Video-Podcast: Wann ist ein Mann ein Mann? | Lanz + Precht, Folge 249
Video Overview & Insights
Mit Käfigkämpfen vor dem Weißen Haus soll Donald Trumps 80. Geburtstag gefeiert werden. Trump möchte das große Spektakel – und dabei Männlichkeit demonstrieren. Männer, die sich in ihrer Männlichkeit verunsichert fühlen, sind die Treiber für Rechtspopulismus überall auf der Welt. „Da gibt es eine Krise der Männlichkeit“, sagt Markus Lanz und erzählt von seinem Treffen mit Anhängern der „Manosphere“-Bewegung in den USA, die ein ultrakonservatives Geschlechterbild propagieren. Richard David Precht berichtet von seiner Kindheit, die sehr stark von seiner feministischen Mutter geprägt war. Warum fühlen sich viele Männer in ihrer Männlichkeit verletzt? Was ist überhaupt männlich und was nicht? Sind einige Feministinnen zu weit gegangen? Und wie lassen sich die verhärteten Fronten zwischen den Geschlechtern wieder aufweichen?
Die USA geht nicht unter, die EU geht unter. Ihr irrt! BIP pro Kopf doppelt so hoch in USA und zusätzlich noch Wirtschaftswachstum USA hoch, EU trotz Überschuldung Null. Energie preiswert in USA in der EU künstlich unbezahlbar gemacht. USA souverän EU bedeutungslos.
Man traut sich nicht radikalen Feministinnen zu widersprechen. Die wahrste Erkenntnis, die euer Podkast je ausgesprochen hat. Zieht doch mal die Konsequenzen daraus!
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Wann ist ein Mann ein Mann , wenn er mehrmals hintereinander kann .
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Man(n) stelle sich vor Alice Schwarzer würde in dieses Gespräch zusätzlich einsteigen...
#lanz #precht #podcast
Danke für das Gespräch, das ich besonders stark ab dort finde, wo es um die persönlichen Prägungen geht. Ich denke, dass uns das wirklich näherbringt als Menschen, wenn wir uns unsere Geschichten erzählen. Wie wir gewärtige Phänomene deuten, wird vor dem eigenen Erfahrungshorizont verständlicher.
Nicht mitgehen kann ich dabei, dass heute der Differenzfeminismus überwiegt und die sogenannten feministischen Positionen bestimmt. Vielmehr haben sich Positionen durchgesetzt, die gerade daran ansetzten, Geschlecht als Differenzkategorie kritisch zu befragen. Es geht darum, Geschlecht zu ent-selbstverständlichen. D.h. genau darum, was im Gespräch am Ende angedacht wird: Zu betonen, dass wir unterschiedliche Erfahrungen durch unsere Umgebung (Väter, Mütter, Geschwister etc.) machen und deswegen auch unterschiedlich auf unsere eigene (geschlechtliche) Sozialisation blicken. Danach stellen wir Geschlecht durch unser Kommunikationsverhalten oder unsere Kleidung her und das ist nicht statisch, sondern verändert sich während des Lebens.
Aus meiner langjährigen Beschäftigung mit feministischen Theorien kann ich nur sagen: Der Differenzfeminismus, wie ihn David Precht beschreibt, hat sich am wenigsten durchgesetzt. Ich finde es schade, dass durch diese einseitige Darstellung Resentiments gegenüber 'dem' Feminismus geschürt werden. Das schwächt das Gespräch aus meiner Sicht unnötig.
Dennoch. Solche Gespräche und daran anschließende hoffentlich konstruktive Auseinandersetzungen sind notwendig und hilfreich, um Verständnis für diverse Positionen zu ermöglichen. Das Gespräch um einen Menschen zu erweitern, der/die* sich mit feministischen Positionen oder kritischer Männlichkeitsforschung auseinandergesetzt hat, wäre sicherlich bereichernd! Also, nochmals danke und gerne mehr in erweiterter Form.
More User Perspectives
Lieber Herr Lanz, dieser Podcast über Männlichkeit...und dann direkt darauf diese Sendung Lanz im ZDF, voller Arroganz und Überheblichkeit gegenüber der Frau aus der Linkspartei. Anspruch und Wirklichkeit...
@michaelkuhn7432Naja Herr Precht, es gibt zwar keine Erbsünde, aber die tausendjährige Unterdrückung der Frau - und nicht bis zu unseren Urgrossvätern sondern bis vorgestern - einfach so abzuschütteln funktioniert leider nicht. Die Mechanismen bohren sich bis ins Heute und die Nachwirkungen zahlen nicht (nur) die Männer, sondern vor allem die Frauen. Der Gender-Gap mag sich langsam (!) schliessen, aber viele Dinge sind noch nicht da, wo sie sein sollten. Die deep fakes, die echten (!) #MeToo Fälle, die vielen SH+DV Prozesse, bei denen Opfer öffentlich diskreditiert werden - in Kalifornien ist dazu gerade ein neues Gesetz (47.1) in Kraft getreten, was dem Täter verbietet, das Opfer zu diffamieren, wenn es den Fall zur Anzeige bringt. Wir sind erst am Anfang und brauchen Männer, die wirklich (!) verstehen, statt zu jammern.
@EddaReiser"keine artgerechte Haltung"😂😂..stimmt!
@EddaReiserSpannend, wie hier "fragile" Frauenegos zerbrechen....um mal deren eigenen Worte zu benutzen. Wovor habt ihr den Angst? Dass die Milliarden an Frauenförderung flötengehen? Bzw. dass die staatliche Umverteilung männlicher Leistung nicht mehr erbracht wird? Wo Frauen soch jahrelang daran gearbeitet haben, jeden noch so kleinen Unterschied als diskriminierung auszulegen. Nach all den Jahren wird den meiste langsam klar, dass Feminismus=Männerhass ist. Auffällig ist, dass die lautesten Vertreterinnen irgendwie alles nur kaputt machen wollen.
@Ron_Wang_LiFrauen verdienen 6% weniger. Männer haben die ganze Familie zu finanzieren…
Die massive Diskriminierung von Männern tritt in bestimmten gesellschaftlichen, rechtlichen oder institutionellen Kontexten teilweise seit Jahrhunderten auf.
1. Sorgerecht & Familienrecht
- In vielen Ländern erhalten Mütter bei Scheidungen häufiger das alleinige Sorgerecht.
- Umgangsrecht für Väter kann eingeschränkt sein, trotz gleichwertiger Erziehungsfähigkeit. Oftmals sehen sie Ihre Kinder dauerhaft nicht mehr.
2. Wehrpflicht
- In einigen Ländern (z. B. Schweiz, Österreich) gilt die Wehrpflicht nur für Männer. Männer müssen in diesem Zusammenhang potenziell oft ihr Leben lassen.
3. Berufliche Risikobereiche
- Männer sind deutlich häufiger in gefährlichen Berufen tätig (z. B. Bau, Militär) – mit höherem Verletzungs- oder Todesrisiko.
- Gleichzeitig gibt es weniger Förderprogramme für Männer in männerdominierten, körperlich belastenden Bereichen.
4. Suizid- und psychische Belastung
- Männer sterben häufiger durch Suizid, suchen aber seltener psychologische Hilfe.
- Psychische Probleme bei Männern werden oft weniger ernst genommen oder stigmatisiert.
5. Schulbildung
- Jungen schneiden in vielen westlichen Ländern im Bildungssystem schlechter ab.
- Es fehlen männliche Vorbilder in Grundschulen und Kitas.
6. Gesundheitsvorsorge
- Weniger spezifische Präventionsangebote für Männer.
- Männer nehmen Vorsorgeuntersuchungen seltener in Anspruch – oft bei fehlender Aufklärung.
- Männer sterben früher.
7. Opfer von Gewalt
- Männer, v. a. Jungen, die Opfer von häuslicher Gewalt oder sexuellen Übergriffen sind, erhalten seltener passende Hilfsangebote.
- Gewalt gegen Männer wird gesellschaftlich oft verharmlost.
8. Strafjustiz
- Männer erhalten bei vergleichbaren Straftaten oft härtere Strafen als Frauen.
- Geringere Wahrscheinlichkeit auf Bewährung.
9. Familienunterhalt
- Erwartung, dass Männer vor und nach Trennung oder Scheidung weiter den Hauptunterhalt zahlen, auch bei vergleichbarem Einkommen oder geteiltem Sorgerecht.
10. Obdachlosigkeit
- Der überwiegende Teil obdachloser Menschen sind Männer.
- Es gibt weniger Schutzräume oder Förderprogramme speziell für Männer.
11. Gesellschaftliche Rollenerwartungen
- Erwartung von emotionaler Zurückhaltung („Indianer kennen keinen Schmerz“).
- Männer werden häufiger auf Leistungsfähigkeit, Berufserfolg oder Stärke reduziert.
- Empathie und Fürsorge gelten gesellschaftlich noch oft als „weiblich“.
12. Berufswahl & soziale Berufe
- Männer in Pflege, Grundschule oder Kita werden teils mit Misstrauen beäugt.
- Es gibt weniger Programme zur Förderung von Männern in sozialen oder erzieherischen Berufen – umgekehrt aber viele Programme für Frauen in MINT-Fächern.
13. Gleichstellungsinstitutionen
- Gleichstellungsbeauftragte vertreten meist nur Fraueninteressen – es gibt wenige öffentliche Stellen, die gezielt Männerbelange vertreten.
Manchmal habe ich das Gefühl, wenn Menschen sich heute begegnen, treffen sich gar nicht mehr wirklich zwei Menschen, eher zwei „innere Verwaltungen“ (Oliver Ruppel spricht in seinem Buch "Kontakt" vom "Inneren Amt"). Jeder ist damit beschäftigt, sich selbst zu managen: Bin ich richtig so? Entspreche ich den Erwartungen? Sage ich das Richtige? Das erzeugt im realen Leben oft eine Begegnung wie das "Laufen auf Eierschalen"
Wir bewegen uns oft mehr in Rollen, in Vorstellungen davon, wer wir sein sollten, als in echtem Kontakt. Stattdessen beobachten und bewerten wir uns ständig selbst. Und die anderen gleich mit. Wir vergleichen, ordnen ein, interpretieren. In so einer Atmosphäre wird es fast unmöglich, jemanden wirklich zu sehen. Man sieht nicht mehr den Menschen, sondern nur noch das, was man über ihn gelernt hat zu sehen. Vielleicht ist das auch der Grund, warum so viel Spannung entsteht. Männer sehen nicht mehr wirklich Frauen, Frauen nicht mehr wirklich Männer.
Beide sehen eher ein Symbol, eine Idee, ein Bild im Kopf. Und wenn wir nur noch auf solche Bilder reagieren, statt auf echte Menschen, entsteht schnell Distanz, auch Feindseligkeit. Wer möchte schon einem Menschen begegnen, der einem indirekt sagt: So solltest du sein. Und so bitte nicht.
Wir haben versucht, Nähe über Regeln, Moral und Ideologien zu lösen. Aber, irgendwie funktioniert das nicht wirklich. Im Gegenteil: Es schafft oft noch mehr Abstand. Wenn wir uns ständig in belehrenden oder "pädagogischen“ Rollen bewegen, verlieren wir den direkten Blick füreinander. Dann orientieren wir uns mehr an Erwartungen, an Konzepten, an dem, was irgendwo geschrieben steht, als an dem, was gerade wirklich zwischen zwei Menschen passiert.
Unser menschliches Nervensystem funktioniert nicht wie ein theoretisches Modell. Es reagiert auf Echtheit, auf Präsenz, auf das, was wirklich da ist, nicht auf das, was wir glauben, dass da sein sollte.
Ich finde es anmaßend, wenn Frauen oder Personen (die stellvertretend für sie sprechen) unter dem Video kommentieren nach dem Motto:
Wir erklären jetzt Männern wie es eigentlich ist und wo jetzt genau die Probleme liegen.
Es liegt die Vermutung nahe, dass viele Frauen sich gar keine souveränen Männer wünschen, sondern einfach irgendwelche Personen, die am besten wenig anecken und sich stromlinienförmig einpassen.
Männlich und unbequem ist es hingegen, wenn man sich gegen den herrschenden Zeitgeist auflehnt. Also Propaganda hinterfragt und widerspricht. Aber das stört die Harmonie.
Hauptsache der Mann verkörpert eine vermeintliche Sicherheit, egal was das Gewissen sagt- siehe Corona, Klima, Krieg und allgemeine öffentliche Desinformation.
47:40
Warum tun die das? - Suche nach Ordnung?!
Warum dieses Schubladen-Denken? Menschen sind nun mal sehr unterschiedlich und haben höchst unterschiedliche Präferenzen. Wie wäre es denn mit dem Gedanken, dass diese "Tradwifes" schlichtweg solch ein Beziehungsmodel bevorzugen? Was doch vollkommen OK ist, sofern dieser Wunsch intrinsisch entspringt.
Lagarde, Merkel, von der Leyen, Meloni, Frederiksen, Marin - Frauen werden seit Jahren gottseidank nicht nur im Kulturbereich präsenter, in dem sie übrigens nicht wirklich dominieren. Welche Frau ausser Frau Tuttle und Frau Knobloch dominiert hier?
@EddaReiserMann kann gleichzeitig erleben für sein Engagement wertgeschätzt zu werden und hören: aber immer ein Mann, Gender pay gap bei 16%, Frau immer so viel Mental Load und du garnicht aber sag mir mal schnell ob wir uns das Haus leisten können und ich rechne dir da auch keinen Mental Load an weil du kannst das ja mal eben so fundiert erklären. Da sind so viele Narrative im Umlauf die wenig reflektiert angewendet werden und individuelle Beziehungen erodieren, aber auch den Blick auf gesellschaftliche Gruppen relativieren und skeptisch machen.
@simong8364„Jetzt können ja mal die Frauen rücksichtslos dominieren.“ Dieses Argument sagt ja: Das Streben nach Dominanz über das andere Geschlecht ist an sich nicht moralisch verwerflich. Also lautet die Botschaft: „Feuer frei! Jeder für sich und gegen den anderen. Es kann nur einen geben!“
Ich weiß ja nicht ob das nicht nach hinten los geht. 1850iger, wir kommen, aber mit Internet.
Im Bankenbereich dominieren Männer, der Anspruch ist aber, dass Frauen nicht diskriminiert werden. Ist ja klar. Im Kulturbetrieb dominieren Frauen, der Anspruch ist aber, dass wie beschrieben lustig Männer diskriminierung salonfähig ist. Unterschiede wird es immer geben, es sei denn wir unterdrücken unsere Natur. Sollen Männlich dominierte Sparten jetzt auch Frauen diskriminieren wie in einem Gender war? Das kann es doch nicht sein. Unterschiede sind unvermeidbar, aber wir sollten uns an die gleichen Standards halten.
@simong8364Ohne Bild fand ich besser
@ankarebmig7393menschen wären erst vollwertige menschen wenn sie gar kein geschlecht hätten. dieser ganze "hormonhaushalt", der im grunde nur dazu da ist, um die fortpflanzung der art sicherzustellen, bestimmt das leben der menschen vollständig. im grunde vergleichbar mit junkies - alles dreht sich um den nächsten "kick" und "gefühlsrausch". die hormone bestimmen die "identität", welchen beruf "man/frau" wählt, weitgehend auch die gesellschaftliche stellung und beeinflussen sogar sachen wie die höhe des einkommens. würde man den menschen tatsächlich das geschlecht (und damit die hormone) nehmen dann würden 99,9 % von ihnen keinerlei lebensinhalt mehr haben.
@quo_vadis_europaAber immer ein Mann. Also NIE eine Frau? Das ist eigentlich die empörende Aussage. Mit diesem Satz wird versucht die eigenen Sünden unter den Teppich zu kehren, wahrscheinlich um ein eindeutigeres Feind- und Opferbild aufzubauen. Männern wird im zweiten Satz gesagt „Reflektiere den Täter in dir.“ Nach „immer ein Mann“ ist das doch so unehrlich wie es nur sein kann.
@simong836439:30 Herr Precht, Sie täuschen sich. Moderne Frauen üben insbesondere im Alltag pauschale Kritik an Männern, sowohl wenn es um den Haushalt geht, oder das neue Lieblingswort von Frauen (wer um Himmels Willen hat das in Deutschland publik gemacht??), nämlich die Care-Arbeit. Oder wie es deutsche Frauen aussprechen, die Kehrarbeit. Das ist keine Spartenkritik, die sozialen Medien sind voll von einem pauschal negativen Männerbild und verblöden Mädchen und junge Frauen.
@TTundPPSchöne Folge. Hier sollten bestimmte Männer mal ganz genau zuhören!
@Martin-gz3cuPrecht bmüht den Toquville-Effekt in einem Zusammenhang, der zumindest Fragwürdig ist, weil Precht seine eigene Wahrnehmung - die Lanz mit lediglich EINER Quelle belegt - als Tatsache darstellt. Man möchte hier bestenfalls von einer anekdotischen Evidenz sprechen. Dann spricht Precht davon, dass es nicht mehr toxische Männlichkeit gäbe, als früher, sondern lediglich eine Hypersensibilität bei "den Frauen" für Restbestände dieses Phänomens. Und dann zieht Lanz das Fazit: "Wenn man eine genz Gruppen von Menschen pauschal einfach verurteilt, erfüllt das doch jede Form der Disriminierung." (Wenn er doch mal die gleiche Sensibiltität an den Tag legen würde, wenn Merz, Amthor, Spahn und Co. in seiner Sendung von Transferleistungsempfänger*innen sowie armen und kranken sprechen...) Anschließend spricht Lanz auch noch "den Kollegen von der Bild..." und hebt damit das Boulevardblatt auf seriöses journalistisches Niveau. Und das tragische ist, da in diesem Podcast beide Beteiligte einer Meinung sind, posaunen sie unwidersprochen ihre Meinung ins www und verschieben eine kritische Einordnung in die Kommentarspalte ...
@Konsumkritiker1905Ideologie entfacht den Hass zwischen den Geschlechtern
In der Geschichte wurde die Rolle zwischen Frauen und Männern meistens von zwei Gegebenheiten bestimmt:
Arbeit
Kriege
Vielleicht gibt es auch andere Aspekte, die eine Rolle spielten, aber diese zwei waren die maβgebenden.
Arbeit auf dem Feld oder Jagen im Umfeld benötigte starke Muskeln, mehr physische Kraft. Aggressivität auf Grund von Testosteron. Auch in den Kriegen brauchte man genau dieselben Eigenschaften. Meistens erfüllten die Männer diese beiden Voraussetzungen.
Aggressives Verhalten und starke Muskeln waren die Garanten für Sicherheit und Ernährung der Familie und des Clans, selbst wenn es das Leben des Mannes kostete. Genau diese beiden Eigenschaften definierten automatisch die Machtverhältnisse.
Also war meistens der Mann in der Machthierarchie der Tonangeber. Frauen sorgten meistens dafür, dass der Nachwuchs gut versorgt ist und das Essen gekocht ist, wenn der Mann nach Hause kam.
Diese Art von Rollenverteilung war nicht künstlich geschaffen worden. Sie entstand, weil die Erfordernisse der Zeit und die biologischen Voraussetzungen diese Möglichkeit zur Verfügung stellten. In so einem Verhältnis sahen sich die Frauen nicht als benachteiligt. Ganz im Gegenteil, jede Frau wusste, dass der Mann der Garant für Sicherheit und Ernährung ist, sonst ist es nicht möglich, Nachwuchs zu zeugen und Nachwuchs zu versorgen, um die Art zu erhalten.
Erst später haben ein Teil der Männer, wie die Könige, ihre Macht missbraucht, um die Sklaverei einzuführen, deren Sklaven die Arbeit leisten mussten. Der Krieg blieb die einzige männliche Aufgabe, als die Gesellschaften sich weiterentwickelten. Da aber Kriege nicht jeden Tag stattfanden und die Arbeit auf dem Feld von Sklaven und Dienern erledigt wurde, hatte der wohlhabende Mann mehr Zeit, um seiner Sexualität mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Er gründete Harems oder haremähnliche Verhältnisse. Kurz gesagt, nur eine Frau war nicht genug. Zwar waren die meisten Männer in der Gesellschaft nicht wohlhabend, aber die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau hat sich durch den Einfluβ der wohlhabenden Männer in eine allgemeine Kulturregel verwandelt. Diese kulturelle Regel hat sich in fast allen Gesellschaften fest verankert und sich in Tradition verwandelt. Das Problem mit Traditionen ist, dass sie nicht sehr offen für Anpassungen sind, auch wenn die Zeiten sich ändern. Die Traditionen werden zu Gewohnheiten.
Auch eine zusätzliche Entwicklung verkomplizierte den Ist-Zustand: Die drei monotheistischen Religionen wie Judentum, Christentum und Islam haben die Rollenverteilung von Männern und Frauen zum Glauben der Menschen gemacht. Wenn irgendetwas einen religiösen Status bekommt, wird es als Gottes Werk für die Menschen angesehen. Der Mensch begibt sich auf den falschen Pfad, wenn er das Werk Gottes verändern möchte.
In der modernen Zeit haben sich in einigen Regionen der Welt die Kriege erheblich reduziert und die Arbeit hat sich geändert. Das Feldpflügen hat sich in Tastaturbedienen verwandelt. Das alte Jagen hat sich in Computer-Games verwandelt. Selbst das normale Handwerk hat sich durch fortschrittliche Maschinen und Geräte erheblich erleichtert. Heute kann eine Frau an einem Tag hundertmal so viele Felder mit einem Traktor pflügen, ohne mit Schweiβ durchnässt zu werden, wie ein starker Mann früher ein kleines Land beackerte.
Durch die Abwesenheit der Kriege und die Erleichterung der Arbeit hatten sowohl die meisten Männer als auch die meisten Frauen mehr Zeit zur Bildung. Durch Bildung entsteht geistiger Fortschritt. Durch allgemeinen Wohlstand nehmen die individuellen Wünsche erheblich zu. Ein zusätzlicher wichtiger Aspekt, nämlich die Pille, befreite die Frau von dem biologischen Zwang, das Kind in sich tragen zu müssen, sobald sie sich sexuell betätigt hat. Also fällt der Nachwuchsschutz aus, obwohl das biologische Programm die Frau dazu animiert, ja fast nötigt.
Einfach ausgedrückt: Die moderne Gesellschaft abandonniert die Biologie des Mannes und der Frau, die seit Millionen Jahren für die Erhaltung unserer Art zuständig war. Irgendwie versuchen wir, unsere Natur zu sabotieren.
Die Ideologie will die Biologie umgestalten. Genau hier vergröβern sich die Konflikte. Die Biologie ist die Biologie, sie kann man nicht umgestalten. Die Ideologie aber versucht es mit aller Macht.
Die Folge ist, dass wir als Ergebnis in Deutschland und westlich-liberalen Gesellschaften einen künstlich erschaffenen Trend beobachten, welcher die Biologie komplett ignoriert, ja sie sogar für obsolet hält. Diese Sichtweise führte dazu, die Männer zu feminisieren und die Frauen zu maskulinisieren. Maskuline Frauen und feminine Männer wurden der ideologische Wunsch der Erziehung. Die Analyse der Ideologen lautete: Die Männer haben deswegen männliche Eigenschaften, weil sie eine maskuline Erziehung bekommen. Während man den Frauen als Kinder rosa Klamotten anzieht und sie mit Puppen spielen lässt, damit sie früh genug ihre feminine Rolle lernen. Der Lösungsansatz der Ideologen lautete also: Rollentausch. Bring die Männer dazu, Rosa zu tragen und mit Puppen zu spielen, und die Mädchen sollten Soldaten und Bagger als Spielzeug nehmen.
Unser Fehler in der modernen Gesellschaft liegt darin, dass wir angenommen haben, dass die Erziehung aus Männern Männer und aus Frauen Frauen macht. Man müsse diese Erziehung mit Zwang umdrehen, um Frauen zu Männern und Männer zu Frauen zu machen.
Die Durchsetzung der Ideologie mit Zwang erzeugt einen gesellschaftlichen Konflikt, während die Technologie die gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen Mann und Frau komplett verwässert hat.
Das Problem lässt sich fortsetzen, weil die Biologie die Menschen in eine Richtung zieht und die Erziehung in die andere Richtung. Das Feld der Konflikte zwischen Mann und Frau wird gröβer, während das Feld der Liebe und Zuneigung immer kleiner wird. Einsamkeit ist die Folge, weil es selten gelingt, gemeinsam glücklich zu werden.
Mein Fazit ist: Um in der Moderne ein relativ günstiges Gleichgewicht zwischen Gleichberechtigung und Biologie herzustellen, müssen wir die Erziehung entideologisieren. Es muss erlaubt sein, dass die Männer maskuliner und Frauen femininer werden, ohne den Verlust der Gleichberechtigung in Kauf zu nehmen.
Ich kann die Frauen alle verstehen ❤....Nach zwei Ehen und Beziehungen , nun lebe ich seit 10 Jahren ohne Mann ,muss ich gestehen , es geht mir besser denn je ...🥹...Kein Verdrehen mehr und keine unnötigen Diskussionen oder faulen Kompronisse mehr eingehen müssen 🙏! Hatte viele tolle ,aber auch traumatische Zeiten mit Männern ,d.h. ein Trauma ist mir geblieben! Mit einem verkappten Narzissten und Egoisten 🥺! Ich liebe Männer ...Meine erwachsene Kinder , mein Sohn besitzt keine toxische Männlichkeit ! Meine Tochter ist eine junge gebildete Feministin , gut so ,denn die lassen sich heutzztage nicht mehr auf der Nase rumtanzem , aber es kippt ins andere Extrem , leider ...Ein gutes Mittelmaß wäre gut ,die sich die Waage hält 🙏!
Auch wenn der Mann der Haupternährer ist ,spielt keine Rolle ..
Mit Respekt, Wertschätzung und auf Augenhöhe, eine lebenslange Aufgabe ( Arbeit ) ....im Miteinander 🙏...
Und besser ohne Partner sein ,als in einer schlechten ! Davon sehe ich genug ....🥺..leider
Mit lieben Grüßen an Herrn Precht und Herrn Lanz ..Ein alter Fan ...❤
Sehr schönes Gespräch unserer Beiden... Nun ja, ich scheiß auf temporäre gesellschafliche Umgangsformen zwischen den Geschlechtern. Als Frau mit einer transidenten Vergangenheit beschäftigte ich mich in den ersten Jahren nach meiner Transition noch viel damit, wie man sich als Frau in unserer Gesellschaft zu verhalten hat und wie besser nicht. Mittlerweile benutze ich kein Make-up mehr, trage meine Haare wieder kurz und gestatte mir gelegentlich Verhaltensweisen die nicht unbedingt dem weiblichen Stereotyp entsprechen. Freilich muss ich den Preis dafür tragen, immer wieder irritierte Blicke zu ernten, weil ich freiwillig mein weibliches Passing aufgab. Fuck the society!!!
@heimerremscheid4815Und wieder hat Lanz bullshit erzählt über Russland.
Kurze Frage an Chat gpt:
Stimmt es das Putin erlaubt hat per Gesetz Frauen zu schlagen Zuhause, solange diese nicht ins Krankenhaus kommt, ist das straffrei?
Kurz gesagt: Nein, es stimmt nicht, dass Putin häusliche Gewalt generell straffrei gemacht hat, solange die Frau nicht ins Krankenhaus kommt. Das ist eine verkürzte und teilweise falsche Darstellung.
Was tatsächlich geschah:
Im Februar 2017 unterzeichnete Präsident Wladimir Putin das Gesetz Nr. 8-FZ. Dieses änderte Artikel 116 des russischen Strafgesetzbuchs. Danach wurden erstmalige Schläge gegen Familienangehörige ohne nachweisbaren Gesundheitsschaden von einer Straftat zu einer Verwaltungsordnungswidrigkeit herabgestuft.
Kann ja jeder recherchieren.
Vor allem junge Männer schauen sich Kampfsport Ereignisse an? Mensch was ihr da wieder entdeckt habt…
@aidenweihrauch5861Lanz immer sensationsgeil,, und dümmlich Precht hat recht mit seinen Einschätzungen was Männer angeht.
@Carli23Als nächstes bitte toxische Weiblichkeit ❤
@BodyBlueprint-l1hEsther Vilar, Der dressierte Mann ,, Nur ein Nutzobjekt für die Frau"
@christiankerscher1315Im Übrigen habe ich als CIS-Mann von meinen angeblichen Privilegien im Leben noch nicht viel gesehen.
Privilegiert bin ich allenfalls als Bewohner des Westens, ich profitiere von einem Wohlstand, der auf Ausbeutung und Raubbau an anderen Weltteilen in den vergangenen Jahrhunderten gebaut wurde.
Ich bin ein Mann. Ich bin primär. Sprache ist eine Abstraktion der Wirklichkeit. Ich bin die Wirklichkeit. Wenn jemand eine Definition hat, laut der ich kein Mann bin, ist seine Definition falsch oder seine Sprache eine andere.
@d7ffab979Diese These, in vergangenen Zeiten wären nur Frauen systematisch unterdrückt gewesen, halte ich für falsch. Wenn man überhaupt sagen kann, dass (nur) Gesellschaftsverträge alter Zeiten auf Unterdrückung basierten, so hätte es beide Geschlechter betroffen. Denn in Gesellschaften mit traditionellen Werten sind auch Männer sehr strengen Normen unterworfen, und keineswegs frei. Zu jedem Privileg kommt eine Pflicht. Ein Argument des Feminismus war mal, das auch der Mann selbst Opfer des Patriarchats sei.
Wo eine Frau "entmündigt" werde, werde ein Mann "überpflichtet", als ingesamt ungleiches und für beide Geschlechter toxisches und beschwerliches System. Aber wie auch immer man es bewerten mag - Frauen machen 50% einer Bevölkerung aus, und ihre ihre Akzeptanz könnte sich kein Unrecht gegen sie halten. Die Schwarzen in Amerika machen vllt 5% der Bevölkerung aus, und dennoch haben sie sich aus der Sklaverei befreien können, und das ohne "Umkehr des Unrechts", daraus wäre nichts geworden.
Im übrigen kann man ein Rollenverständnis, in welcher der Mann seine Familie allein versorgen soll, auch als Privileg der Frau werten, die sich um das Auskommen nicht kümmern muss. Denn eine ganze Familie allein versorgen zu müssen um als ganzer Mann zu gelten, ist kein Privileg, sondern eine Last. Der Ausgleich dazu ist, das er die loyale Unterstüzung seiner Frau und Familie braucht. Wie immer, sind Privilegien nicht nur mit Vorteilen und auch mit Pflichten verbunden.
Auch völlig unabhängig vom Geschlecht, kann niemand Privilegien erhalten ohne dabei mit einer Pflicht belastet zu werden. Wo dies nicht passiert, endet der soziale Frieden, so kommen sie durch kein einziges Jahrhundert. Auch die ganzen Märchen vom Mittelalter und der bösen Leibeigenen-Sklaverei entsprechen nicht der Wahrheit. Toxische Verständnisse von traditioneller Gesellschaft sind eine Erscheinung der Neuzeit, aus einer Fehlinterpretation der Vergangenheit.
Sowohl die "Woken", als auch die "Unwoken" bauen ihre Weltbilder auf das Märchen, früher wäre alles ungleich und ungerecht gewesen. Die einen hassen und fürchten es, die anderen lieben und wollen es - im Irrtum sind sie alle.
Es ist alles ganz einfach: Jeder Trend gibt einen Gegentrend.
Radikaler Feminismus (--) Radikale Männlichkeit ...
Es geht nur mit einem Weltbild, dass alle in ihrer Unterschiedlichkeit gleich sind. Sonst steht uns ein Geschlechterkrieg bevor.
Vielen Dank für diesen recht komplizierten Beitrag. Ich finde, es ist langsam an der Zeit mit den einseitigen Narrativen aufzuhören. Mein Eindruck ist, dass im täglichen Leben ein sehr hohes Maß an Gleichbehandlung existiert. Das Problem ist, dass immer nur die Ausreißer herausgestellt werden und dann verallgemeinert werden. Aufgrund der körperlichen Überlegenheit fallen wahrscheinlich die allermeisten körperlichen Übergriffe auf das Konto der Männer. Ich kenne aber auch Frauen, die ähnliches tun, allerdings mit subtilen und manipulativen phsychischen Methoden. Ich finde wir müssen gegen unanständiges und kriminelles Verhalten vorgehen, unabhängig von Geschlecht. Ungünstig wäre es, wenn die Gesellschaft da einseitig blind ist. Dazu erkenne ich aber durchaus Tendenzen.
@omatternEin Mann ist ein Mann, wenn er in kritschen Situationen führen kann und nicht weinend nach Mamma schreit.
@OscarHauptmannSehr nervöse Handbewegungen und Gestik von Lanz, das Thema trifft wohl seine Männlichkeit
@WaltraudDrZenzSehr gut, dass ihr auch mal den Feminismus kritisiert und darauf hinweist, dass Männerhass keine Lösung sein kann!! 👍🏻👍🏻👍🏻
@jpeterson303Gibt es belege für diesen ganzen abschnitt dass schulen auf frauen zugeschnitten sind und jungs benachteiligt sind?
@HKBSirNiclas… ihr seid oft sehr vielschichtig, und natürlich soll niemand in einer Pauschalisierung mitbeschuldigt werden. Erstens: eben, es gibt auch die männlichen Feministen. Aber ich glaube, die werden auch gewertschätzt.
Und genau: die Gesellschaft ist (zum Glück) nicht mehr ganz so krass so männlich dominiert, und Frauen erwarten zunehmend, dass toxische Männlichkeit auch juristisch überhaupt nicht mehr geduldet wird.
Klar sollte nicht pauschalisiert werden.
Aber der Spruch „Nicht alle Männer, aber immer ein Mann“ sagt es doch richtig.
Die Zahlen plus Dunkelziffer sind ja schon sehr erschreckend.
Und ja, es gibt gefühlt oder bewiesen auch mehr toxische Männlichkeit inklusive Gewalttaten von Männern aus bestimmten Kulturkreisen.
Und gleichzeitig ist die Rate von häuslicher Gewalt dermassen hoch. Das sind auch extrem viele nicht-Migranten dabei.
Ich finde die Empfindlichkeit von Männern wie euch aber auch relativ in dem Sinne, dass ich auch lernen musste von meinen schwarzen Freunden, dass ‚all lives matter‘ nicht angemessen war, wenn man auf die Diskrimierung von black lives aufmerksam machen will.
Ich finde auch, dass es nicht eine ‚Retourkutsche‘ sein sollte. Andererseits sind hier Männer komplett empfindlich mit etwas, das Frauen schon immer und täglich erleben.
Vielleicht macht ihr demnächst eine Folge, in der ihr eure bisher nicht bewussten diskriminierenden Kommentaren und Gedanken bespricht.
Dass junge Männer zurück wollen ins Autoritäre ist für mich ein Ausdruck von Orientierungslosigkeit.
Umgekehrt haben Frauen immer mehr Orientierung, was sie wollen und was nicht. Seminare für Persönlichkeits-Entwicklung sind 80% Frauen (u.a. = emotionale Intelligenz) .
Ich habe Freundinnen, die sich wünschen, dass sie lesbisch seien, um emotional intelligentere Menschen zu daten.
Ich habe diesen Wunsch nicht, aber die Auswahl wird nun dünn…
Dann wird diskutiert und gejammert,
so viele Männer seien einsam / ohne Partnerin. Dann gibt es ja logischerweise genauso viele Frauen, die einsam sind. Aber sich vielleicht anders arrangieren.
Gut, dass Precht für die Einsamkeit die soziale Isolierung im digitalen Zeitalter anspricht.
Und das Problem, mit der eigenen Sensibilität umzugehen.
Was wir brauchen, sind bessere Erziehung und Bildung. Und Bildung zu Umgang mit Emotionen, zu Kommunikation, zu Sozialisation, Empathie, Konfliktmanagement etc etc. Und psychologisches Wissen, dass sich jeder selbst besser versteht - und wie man mit Überforderung umgeht - und dadurch innere Ordnung erlebt.
Viele wissen nicht, was sie wollen, weil sie sich selbst nicht kennen - dann sind die einfachen Parolen und LebensEntwürfe ‚attraktiv‘.
Und genau: nicht Klischees sondern Vielfältigkeit. Bildung zu emotionaler Intelligenz. Innere Ordnung und Werte finden!
P.S.: Danke für euer Teilen von persönlichen Hintergründen!
Herzlichen Dank für den äusserst interessanten und sehr persönlichen Podcast.
Den Austausch über Ihre Kindheit und wie Sie Ihre Eltern erlebt haben fand ich sehr mutig. Ist es doch gerade in der heutigen Zeit nicht so üblich, über solch persönliche Dinge zu sprechen. Gerade auch dann, wenn sie etwas unkonventionell
sind!
https://www.youtube.com/watch?v=-q9abG4qN0g genügt, oder? sind eben amerikanische Verhältnisse, habe aber ähnliches schon hier erlebt
@NoisebuddyEcht einfach nur peinlich und total fremdschämend wie die deutschen Medien und ihr beiden hier über die UFC und MMA redet. Da sieht man wieder diese deutsche moralische Arroganz und Überheblichkeit! Absolut ignorant so über etwas zu reden wovon man absolut gar keine Ahnung hat!
@fruchtlackEs gibt drei elementare Bedrohungen für das limbische System, die Menschen austicken lassen.
1. Angriff auf das Identitätsgefühl, 2. Angriff auf das Gefühl von Kontrolle über die Situation und 3. Angriff auf das Sicherheitsgefühl.
Werden mindestens zwei getriggert, flippen die Leute aus.
Merke: Unter jeder Wut liegt Trauer.
Man war als Kind nicht Teil der Gruppe, man hat sich zuhause nicht sicher gefühlt, oder hatte zu wenig Autonomie über sein Leben. Diese Gefühle werden dann getriggert und Wut entsteht, die eigentlich Ausdruck von Trauer sind.
Zu fragen wäre wie vielen Frauen "toxische Männlichkeit" bedingt gefällt...bzw. wie viel Männlichkeit in unserer digitalen Welt überhaupt noch möglich ist?
@TobiasMair-c1sWann ein Mann ein Mann ist? Ganz einfach, wenn er ein Mann ist!
@sid446erBesonders von Lanz so viele verlogene Aussagen. Regt sich über die harmlosen Lines von Ikkimel auf, als hätte er den seit Jahrzehnten bestehenden, frauendiskriminierenden Rap nie gehört. Ich frag mich was los wäre, wenn Ikkimel nur im Ansatz so diskriminierend rappen würde wie ihre männlichen Kollegen oder Texte bringen würde wie Rammstein. Gilt künstlerische Freiheit bei ihr nicht mehr? Lanz vor allem nur am Geld interessiert, sich dumm stellen, vereinfachen und polarisieren, damit sich die Sendung oder der Podcast gut klickt, aber sich in der nächsten Sendung über Spaltung aufregen.
Würde auch gerne wissen, was männlich und weiblich ist, bis heute nicht begriffen, wie man sich „weiblich fühlt“ und was das mit meiner Vagina oder Heterosexualität zu tun hat. Wenn man als Mann in der Krise ist würde ich den Fokus auf Mensch, Respekt und Selbstwert legen, nicht versuchen zu verstehen, „wie Männer laut der Gesellschaft sein sollen“. Wen schert es, ob man Mann oder Frau ist? In 95% der Lebensbereiche irrelevant. Es geht nicht um ein Bild wie Frauen Männer gerne hätten, sondern simpel um Respekt im Umgang von Menschen mit anderen Menschen.
Laut Lanz alle Männer super bis auf ein paar seltene Ausnahmen in der Kriminalstatistik: fehlender Respekt beginnt nicht in der Kriminalstatistik (da endet er tragisch), sondern ist omnipräsent. Wenn es kaum eine Frau gibt, die noch kein sexuell übergriffiges Verhalten von Männern erlebt hat, sind es eben nicht nur ein paar „Bösewichte“. Durch genau solche Verharmlosungen vermittelt man Männern, die keine Straftaten begehen aber trotzdem Frauen diskriminieren, dass ihr Verhalten null Problem darstellt. An medialen Fällen wie Epstein oder Ulmen entzünden sich die Debatten WEIL die meisten Frauen im Alltag oft sexualisiert werden.
Reduktion aufs Geschlecht für beide Geschlechter destruktiv, da das nur ein geringer Teil vom Menschen ausmacht. Danke für die Unterstützung, Herr Lanz und Herr Precht, läge Ihnen Gleichheitsfeminismus am Herzen, wieso dann all die Jahre keinen Podcast darüber, wie der zu erreichen ist?
Kein Mann dem Gleichberechtigung etwas wert ist und der sie lebt, sieht sein Ego gefährdet, wenn eine Frau sagt: nicht alle Männer, aber fast immer Männer: er weiss, dass die Aussage ihn nicht meinen kann.
Auch evolutionstheoretisch falsch, Patriarchat gabs in der frühen Menschheitsgeschichte nicht.
Sollte man laut Lanz dankbar sein, dass sich überhaupt ein paar Männer auf Demos für Frauenrechte verirren? Wäre es nicht selbstverständlich, dass dort all die Männer, die „not all men“ sind, teilnehmen? Von der Sache, dass Frauen in die Hocke gehen und Männern gesagt wird, sie seien das Problem, halte ich auch nichts, aber wieso wird das von Lanz hervorgehoben anstatt zB die täglichen Täter häuslicher Gewalt oder wieso diskutiert er nicht darüber, wie man als Mann aktiv zu mehr Gleichberechtigung in seinem Alltag, im Freundeskreis, beim Job etc auf konstruktive Art und Weise beitragen kann?
Ganz schlimm Frauen zu sagen, sie sollten besser alleine leben wenn sie kein Opfer von Gewalttaten werden wollen? Zugespitzt ja, aber eine traurige Möglichkeit, sich zu schützen. Wieso nicht ihre mediale Macht nutzen, um Frauen zu unterstützen in ihrem Ringen nach besserer strafrechtlicher Ahndung solcher Taten sowie besserer Prävention? Ist es ein größeres Problem für Sie, Herr Lanz, wenn Frauen nicht mit Männern leben als wenn Frauen ermordet, halb tot geschlagen und vergewaltigt werden? Aus fast jedem Satz von Lanz trieft verletztes (Männer-)ego, bitte arbeiten Sie an Ihrem Selbstwert.
Lanz zieht sich schön die Millionen von ÖR rein, Gelder, die sich andere Monat für Monat von Mund ansparen 🤮🤮
@edwardXmorraIch denke, Männer sehnen sich nach einem traditionellen Verständnis, da sie gelernt haben, dass, wenn sie "modern" sind, keine Partnerin abbekommen und es auch sonst im Leben ehe mau zu geht.
Es gibt viele Studien, die bestätigen, dass Frauen traditionelle Männer anziehender finden, als "moderne".