erhalten der mir für 10 Stunden Arbeit 1500€ erwirtschaftet hat (war bis jetzt aber auch der einzige Auftrag in knapp 4 Monaten) . Ich habe keine Angst davor mir die Hände schmutzig zu machen und ich mag es für meine eigene Tasche zu arbeiten, ich habe aktuell nur das Problem mit der Kundengewinnung. Hast du da vielleicht Tipps ? Mein Bauch sagt mir aktuell das wenn meine Selbstständigkeit besser laufen würde, ich dann auch Vollzeit Selbstständig wäre.

— @Robbyubbles

▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬

Angebote & Rechnungen einfach gemacht:

Bin jetzt im seit 10,5 Jahren selbstständig als Maler. Bin auch erst spät in die Selbständigkeit. Hatte mal 2 Gesellen bin aber seit 2023 allein Unterwegs. Man muss alleibe halt mehr körperlich ackern aber der reduzierte Stress ist es mir Wert. Ich habe nicht vor nochmal Personal zu beschäftigen.

— @nebelklaue

Mit Plancraft.de und dem Code „andy10“ sparst du 10 %

▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬

Bin über 30 Jahren selbstständig und es hat seine Vor und Nachteile. Solange du jung und fit 💪 bist ist das alles kein Problem . Die Probleme kommen später und für diese solltest du vorgesorgt haben . Ich habe im Moment gesundheitliche Probleme Schulter und Knie links und rechts . Das rechte Knie und linke Schulter ist schon gemacht nächste Woche kommt die rechte Schulter dran und im November das linke Knie . Wenn du das zusammenfasst bist du 1 Jahr weg . Und das musst du vorfinanzieren. Und es wird nicht besser . Und bis 70 geht das sowieso nicht , bin jetzt 60 und 2—3 Tage die Woche das passt noch recht gut und macht auch spaß. Ich habe vorgesorgt und es wird mich nicht umbringen wenn ab morgen nichts mehr geht ! Wenn ich die nächsten 10Jahre noch ab und zu was machen kann lebt es sich wesentlich entspannter . Aber nix is fix .

— @P40P41

🧰 Empfohlenes Werkzeug & Zubehör

Immer auf dem Auto: https://amzn.to/46oX1Ky

Bin Schreiner und junger Meister, ich hab in meiner alten Firma auch viele Aufgaben als Meister übernommen. Nun hab ich die Firma gewechselt um nochmal zu sehen wie es woanders läuft und es läuft gar nicht so gut. Darum überlege ich momentan auch ob eine Selbständigkeit für mich infrage kommt. Ich danke dir für die Worte.😊

— @larsvogtmann8480

Wichtig: https://amzn.to/3UwJw3X

Einsteigergerät: https://amzn.to/44Y3XvB

ITS ARBEIT SCHAFFEHE SCHHAAFFFHHHHEEE

— @konstantinrolsing2842

Tapeten entfernen: https://amzn.to/4eYPwMo

Nix für Profis: https://amzn.to/4ogknse

Alleine der Kontext " selbst und ständig " + " Finanzamt, Steuerberatern etc " sind Faktoren, die mich komplett abschrecken beim Thema selbsständigkeit, zumal man mir damit in der vergangenheit, permanent Angst mit gemacht hat. Man ist damit, zumindest im Osten Deutschlands, Sklave unter anderer Kennung, mehr ist das nicht. Als angestellter bist du noch schlimmer dran, da die Löhne nur auf dem baumindestlohn gedrückt werden. Darum hab ich das Thema handwerk komplett an den Nagel gehangen. Anstatt Leute zu motivieren, wird man demotiviert. Keine gute Ausgangsposition, da dies nicht nur zu einer extrem hohen Frustration führt , sondern auch zu tief verwurzelten Hass gegen das Land selbst. Ich könnte da richtig viel zu schreiben und was ich in den letzten Jahren erlebt habe und durchgemacht habe , durch sehr schwere Eingriffe in meine Grundrechte sowie Arbeitsrecht und Privatrecht, nur um jemanden mit allem Mitteln dazu zu zwingen , etwas zu machen , was er im Leben nie wieder anrühren würde. Dabei wurde selbst jedes arrangement in anderen Branchen ( externe Eingriffe in geltendes Arbeitsrecht) soweit getrieben , daß man kaum noch arbeitsfähig ist und zudem mit gesellschaftlicher Isolation bestraft wurde.... im wesentlichen hat es bei mir dazu geführt , daß ich noch demotivierter bin als vorher und noch frustrierter oben drauf. Vor Selbstständigkeit habe ich regelrechte Angst bekommen.

— @struppisan7637

Acryl: https://amzn.to/3u2f7RM

Werkzeug: https://amzn.to/3lMc2eB

Hallo erstmal, bin auch schon 30 Jahre selbstständig, immer mit mehreren Minijobbern zur Hilfe.
So ist kann man notfalls mit „großer Truppe auftreten“ und wenn mal Flaute ist, bleiben alle mal Zuhause und kümmern sich um den eigenen Haus, Hof, Frau usw.
Ich nenne dieses „Mut zum klein bleiben“, ist überschaubar, Steuern, Lohnbuchhaltung, Werbung schafft man trotzdem super bei dieser Konstellation.
Ich nehme mittlerweile auch nicht mehr alles was kommt an, beschränke mich auf lukrative Aufträge, ein Vorteil wenn man selbstständig ist.
Ja, auch die freie Zeit kommt nicht zu kurz, eine Frage der Einteilung. Lernt man irgendwann, denn man möchte das Leben auch genießen, bevor es zu Ende ist. Meine Meinung und Einstellung dazu, kann natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Munter bleiben 😊

— @fredgrunert1605

Abdeckpapier: https://amzn.to/3SiS8tK

Ich bin seit April als Dachdeckermeister selbstständig. Noch bin ich alleine unterwegs und hole mir Hilfe von anderen Unternehmen und Suppunternehmer bei Aufgaben die alleine nicht möglich sind. Und ich helfe selbst natürlich auch bei anderen Firmen aus. Wenn meine Aufträge ein halbes Jahr voll machen, werde ich mich auf der Suche nach Angestellten machen.

— @HansiMan3D

More User Perspectives

@

wir hatten angestellte. jetzt solo. weil die qualität der abgelieferten arbeit mit dem gewünschten lohn leider nur bei 10% wirklich passte.

@glasreinigerniels
@

Und wieviel zockt dir der Staat ab von deinem Fleiß, Engagement, knowhow und Risikobereitschaft?

@youwho-c64
@

Bin Angestellter Baggerfahrer gelernter Straßenbauer ich bin froh das bei uns sehr viel mit Maschinen und warten funktioniert zb Gerüstbauer Maler usw da muss Mann schuften das etwas passiert bei uns zum glück machen Maschinen das meiste

@dannyd3465
@

Ich bin im SHK seit über 20 Jahren selbstständig. Hab über die letzten Jahre von 6 Angestellten auf mich alleine und einen Bauhelfer runtergeschraubt. Beste Entscheidung!

@thorsten6279
@

urlaub und krank werden kannst da auch aufzeichnen, wennst krank wirst und ausfällst bist weg. was angestellte angeht: ich konnte meinen kunden keine angestellten schicken, die wollten mich persönlich. ja, andere branche und lang her, aber immer noch so. saisonale spitzen flauten auch noch problem, im sommer hast keine zeit für nix, im winter kein geld für was. naja… bin raus aus dem thema, next step: rente.

@notofinterest
@

Ich war damals 5 jahre selbständig SUB Unternehmer) als Fliesenleger in Berlin hat sich sehr gelohnt... Rechnung schreiben easy nur der Staat hat (Steuer/Finanzamt) genervt.
Heute lebe ich in Süd Amerika, mach genau das gleiche,nur ohne Abgaben an die BRD Parasiten ("Staat").
Habe mein eigenes Grundstück, ein Haus und kann hier frei leben.
Natürlich gibt's hier keine soziale Hängematte, aber die möcht ich auch nicht.
Ich möchte über mich selbst bestimmen und mir nichts diktieren lassen.
Schöne Grüße aus Paraguay

@ROOCKEbilly
@

So gesehen ist Selbstständigkeit nicht schlecht sag ich mal! Man kann sich die Zeit einteilen wie man will und und Urlaub ja muss man halt mal ein paar Tage mehr machen als wie nur das was man immer macht! Anders wiederum; Krank darfst aber nie werden, oder wenn Urlaub machen willst -> ohne Mehrarbeit ist auch nicht möglich. Ich sehe es immer wieder bei meiner Schwester es hat schon Vorteile aber auch gewisse Nachteile.
Neu anfangen na ja, nur unter gewissen umständen oder Vorarbeit, dazu Später mehr.
Wenn man jetzt so wie meine Schwester, ein Geschäft Länger als 20 Jahre hat, hat man Stammkundschaft und kann dann auch alles genau Planen und sich alles genau einteilen. Sie fährt einmal im Sommer und einmal im Winter 1-2 Wochen auf Urlaub und das mit ihrem mittlerweile 16 Jährigen Sohn, der sicher noch einige Jahre in die Schule geht! Die Schule ist Teilprivat und da kommen auch noch Jährliche kosten mit, wo wenn sie jetzt neu Anfangen würde es sich nicht leisten könnte!
Jetzt zum vorher angesprochenen "unter gewissen Umständen" würde ich dennoch eine Firma neu aufmachen! In Österreich kann man neben bei eine Firma besitzen die nur am Wochenende betrieben wird da es ein Einzelunternehmen ist und somit die Wochenendregelung für Angestellte nicht gültig ist. Würde man so anfangen würde es gehen sich einen Kundenstammbaum aufzubauen und dann nach und nach in der Regulären Firma weniger Stunden zu Arbeiten um auf kurz oder lang Komplett in die Selbstständigkeit zu gelangen! Also mit einem Schritt für Schritt Plan würde das schon gehen.
Anders, also nur so einfach alles hinter sich lassen und komplett NEU anzufangen, ist hier zu Lande etwas schwierig und man muss sich auch dann rein hängen sonst hat man außer Schulden nichts mehr.
Aber gut dafür haben wir ja auch die WKO die einem Hilft wenn man Probleme hat und meistens sind diese Hilfestellungen echt super, nur halt kosten die auch einmal im Monat was und das kann man sich auch nicht aussuchen! Aber auch die Abgaben an die SVS und den anderen wie zum Beispiel Versicherung Finanzamt und Co. darf man auch hier nicht vergessen. Ist aber Branchenabhängig wie hoch sowas sein muss und wie viel man dann auch zahlt. Genau das gleiche mit Dienstfahrzeug und so weiter, muss auch genau geklärt werden wie wo was!
Die WKO Hilft sogar bei der Firmengründung wenn man eine Hilfe benötigt und geht somit schon mal in Vorzahlung um einem den Einstig in die Selbstständigkeit leichter zu machen, gut ist ja auch deren Ihr Geld wenn man dann eine Firma hat. Auch bei schwierigen Fragen wie Finanzamt stehen sie gerne zu Rate und auch wenn was von einem Rechtsanwalt Hilfe Benötigt wird, die haben dafür einen. Echt super und warum ich das weis, ich wollte nen YouTube Kanal erstellen und dann muss man auch eine Anmeldung bei der WKO machen und da bekommt man dann auch gewisse vorgaben an die man sich Richten muss, mit Einnahmen und so weiter.

@Thunderdragon4
@

Ich würde mich gerne mit meiner Berufung und Fachwissen selbstständig machen aber weiß nicht wie ich das umsetzen soll.

@Pumpkin-j2q
@

Moin ich habe Angestellte , die für mich seit Jahren arbeiten und habe keinen Stress weil die mir mein ALG bezahlen 💪😂😂

@dobejai
@

Max noch 5 jahre dann ist die BRD fertig ...dann können wir stempeln gehen 😊 freu mich schon drauf

@666-k3v
@

Tolles Video. Gutes Gelingen Andy. Gruß 🇩🇪🇹🇷☀️😎👍🏻

@ModernBae4Life
@

Das sind dumme und neidische Menschen die sowas von sich geben! Hab es 30 Jahre lang gemacht, vor kurzem mein Geschäft verkauft. Deutschland & Fleiß = Bestrafung

@DidiH-y7i
@

Mein Nachbar war auch Zeit seines Lebens Solohandwerker. Fuhr fette Autos, protzte mit der Eigentumswohnung und nun mit 70 muss er immer noch arbeiten, weil das Geld verprasst und nicht fürs Alter angelegt hat.

@svenultimate6440
@

Hallo Meister Andy, Marcus hier....leider ist die Zeit des goldenen Handwerks vorbei;)...., wann diese passiert ist, hat das Handwerk wohl verschlafen, ist wahrscheinlich schleichend gekommen über Nacht.
Warum:) Der Markt ist zu klein, klein im Sinne, von Geld, von Aufträgen, von Personal, ...zu viel Haie im Haifischbecken, und dann die Frage aller Fragen, die Malermafia ja, die gibt es wirklich....die absprachen der großen Firmen (auch andere Gewerke). Wir kleinen kommen gegen Die Heidemeister nicht an. (Heidemeister sind Nixkönner)....Orginal Aussagen von Meistern die kein Aufmaß können, Altmeister und Vorarbeiter, Gesellen mit Talent müssen hier ran, damit es läuft. Am besten;( amerikanische Verhältnisse, ohne Regelung des Handwerks, Handwerkskammer, krass nich:)..., aber dann würde sich nur das Gute durchsetzen, natürlich mit viel Ärger und Streit, aber alle Nixkönner am Markt, wären auf der Baustelle, als Bauhelfer, und da gehören Sie alle hin, um zu Arbeiten.
Mit handwerklichen Grüßen, Marcus;)

@M.Gehrke-ut5ht
@

Servus Andy, seit 13 Jahren selbstständig hier und kenne jeden Schritt von 0-30 Mitarbeitern, deswegen geb ich mal meinen Senf dazu.
Vorneweg: Würde ich nochmal starten, würde ich es vermutlich bei einem einzigen Trupp mit 2-3 Mann inkl. mir belassen. Bringt den meisten Spaß bei gleichzeitig hohem Zusammenhalt und überschaubarem Risiko. Man wird kein Jeff Bezos, kommt aber sehr gut zurecht.
Es gibt m.M. nach prinzipiell nur drei Konzepte, die gegenwärtig im Handwerk funktionieren: 1-Mann-AG, mein favorisierter 1-Trupp-Ansatz und dann kommt direkt der Betrieb mit 20-30+ Mitarbeitern.
Ich hatte jede dieser „Stufen“ für mehrere Jahre in meinem Betrieb, kann also durchaus den Vergleich ziehen.
Warum der große Gap zwischen 3 Mitarbeitern und 30+? Weil bis zu diesem Punkt(bei ca. 20-30 Mitarbeitern) ausschließlich Verantwortung, Risiken, Kosten, Stress und Arbeitsstunden steigen bei gleichbleibendem Gewinn. Bürokratische Auflagen, Kosten für Büros, Lager, Fahrzeuge, Werkzeuge, IT usw., Organisationsaufwand, fehlender Überblick(weil man nicht mehr auf jedem Bauvorhaben anwesend und im Thema sein kann und man schwarze Schafe, die einen z.B. beklauen oder anderweitig verarschen erst viel später bemerkt) usw. führen zu stagnierendem Gewinn.
Mein Rat: Entweder bei Step 1 oder 2 bleiben, oder die Lücke zu 3 seeehr schnell überspringen. Falls man nicht erbt, weiterführt oder von Haus auf mit sehr viel finanziellem Spielraum gesegnet ist, geht das nur „zügig“ über Akquisitionen/Zukauf von Betrieben auf Pump. Oder den harten Weg Step by Step Arbeitnehmer für Arbeitnehmer, den ich niemandem empfehlen würde - die Konkurrenz schläft nicht, gute Leute sind sehr stark nachgefragt und die Spreu vom Weizen zu trennen nicht einfach bzw. kostet eben Zeit und Geld.
Leider ist der Staat eher Hindernis als Stütze beim Aufbau eines gesunden Handwerksbetriebes „from Scratch“ - ohne tricksen fast unmöglich. Ich hoffe, dass sich das in den nächsten Jahren ändert - die Nachfrage ist ungebrochen und der Handwerker, der individuelle Bauten ausführt auch nicht innerhalb der nächsten Jahrzehnte durch KI zu ersetzen. Ergo sollte hier deutlich mehr gefördert werden. Und das Handwerk sollte sich abgesehen davon deutlich besser innerhalb der eigenen Lobby organisieren, um nicht ständig gegen Industrie und Konzerne den Kürzeren zu ziehen - hier müssen wir uns an die eigene Nase fassen ;)

@P4inkill3r666
@

Ich war als Spengler und Dachdecker im Bereich Flachdach solo selbständig ca. 14 Jahre lang. Hab damit auch ziemlich spät angefangen. Es war nicht schlecht. Jetzt mit fast 60 und seit sieben Jahren in einem Angestelltenverhältnis im öffentlichen Dienst: um Längen besser!
Ich könnte es körperlich eh nicht mehr am Dach. Und: ich hab meine Ruhe

@michaelhenter2856
@

Familien Betrieb. Opa hat angefangen. Momentan Vater 3 gesellen und ich. Zu 95 % nur Privatkunden und Arbeit genug. Top Kunden tolle Baustellen. Das Team ist auch toll manchmal ein wenig Kindergarten. Hauptproblem Rauchen und Handy.
Könnte jetzt auch nicht mehr zurück zum Angestellten.

@nobi35i
@

Bin ebenfalls Soloselvstständiger Malermeister und muss sagen ich stimme dir da voll zu. Habe meine Firma seit 7 Jahren und hatte in den ersten Jahren bis zu 6 Angestellte. Seit 2 Jahren arbeite ich wieder alleine und muss sagen dass mir das besser liegt. Es gibt zwar viele gute Angestellte, aber trotzdem muss man für sich selbst entscheiden was einem besser liegt. Dank Airlesssystemen und co, kann man sich in unserer Branche so und so oft Personal sparen. Auftragsspitzen decke ich zum Beispiel mit Subunternehmen ab, bei denen ich Arbeitsweise und Qualitätsanspruch der einzelnen Mitarbeiter kenne

@florianlegler7676
@

Bin Dachdeckermeister, seit 20 Jahren selbständig, alleine angefangen dann die ersten eingestellt, zwischenzeitlich zehn Mitarbeiter. Das ist Stress, die wenigsten können oder wollen auch mal selber nachdenken. Zum Glück ist meine Frau im ins Büro gegangen, ab da an hatte ich wieder Zeit für die Arbeit. Heute sind wir nur noch vier. Und siehe an jetzt kann man auch Geld verdienen. Für mich ideal. Immer wieder würde ich mich selbständig machen.

@HM-cn9xk
@

Reich wird man nur , wenn man jemanden "ausbeutet", d.h. anstellt. Aber den muss man auch bezahlen, wenn mal keinen Auftrag hat.
Solo-Selbständigkeit ist nur dann vernünftig, wenn Du hauptsächlich das machst, wovon Du wirklich Ahnung hast. Also nicht mehr als 20% der Arbeitszeit für Sachen aufwenden, die jede angelernte Hilfskraft tun könnte. Denn für Mindestlohnarbeiten kannst Du halt auch nur Mindestlohn verlangen.
Wenn die Konkurrenz Meister mit Azubi schickt, zahlt der Kunde nicht 100% Meistertarif sondern vielleicht nur 80% Meistertarif und 20% Hilfskraft. Und mehr kriegst Du dann auch nicht.

@holger_p
@

Selbst Maler & Tapezierer hier. Seid 14 Jahren selbständig ABER in Amerika. Kann bei allem zustimmen und dazu muss ich sagen bleibt hier drüben, wenn du gut und fleißig bist, viel mehr hängen.

Viele Grüße in die Alte Heimat. TgP

@CptFlinnstone13
@

Ich war über 25 Jahre in der selben Firma und ich behaupte mal es liegt an der Bezahlung und der Anerkennung der Mitarbeiter wenn sie nicht hinter der Firma stehen wie es erwartet wird.
Ich war nie krank und wenn es mir mal nicht so gut ging dann habe ich etwas weniger gearbeitet oder mal Überstunden abgebaut. Das alles konnte ich mir frei einteilen und der Chef konnte sich auf mich verlassen.
Wegen Corona ist die Firma Pleite gegangen und ich konnte wie auch mein Chef in Rente.
Ein neuer Chef hat nach Corona versucht die Firma samt ihren Kunden wieder aufzubauen.
Alle Mitarbeiter wurden angeschrieben und haben aber wegen erheblichen Lohnkürzungen abgesagt. Die Firma ist seither nie wieder richtig auf die Beine gekommen.

@xevo250
@

Danke für dir Einsicht in deinen Arbeitsalltag, es zeigt ein realistisches Bild, sowie die Kommentare machen es klarer.

@Lifeislive347
@

Bin selber selbstständig im Bereich Elektronikreparatur über Onlinegewerbe. Irgendwo mallochen gehen ist aus meiner Sicht eher unwahrscheinlich. Selbstständigkeit lohnt sich sehrwohl im Vergleich zur Arbeitnehmerschaft! Insbesondere bei den Sozialabgaben und beim Thema Eigenentwicklung bieten sich hier einige Vorteile. Wenn man "privat" Krankenversichert ist, ist es egal ob man 1000 oder 4000 Euro im Monat verdient. Der monatliche Beitrag ist nicht anteilig daran gebunden. Altersvorsorge kann man durch eigene Entscheidungen im Grunde besser organisieren als der Staat. Man muss sich eben damit aktiv auseinandersetzen! Egal ob selbstständig oder Arbeitnehmer. (Günstige, vermietbare Immobilien gibt es immernoch reichlich in Ostdeutschland. Man muss sich eben geschickt anstellen bei dem Thema!!! Weitere private Vorsorgemodelle, die halbwegs sicher sind, existieren durchaus. Man braucht sicht z.B. nur mal damit beschäftigen wie die Ammis ihre Altersvorsorge organisieren. Die ist alles andere als staatlich fokussiert!) Letztlich sollte man sich immer von der Frage treiben lassen, was kann ich in Zukunft noch besser machen. Welche Prozesse lassen sich optimieren bzw. automatisieren (In einigen Bereichen DIE Alternative zu Mitarbeitern! "KI" und Robotik werden da noch einiges in den kommenden Jahren ermöglichen!). Man sollte in der Situation auch immer offen sein neue Dinge einfach mal auszuprobieren, die so sonst niemand macht, weil sie auf den ersten Blick nicht wirtschaftlich erscheinen. Ich z.B. habe mich in die Lage versetzt Akkupacks meiner Produkte professionell zu reparieren, statt dass ich ständig neue, teure Ersatzakkus extern einkaufe. Der Weg dahin war schon etwas aufwendig aber auch äußerst spannend und es hat sich definitiv gelohnt! Beim Thema Versand habe ich für mich die Lösung gefunden Kartonage kostenlos bei lokalen Fahradhändlern zu holen. (Die schmeißen sie sonst nur in den Müll!) Diese ist in der Regel qualitativ besonders hochwertig und stabil! Da schneide ich in einem besonderen Prozess die "Filetstücke" raus und stelle damit passende Versankartons einfach selber her, ohne dabei unkontrolliert Geld und übermäßig viel Zeit zu verlieren. Diesen Prozess werde ich noch weiter optiieren aber schon allein so eine Maßnahme erspart mir mehrere tausend euro pro Jahr (ggü dem Zukauf neuer Kartonagen, die weniger stabil sind und zusätzliche Kosten verursachen können!) und löst ein Beschaffungsproblem! Selbstständigkeit muss eben auch nicht bedeuten dass man den ganzen Tag für die Firma arbeitet. Man kann im Gegenteil Wege finden wie man eine Work-life balance optimiert um die effektive Arbeitszeit zu verringern und man kann Annehmlichkeiten des Privatlebens in das Arbeitsumfeld gut integrieren, weil es kein Vorgesetzter verbietet (muss aber auch selber aufpassen, dass man dadurch nicht ineffizient wird!!!). Ebenso kann man sich einfach mal an einem sonnigen Vormittag einfach mal aufs Fahrad setzten oder im nahegelegenen See schwimmen gehen, während die meisten Anderen ihre Anwesenheitspfilchten erfüllen müssen. Das Thema Steuern ist eigentlich nicht so besonders schlim! Als Arbeitnehmer merkt man eben nur weniger dass man (neben den wesentlich teureren Sozialabgaben!!!) was an den Staat verliert.

@ronbrinckmann8581
@

Ich war ca. 25 Jahre als Tischler selbständig, anfangs mit Angestellten die letzten Jahre solo. Vor zwei Jahre habe ich einen Job in der Industrie angenommen und komme mir immer noch vor wie im Paradies. Selbständigkeit im Handwerk in Deutschland ist ein großes Kreutz, leider.

@Forex-Stefan
@

Ich hab’s vor über 6 Jahren angefangen. Dann zeitweise 7 Mitarbeiter gehabt. Da gabs Zuviel heulerei. Jetzt wieder mit zwei fähigen Monteuren, ich als Springer und eine halbtagskraft im Büro. Das funktioniert ganz gut soweit, ich sehne mich aber sehr zurück zu der Zeit, in der ich alleine war. Einfach entspannter, keine Mitarbeiter die ständig irgendwas von einem wissen wollen, du hattest alle Baustellen im Kopf und da war ich irgendwie ‚freier‘.
Man wird allerdings von vielen Kunden (insbesondere Industrie und größere Kunden) nicht so richtig ernst genommen habe ich so das Gefühl.
Aber trotz den horrenden Abgaben - ich würde es wieder machen.

@kvnmnn
@

Eigentlich unfassbar dass das Finanzamt selbstständige zusätzlich belastet, nicht nur finanziell sondern auch mit dem ganzen Aufwand der Steuererklärung.

@swanwelles4195
@

Ich bin zwar in einer anderen Branche aber habe auch Angestellte und naja es geht nicht ohne aber mit ist manchmal ... schwierig. Ich mach das jetzt 20 Jahre, habe alles von Null aufgebaut und ... ich würde es so nicht mehr machen. Leider.

@elhavanna6714
@

Was soll das Rumgeheule??? Geh in den öffentlichen Dienst und gut ist...

@thorkonig265
@

Selbstständiger Elektrotechniker.
Bereich PV.
Ich fahre die Woche auf 3-4 Baustellen bin meist in 4-5h durch, kann mehr als gut davon leben. Büro… 30 Minuten am Tag Maximum. Angebot schreiben, ca 5 Minuten. Bin jetzt 35 und habe mich vor 2,5. Jahren selbstständig gemacht.
Aufträge kommen vom solateur oder über Kleinanzeigen.

Die Rechnungen bekomme ich ja alle per Mail und kann ich 1 zu 1 bei Lexware reinschmeissen. Steuerberater guckt 1x im Jahr drüber und reicht es ein.

Ich bin auch nicht so verrückt und hole mir Angestellte. Dann hab ich halt alle paar Wochen mal keine 3 Tage sondern 5 Tage Woche 😅

@ringkrieger91
@

Für diesen Staat nicht wieder, außer Abgabe und Vorschriften hast du Nix .

@Zoo-ShopDistler
@

Das einzige Störfaktor ist Finanzamt, die werden nie Satt

@letun27
@

Wenn man seine Firma anmeldet muss man natürlich auch Steuern bezahlen. Daß gleiche gilt für seine Mitarbeiter und auch für die Autos. Aber wenn man nichts bezahlen muss hat man auch keine Verluste. In dem Fall ist es dann auch scheiß egal ob man zur Arbeit fährt oder nicht. Man kann es sich dann so einrichten wie man es selbst für richtig hält.

@lksblm174
@

Ich ziehe den Hut vor jedem Soloselbstständigen Handwerker, der es schafft über die Runden zu kommen und im besten Fall sogar noch netto mehr hat als der Geselle. Solo bedeutet nämlich idR Einzelunternehmen EstG, doppelte Krankenkassenbeiträge, stundenlang Angebote und Rechnungen schreiben, Beiträge IHK, Gewerbesteuer ab 24500€ etc.

@nicoharz2292
@

Bin seit über 30 Jahren solo selbständig , bin spezialisiert und mittlerweile einer der besten in meinem Gewerk . Arbeite seit eh u je 4 Tage Woche , verdiene brutales Geld und liebe meine Arbeit über alles … vor neuen Baustellen kann ich oft nicht nachts einschlafen , weil ich mich so freu u ich bin Mitte 50 ;)

@dontcallmejerry
@

Das ist auch mein Spruch: „immer zu spät als nie“ 😅😅

@yabramowski
@

Ich habe auch nach 30 Jahren gemerkt das weniger viel Mehr ist

@stefangepperth3555
@

Meinen Malerbetrieb gibt es schon seit 1866 und ich bin das Schlußlicht,das bald das Licht ausmacht. Mein Sohn ist auch Malermeister und sieht was ich an Stunden leisten muss, um alles am laufen zu halten.Er geht bald zur Caritas und betreut dort mit anderen Kollegen verschiedene Einrichtungen. Ich hatte mal 16 Mitarbeiten und bin jetzt auf 4 Mitarbeiter runter. Geld verdienen kann man bis ca 5 und ab 20 Mitarbeitern. Dazwischen zerreibt man sich.
Lehrlinge bilde ich schon seit ca 10 Jahren nicht mehr aus, da die Berufsschule mir die Jungs zur ÜBA und anderen Unsinn immer zur Hochsaison abgezogen hat.Wenn man mal nachrechnet kommt man mit ÜBAs,Urlaub, Berufschultagen und einer gewissen Krankenzeit auf ein halbes Jahr Arbeit und ein halbes Jahr Schule per Ausbildungsjahr. Nach der Gesellenprüfung wollen sie dann schon richtig Geld verdienen, können aber noch gar nicht selbstständig arbeiten. Sie kriegen ja nur selten einen ganzen Baustellenablauf mit. Die Innung zuckt nur mit der Schulter. Ich stelle mir Helfer ein, die Lust auf Handwerk haben, bilde die aus und bezahle die vernünftig.
Meiner Ansicht nach ging die Rendite meines Handwerkbetriebes nach der Euroeinführung ständig nach unten und die Auflagen sowie die Büroarbeit uferte aus.

@Little-Wali
@

Naja…wenn man viel und mehr arbeitet, verdient hauptsächlich das Finanzamt viel mehr, nur man selbst nicht… 😢 Im Grunde wird man für Fleiß bestraft. Urlaub kann man sich kaum erlauben, weil wenn man Urlaub macht, gibt man Geld aus und gleichzeitig laufen alle Unkosten weiter. Im heutigen Deutschland alles nicht mehr so schön.

@simontemplar4093
@

Ich bezahl gerne was es Arbeit ist .. Danke Euch Allen Handarbeitern, Handwerkern!!

@erdlingschwendinger3604