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Jeanne Herzog German Television

Jeanne Herzog German Television

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Vanlife ist eine Lüge?! Was dir niemand über das Leben im Wohnmobil sagt

Video Overview & Insights

Vanlife-Realität: Warum das Leben im Wohnmobil mehr als nur Sonnenuntergänge ist

Mit einem Bulli T2 1986 alleine 6 Monate Freiheit... entlang der Ostküste Australiens von Melbourne nach Cairns. Unbeschreiblich toll. Bin seit 50 Jahren Campervan-Fan. Klein und fein. Nicht riesig und protzig luxuriös. Das fahren und das erleben bringt den Spass nicht "in einem Campervan-Wohnzimmer auf einem Campingplatz rumhocken". Gut geplant - gut gefahren

— @jaykey-z3k

1. Einleitung: Der Instagram-Filter vs. die Auffahrt-Realität

Hand aufs Herz: Wir alle kennen diese Bilder. Die Schiebetür offen, der Blick auf einen einsamen Strand in Portugal, die nackten Füße ragen Richtung türkisblaues Meer und der obligatorische Kaffee dampft in der Morgensonne. Es sieht aus wie der ultimative Ausbruch, der Sieg über Miete und 9-to-5-Jobs. Aber wisst ihr, was ich gerade sehe? Ich sitze in meinem Wohnmobil in einer ganz normalen Auffahrt. Vorhin stand mir das Abwasser bis in die Dusche, weil der Tank voll war. Glamour-Faktor? Null.

Ich bin sehr dankbar zufällig in Österreich auf die Welt gekommen zu sein und das ist schon ein Jackpot. Niemand kann sich seinen Geburtsort aussuchen....und deshalb bin ich unendlich zufrieden so viel Glück gehabt zu haben. Dann habe ich auch die solide Basis in meinem Leben auch nutzen können (mit viel persönlichen Einsatz ;-).
Deshalb, nach max. 3 Wochen Camping im WoMo, sehne ich mich wieder auf daheim - daheim ist unsere Lebens-Oase. Im Urlaub machen wir alles nicht, was wir daheim tun. Deshalb sind die paar Urlaubswochen immer sehr intensiv und trotzdem erholsam. Aber daheim sind Freund, Familie, Hobbys, Arbeit, Routine (Tagesablauf) und auch die ärztliche Versorgung, die einem im Leben Stabilität und Sicherheit geben. Auf ein fixes Zuhause (nicht im WoMo!) möchte ich niemals verzichten. Glück und Freiheit ist nicht das Nomadenleben, die "echte" Realität holt einen fix ein, es ist nur eine Frage der Zeit.

— @Tour4RollerTeam

Wir müssen dringend über die „große Vanlife-Lüge“ sprechen. Als jemand, der diesen Lifestyle wirklich lebt, sage ich euch: Das, was ihr auf Social Media seht, existiert in der Realität fast nie. Es ist Zeit für ein ehrliches De-Influencing, denn hinter den Kulissen herrscht oft mehr Chaos und Stress, als ein 1080p-Video einfangen kann.

2. Der Mythos der grenzenlosen Freiheit: Parkverbote und Schmarotzer-Image

Liebe Jeanne, das ist Jammern auf ganz hohem Niveau.

Ich bin jetzt seit drei Jahren Teilzeit-Vanlifer. Teilzeit, weil ich verheiratet bin und meine Frau ein Vollzeit-Vanlife nicht tolerieren würde. So sind wir „nur“ etwa 2/3 des Jahres unterwegs. Ich selbst hätte bereits nach der ersten mehrmonatigen Tour gesagt, lass uns die Wohnung kündigen, wir brauchen den ganzen Kram nicht. Man lagert so ungeheuer viel Mist und wenn die Wohnung fünf Zimmer mehr hätte, würde man die auch noch vollstellen. Im Van/Camper/Wohnmobil geht das nicht - vermisse ich deshalb etwas wirklich? Eher nicht.

Mich fasziniert aber nicht nur die Reduktion auf das Wesentliche, mich fasziniert das Reisen selbst. Und damit meine ich die Bewegung an sich. Wir bleiben selten lange an einem Ort, die typischen Touristenorte, die man als Bildungsbürgerlichen gesehen haben muss, interessieren uns eher wenig („waaaaas, ich ward da und habt euch das nicht angeschaut“). Morgens losfahren, durch Landschaften und Orte fahren, abends etwas kochen und einfach nur sein. Die Stunde Arbeit, die mich das Wohnmobil am Tag kostet (V/E, Tanken, bisschen Pflege) kriege ich auch noch hin. Zuhause hätte ich Verpflichtungen ganz anderer Dimensionen.

Mein Wohnmobil ist begrenzt groß, auch wenn ich ab und zu neidisch auf die großen Liner schiele. Aber mit einem Liner würde ich nie dorthin fahren, wo ich mit meinem Grand California hinkomme (auch wenn das kein Off-Roader ist).

Was tatsächlich schwierig ist, ist das Aufrechterhalten von Freundschaften. Das geht einige Monate gut, aber wenn du dann auf keinem Treffen mehr auftauchst, weil du wieder mal sonstwo bist, wirst du auch nicht mehr eingeladen. Und irgendwann gehen die Kontakte dann ganz verloren. Klar lernt man auch unterwegs Leute kennen, aber das sind fast alles flüchtige Begegnungen.

Was das Geld verdienen angeht, bin ich fein raus und das bisschen Selbstständigkeit, das ich als Rentner nebenbei mache, kann ich Remote erledigen. Das ist anders, wenn man noch arbeiten muss um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, aber auch das ist oft lösbar.

— @MichaelHeidelberg

Das Versprechen lautet: „Du kannst stehen, wo du willst.“ Die Realität? Totaler Quatsch. Besonders in beliebten Regionen wie Österreich ist die Stellplatzsuche oft ein Spießrutenlauf. Ihr trefft auf Höhenbegrenzungen, nächtliche Parkverbote und Anwohner, die euch alles andere als freundlich gesinnt sind.

Man wird oft als „Schmarotzer“ wahrgenommen. Die Einheimischen zahlen ein Vermögen für ihre Häuser am See und haben wenig Lust darauf, dass wir uns mit unserem mobilen Heim ungefragt dazwischenquetschen, um den Gratis-Urlaub abzugreifen. Das Ergebnis ist eine regelrechte Vertreibung. Man wird weitergeschickt, sucht stundenlang im Dunkeln und landet am Ende völlig frustriert an einem Ort, der so gar nichts mit Freiheit zu tun hat.

Super gesprochen und genial illustriert. Ich bin voll bei Dir und das sollte jeder sehen, der am Anfang seine VanLife Karriere steht. Ich bin froh, dass ich mich jeden Tag entscheiden kann: Homebase um abzuschalten und reale soziale Kontakte zu pflegen, Kurztrips mit meinem T4 (und wenn es nur ein paar Nächte im Wald sind - das erdet ungemein und füllt die Glücksspeicher auf), oder mit unserem Camper mehrere Monate durch die Welt zu reisen. Gerade weil ich all diese Möglichkeiten habe, weiß ich wovon ich spreche und auch, wie wichtig mir eine Homebase ist, an die ich jederzeit zurückkehren kann.

— @Ute-und-Pete-unterwegs

„Man fährt wirklich stundenlang, um einen Platz zu finden, und dann endet man ganz oft auf einem Parkplatz neben der Autobahn. Das ist die Realität.“

3. Alltag auf 7 Quadratmetern: Die Enge im „Luxus-Liner“

Ein Urlaub im Womo würde mich auch mal reizen. Wir sind eingefleischte Zeltfans, Es ist relativ billig und man ist mit seinem PKW mobil. Aber wehe, es gewittert oder es kommt ein Sturm. Wir haben da schon irre Sachen erlebt.😂 Im Mittelmeerraum kann es im Oktober Recht ungemütlich werden. Da wäre ein Womo toll, um die Zeit sorgenlos genießen zu können. Allerdings graut mir davor, verzweifelt nach einem Platz suchen zu müssen. Wir sind viel unterwegs, ohne Auto könnte man das alles nicht machen. Man würde nie ein Parkplatz finden. Da ist ein Womo für uns leider zu sperrig. Aber reizen würde es mich schon. Vor allem, wenn ein Gewitter in Anmarsch ist.😅

— @source1276

Vergesst die romantischen Morgenroutinen mit Yoga am Strand. Mein Alltag beginnt oft damit, dass die Batterie leer ist, das Wasser fehlt oder die Toilettenkassette am Überlaufen ist. Dann suchst du keine innere Mitte, sondern verzweifelt eine Entsorgungsstation.

Und dann ist da das Thema Platz. Selbst ich, die momentan in einem sogenannten „Liner“ lebt – also einem großen Wohnmobil von 7,60 m Länge und 2,50 m Breite – fühle mich oft wie in einem Käfig. Die Hälfte der Fläche ist mit Möbeln vollgestellt; es bleibt kaum Platz zum Gehen. Wenn es dann draußen tagelang regnet, wird es psychisch extrem belastend. Mit zwei Hunden im Van bedeutet das: „Acht Pfoten und vier Füße“ tragen ununterbrochen Dreck und Nässe auf eine Fläche, die nicht größer ist als ein kleines Badezimmer.

Geile Bilder! Wir, 2 Erwachsene, 2 Kleinkinder leben seit 4,5 Jahren in einem Van Ti Plus 700 LF. Wir stehen in Strandnähe auf einem öffentlichen Platz, Strandtoilette in der Nähe. TRICK 17: Pippi kommt in die Urinente und wird morgens weggebracht. Jackpot. Einmal Womosapiens immer Womosapiens. Das Leben ist nie perfekt aber hier kann ich kommen und gehen wann ich will und muss mich niemandem ausliefern. Meine Reparaturliste ist lang, ich hab kein Bock, die Couch hat Selbstauflösungserscheinungen. Keine Klimaanlage, dafür maxairfan und 2 Ventilatoren, gerade 37° Innentemperatur auf Mallorca, draußen 34°. Ab zum Spielplatz oder Strand. 950 wp Solar, Batterien immer voll, im Winter muss ich hier kaum heizen im Vergleich zu Deutschland. ABER: find erstmal eine Stelle wo du stehen darfst! Wer das abkann, willkommen im Klub, wer Komfortzone braucht, bleibt zu Hause! VanLife ist eine Illusion, du kannst vor Stress nicht weglaufen, er findet dich! Trotzdem ist es Freiheit aber eben nicht so wie in vielen Videos, besonders wenn du nicht ständig rumfahren willst. Und Traumplätze, nein, vergesst es so läuft das nicht. Du hast es im Video perfekt erklärt. Würde ich tauschen, mein Womo Leben aufgeben? No way! Die Freiheit der Wahl ist alles, auch die mir meine Probleme selbst auszusuchen 😅. Freue mich auf Kontakt wenn jemand Lust dazu hat, gerne. LG Yanneck

— @BerlinCyclist

Diese Enge macht etwas mit einem. Ich habe beispielsweise seit drei Monaten keinen Sport mehr gemacht, weil es im Winter bei Dauerregen im Van einfach unmöglich ist. Wenn man dann noch krank wird, möchte man sich manchmal nur noch die Haare sträuben und losheulen.

4. Die Kosten-Falle: Minimalismus hat seinen Preis

Diese Art der Freiheit ist in Europa schon lange nicht mehr erwünscht und wird nun durch die Verwaltung, langsam aber sicher abgeschaft.

— @Martin-r4s6g

Viele glauben, Vanlife sei die ultimative Sparmaßnahme. „Keine Miete, keine Verpflichtungen!“ Aber wer das denkt, unterschätzt die realen Kostentreiber massiv. Versicherung, ständige Reparaturen und der horrende Dieselverbrauch summieren sich schneller, als ihr „Freiheit“ sagen könnt.

Besonders im Winter ist es kein Schnäppchen. Man kann die Heizung nicht einfach ausstellen, wenn man den Van verlässt – sonst frieren die Leitungen ein. Ein solcher Frostschaden bedeutet einen „Riesenschaden“ an der Technik, von defekten Wasserpumpen ganz zu schweigen. Ob Gas oder Dieselheizung: Man zahlt drauf, nur um die Technik am Laufen zu halten. Am Ende des Monats ist das Leben auf vier Rädern oft teurer als ein „normales“ Leben in einer Wohnung.

Alles außerhalb des Van-Life ist auch echtes Leben mit echten Problemen. Was soll dieses schwachsinnige Gelaber? Wichtigtuerei?

— @elvirawessely5311

5. Das Tabuthema: Die Einsamkeit hinter der Freiheit

Freiheit bedeutet im Vanlife auch: Du bist allein. Sehr allein. Man verliert Nachbarschaften, feste Routinen und den spontanen Kaffee mit Freunden. Man kommt an einen neuen Ort, will jemanden kennenlernen, fährt aber am nächsten Tag schon wieder weiter. Diese ständige Bewegung verhindert tiefe Bindungen und führt unweigerlich zu einer existenziellen Frage, die mich im letzten Jahr fast täglich begleitet hat:

Mein Thema war sie Hitze im Sommer mit Hund. Ich fühle mich dann absolut nicht mehr frei irgendwas zu unternehmen geht nur noch mit Hund. Einkaufen morgens um 7 Uhr, Arztbesuch? Ich finde es mit Hunden nicht wirklich leicht im Sommer

— @juttaadam8510

„Wo gehöre ich eigentlich hin?“

Die totale Unabhängigkeit erkauft man sich oft mit dem Verlust der sozialen Verankerung. Man muss sich ständig neu sortieren, was emotional extrem auslaugen kann.

Du arme. Wenn ich mal Zeit habe bedaure ich dich.

— @stefanscaleo7004

6. Das Fazit: Warum es sich trotzdem lohnt (Die 70-Prozent-Regel)

Warum mache ich das Ganze dann noch? Weil es trotz allem einen Wert hat, den ich nicht missen möchte: Bewegung und Veränderung. Die Möglichkeit, heute am See und morgen in den Bergen aufzuwachen, ist ein Privileg. Aber ich bin ehrlich zu euch: Ich lebe diesen Lifestyle nur noch zu etwa 70 bis 80 Prozent. Ich brauche diesen Ausgleich, diese „Homebase“, um nicht den Verstand zu verlieren.

Einen wunderschönen guten Abend zunächst erst mal vielen vielen Dank für diesen Cast, und den von Ihnen ehrlich getätigten Aussagen, leider fehlt mir, wenn ich das erwähnen darf die positiven Aussagen, was ein Vanlife ausmacht! Die positiven Aspekte sind doch auch, dass ich mich nicht nur an einem Punkt aufhalten muss und egal, wo ich bin, meine Arbeit nachgehen kann. Ich bin nicht auf eine Immobilie gebunden., und kann mich dementsprechend auch entfalten. Sicherlich so wie sie es geschildert haben, ist es in den meisten Fällen ein Leben alleine ohne großartige Kontakte aber das kann ich Ihnen auch so bestätigen. Das hat man auch wenn man irgendwo ein Haus oder eine Wohnung angemietet hat. Also insofern kein Kriterium, für mich. liegt natürlich auch in meiner Art des ganze zu betrachten. Und wenn ich das so sagen darf es gibt ja auch noch von denen Ihnen Angestellten Defizite, Superlösungen! Ich mach mir eine Clesana oder eine Cinderella Toilette in mein Fahrzeug. Nimm dann noch die Dauerschauer mit an Bord. Somit wären ja auch schon die Möglichkeiten etwas erweitert!

Ich habe 25 Jahre lang Immobilien bewohnt, sei’s am Anfang nur Wohnungen auf Miete und zum Schluss zwei Häuser! Da meine Kinder jetzt aus dem gröbsten raus sind, habe ich die Möglichkeit, mich jetzt frei zu entfalten und mich nicht mehr an einen Platz zu binden.
Sie haben ja in ihrem Cast sehr viele negativen Sachen aufgezählt, aber leider sehr wenig positive Sachen! 😢

Ich würde mich freuen über ein Resümee. Wünsch Ihnen noch ein schönes Wochenende. Machen Sie bitte so weiter!

Und ich wünsche Ihnen noch ein sehr, sehr schönes Wochenende

Mit freundlichen Grüßen B.Meuser

— @bjornmeuser5544

More User Perspectives

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Vanlife und sie sitzt ja gar nicht in einem Van. Habe in fast 30 Jahren in diversen Fahrzeugen viele Stunden und Nächte verbracht, vom Fiorino Hundefänger bis zum VW LT 1 Karmann gab es alles, es gibt für jeden Zweck und Geldbeutel ein Fahrzeug, Vorteil bei Menschen mit einer Durschnittsgrösse von 1,72m man hat mehr Auswahl als der 1,95m Mensch. Egal in welchem Wagen ich gewohnt habe, war ein Plus Unschlagbar ich hatte mein Bett und das ist Maximum wichtig, zum Glück muss ich in der Regel im Auto nur Reisen und Schlafen, die Tägliche Verweildauer ist eher begrenzt. einen Parkplatz zu finden war eigentlich nie ein Problem, drum bevorzuge ich weiter geschlossener Transporter mit Dachlucken und ohne Trennwand zum Lüften von vorne nach hinten.

@alexanderchessa1319
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Hallo und danke für das Video. Hierzu eine kleine (gewünschte) Anekdote: Ich bin in West-Berlin aufgewachsen und eine Zeit lang konnte ich nicht die Stadtautobahn nutzen und fuhr durch die Stadt, durch den heutigen Regierungsbezirk und am Reichstag vorbei. Damals gab es zwischen dem Reichstag und der Kongresshalle ("schwangere Auster") nur gepflegte Grün- und Rasenflächen und einige Bäume. Ich kam also Abends am Reichtag vorbei und kam an ein Grünfläche an, wo heute das Kanzleramt steht. Der Rasen war immer kurz und die Bäume wirkten auch immer gepflegt. Ich traute meinen Augen nicht, als ich sah, das mehrere hochpreisige Limousinen einer Stuttgarter Nobelmarke mit Anhänger und Wohnwagen, zum Teil festgefahren, auf der Grünfläche am Reichstag..!!! 🤭😁😆🤭🤔😆

@fireabend_1226
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Wen interessiert Österreich und das °°°insgesamt nur Jammern°°°° .... such dir einfach wieder eine Wohnung.

@Funcamper
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Ich glaube,ich habe mehr Freiheit mit eine festen Basis,als wenn ich mit einen kleinen Auto durch die Welt fahren müsste.Ich komme schnell an schöne Orte,ich muss keine Stellplätze suchen,ich habe den Luxus einen großen und angenehmen Platz zu haben,wenn es nötig ist,bei Krankheiten oder wenn man sich zurückziehen möchte.Ich habe den Luxus meine Partnerin auch mal aus dem Weg gehen zu können.Und ich glaube,dass das rumfahren absichtlich nicht oft gezeigt wird,weil es nervig ist.Ich nutze ausschließlich die Angenehmen Seiten der Orte die ich besuche,die unangenehmen verlagere ich in die Basis wo ich ein sicheres und Starkes Fundament habe.Manchmal ist man gerne Alleine,aber im großen und Ganzen sind die Frau und die Kinder extrem wichtig,sie sind der Grund warum alles funktioniert.

@lucjan4171
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Lüge? Nein! Dein MINDSET ist einfach nicht das richtige. Scheissen kannste überall, da brauchst kein Womo Klo. Und Regen ist Wetter. Gehört dazu. Du bist zu " verzivilisiert"

@risklife6890
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Das ganze kannst du noch einmal steigern mit einer Segelyacht!

@mattespaule7638
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Typisches Vorgegaukle von "Influenzern" halt. Find es ohnehin verrückt, wohin sich unsere Welt entwickelt hat, diese ganzen " Content- Creater" kaum mehr normales bodenständiges Leben.

@MK92627
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Wie wärs stattdessen mit ner Wohnung?

@martinsancassani3207
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du bist im falschem land ... deshalb bin ich nach rumänien ausgewandert , deine parktund parktplatz probleme sind ausgemacht

@rolfkaiser1469
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Und wie ist das mit der Angst vor Überfällen?
Wie schützt ihr euch davor ausgeraubt zu werden?

@christelhild9438
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Nun liebe Jeanne, ich finde deine Beiträge ja immer sehr interessant und informativ...aber diesen Beitrag sehe ich persönlich etwas anders !
Ich (63), lebe mit meinem besten Freund Socke 🦮, seit gut 8 Jahren in unserem alten (Bj.99) Knaus Wohnmobil.
Ja, ich gebe dir Recht.... Östereich finde ich als Camper sehr problematisch !
Aber bei vielen anderen Dingen, habe ich eine andere Meinung 😉
Ich persönlich denke, dass dieses Leben eine reine Einstellungssache ist !!!

VANLIFE entschleunigt gewaltig !
Wenn es regnet und mir das nicht gefällt, dann hat 'mein Haus' Räder und ein Lenkrad...ganz einfach und weg.
Wenig Quadratmeter Wohnraum....Prima !...weniger aufzuräumen. Frühjahrsputz in 1Std. erledigt 👍🏼
Schöne Plätze (OHNE KOSTEN)....finden wir immer ! Dürfen wir dort nicht stehen...fahren wir weiter !
Einsamkeit, Stille und Ruhe, empfinden wir als wunderbare Erholung ! ( Einstellungssache ! )
Gute, alte Freunde, freuen sich bei uns immer, wenn wir mal wieder vorbeischauen.
Toilette morgens voll...dann hat man einen logistischen Fehler gemacht ! Da ist doch eine Füllstandsanzeige, die man immer im Auge haben sollte !
Morgens kalt... ganz einfach ->falsche Kleidung ! Wohnmobil leben halt !
Man wird im Laufe der Zeit, ein Minimalist und stellt fest, dass man zum glücklich sein, ziemlich wenig benötigt.
Um die jährlichen Kosten zu erwirtschaften, sollte man schon finanzielle Möglichkeiten haben oder einen Job !
Und Jobs.. Arbeit findet man wirklich überall !
Also ich habe derzeit einen Job in Österreich, darf direkt bei der Arbeit stehen und bekomme sogar Landstrom.
Am Wochenende gehen wir auf Tour ( die Geographische Lage von Östereich ist fantastisch) man ist flott in Der Tschechei, in Slowenien, Kroatien, Italien und der Schweiz....
Meine Fixkosten sind.. 1x jährlich Kfz-Steuer, Kfz-Versicherung, ein bissel Gas und je nachdem Kraftstoff, und essen und trinken, für Socke und mich...alles Extrem überschaubar.
Jeden Monat wird ein kleiner Betrag in die Reparatur-Box gelegt, für den Fall der Fälle ! Wenn dann mal 1...2 Jahre nicht anfällt, hat schon eine gute Reparatur-Rücklage😉
Es ist eigentlich ALLES, logisch planbar und eine reine, persönliche Einstellungssache !
Also, all das was du da als negativ empfindest bzw. darstellst, sehe ich nun gar nicht so negativ, sondern eher planbar, angenehm und positiv !

LG
Uli🤠 u. Socke🐶

@ulijola
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Bist du nicht in der Lage, mit den Füßen Richtung Meer zu schlafen? Dann solltest du einfach zum Meer fahren, sonst wird das nichts. Anstatt in Deutschland im Van zu sitzen und Vorträge über Einsamkeit und Stress zu halten 👎

@monsieurBuntspecht
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Teilweise dem Freund...😂

@Wullyman71
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Die nackte Wahrheit, ungeschminkt die vollen Tatsachen. Genau so ist dass. Gutes Video, herzlichen Dank.

@remoaschwanden4575
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Oh kein Sport

@utedammer6298
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Ja, wo kämen wir denn da auch hin, wenn hier irgendjemand, mitten in Europa und schon erst recht mitten in Deutschland, Spaß hätte und so rine Illusion von Freiheit erleben könnte ohne übersll zur Kasse gebeten zu werden und quasi Freiwild wird??!!!!🤣😜🤪🏴‍☠️

@andrehoffmann8900
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Die Lüge existiert NIEMALS im Außen 😊 immer im inneren 😊
🌊☀️🐟🌋🌴❤️

@thomasbauer4450
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Alles im Leben hat 2 seiten, vorallem wie verdienst du dein Geld, Wir haben mehrere kleine Wohnungen in einem Haus, Alles ist komprimiert aber in jeder wohnung hast du alles und dadurch kann man sich auch mal zurückziehen.

@treeball1351
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Guten Abend Frau Herzog,

meine Frau und ich besitzen auch ein kleines Wohnmobile. Wir haben ein eigenes Haus, was tatsächlich die Basis unseres alltäglichen Lebens bildet. Und das genießen wir. Doch dann kommt die Urlaubszeit. Und da spielt unser Womo eine zentrale Rolle. Wir fahren los, mit unbekannten Zielen. Und wie alle Camper, reisen wir mit unserem kleinen Wohnzimmer ins Land hinaus. Dieses Gefühl können keine Pauschal Reisen, Kreuzfahrten oder noch irgendwie anders organisierte Reisen bieten.

Und wenn es dann am Ende schön war oder doch nicht so geklappt hat, wie man es erleben wollte, geht es wieder nach Hause. Zurück in das große Wohnzimmer. Das fühlt sich jedes mal richtig Gut an.

Liebe Grüße aus Niedersachsen

@karsteneckelt9641
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Danke für diesen sehr ehrlichen Bericht 👍👍

@tanjalenz9539
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Wovon leben die meisten Vanlifer davon? Ich meine Einkünfte.

@Glotzedoof666
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Hmm ist das nicht überall so?

Ein Haus oder Wohnung braucht Pflege - Reinigung, Ausmisten, evtl renovieren, Steuern (also schon doppelt besteuert, illegal), Miete oder sonstige Abgeltung… es ist dicht… Nachbarn von gut bis nervend als Potential…

Unser Körper genauso. Evtl sogar noch mehr wegen Verschlackung, Giftstoffen, emotionalen Giften, Bestrahlung / Handy und E Smog… , Nervensystem

Eine Beziehung braucht das auch, und selbst eine Reise nach Portugal von Deutschland als Beispiel braucht Zeit, Geld, Aufmerksamkeit und geht durch Berg und Tal.

Essen könnten wir z. T. durch Lichtnahrung ersetzen, ist aber für manche Esoquark (von dem es genug, aber auch Hilfreiches gibt)… es funktioniert also derzeit nur bei wenigen.

herzliche Grüße, Thilo

@GesetzeMitHerz
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Danke für die kurzen Einblicke ins Vanlife. In meinen Augen ist es ein Zeitabschnitt, in dessen Rahmen dieses Leben möglich ist. Geniese diese Zeit. Hast Du ein Plan, was dannach kommt?

@hildichannel9739
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Super sympathische Erklärungen. 👍

@whitefalcon720
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Ganz wichtiger Punkt ist vergessen worden. Der Preis für ein vernünftiges Wohnmobil kommt an eine Eigentumswohnung ran. Im Gegensatz zum Wohnmobil steigt meistens der Wert einer Eigentumswohnung.

@mikedeutsch3226
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DEINE sCHULT.

@mikereimannmr
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Du hättest auch Fernfahrerin werden können. ist auch so wie Du es Beschreibst. Nur noch weniger Platz. Schönes Video😃

@kayausderkiste1000
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Was ist mit der Sicherheit ? Wir haben nicht mehr das Land vor 2015.

@dieterjucht
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Tolles Video Jaenne. Ehrlich und sehr sachlich berichtet. Aber ich teile deine Meinung nicht ganz. Wenn man im Wohnmobil dauerhaft lebt, finde ich das wenn man etwas organisiert ist, nicht diese Problem so heftig auftreten müssen. Man weiß doch laut Technik heut zu Tage, die in den meisten Womos vorhanden sind, genau wann ist das Klo voll, wie viel Wasser steht noch zur Verfügung...usw.. Im Camper leben ist nie ohne Arbeit. Zuhause ist auch nie ohne Arbeit. Natürlich hat man Zuhause fließendes Wasser und Toilettengänge dauerhaft. Ich finde ob Zuhause oder im Camper, überall heißt es sein Leben zu organisieren. Wenn man das kann und mit einem Partner den man liebt reist, kommen überall mal dunkle Wolken auf. Aber man muss auch Zuhause mit dunklen Wolken umgehen. Auch Zuhause muss ich bei Regen mit unserem Wuffi raus. Organisation ist im Leben alles. Tolles Video Jaenne, ich finde deine Videos aufrichtig und ehrlich. Mach weiter so. Du bist Klassse!

@harleki5241-r3y
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das trifft einfach auf alles zu , auf jeden Lebensstyle ....

@Katharinafüchsin
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@Michaelberta77
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Ich brauche meine Hombase (Familie/Reparaturen usw.) und das Wegfahren und Wiederkommen. Das sollte man sich vorher überlegen das Jedes Vor- und Nachteile hat (Besserwisser !!). Vieles sollte man sich aneignen wie z.B. alles zu planen, wie Wasserstand/Toilette/Wäsche/Strom. Es gibt überall die Möglichkeiten günstig nachzubunkern. Wir hatten bis vor 10 Jahren noch Bleibatterien, heute Lifpo4 mit Anzeige die, war noch nie lehr und wenn sie zur Neige geht fahre ich auf den Campingplatz (Duschen/Toilette usw.). Für die Wäsche haben wir einen Wäschesack der durch die Fahrzeugbewegung selbst wäscht uns spühlt, trocknen übernimmt die Sonne, wenn sie scheint. Hat voriges Jahr in Skandinavien (April bis Juni) wundervoll funktioniert. Toilette ist planbar und durch eine zweite Kasette erweiterbar. Ok, vieles kann ich am Camper selbst machen da ich Kfz - Mechaniker bin aber Gas an der Tanke ist billiger als gekauftes (Adapter für ganz EU). Wir (2 Menschen, 1x Hund, 1x Katze) benutzen den normalen Menschenverstand und hatten bisher noch nie Probleme mit den Lokels! Nochmals: für mich wäre das nichts, aber das sollte sich jeder selbst überlegen und wer sagt denn das man das nicht der Lebensituation anpassen kann?

@peterlein-x4i
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Schön auf den Punkt gebracht… Dankeschön 🙏🏻 ☺️

@susanne6991
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Danke das du es ansprichst.

@thomasgeiermann7856
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Du musst einen dummen Mann mitnehmen.Er wird die WC-Cassette wechseln, das Abwasser entsorgen, die Reifen wechseln usw.damit Du die Füsse ausstrecken kannst.

@dieterhaller1591
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Ich würde erstmal sagen "Was ist Vanlife?"

Darin wohnen oder ständig damit reisen? Und wer das "Instagram-Blink-Blink" glaubt, naja, ...

Das man mit dem Van/Camper inzwischen ungern gesehen wird, liegt an vielen die sich nicht benehmen können.

Ich hab schon jemanden erwischt der seine Chemietoilette in der Natur entsorgen wollte. Oder Party, Müll, Feuer, ...

Also ich komme mit meinen 6 qm gut zurecht.

@bergmichel
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Van Life ist ein neuartiger Begriff! Tingel schon seit 34 Jahren mit Womo herum, hatte aber immer eine Home Base im Nacken! Jetzt eine im Ausland gefunden, wovon ich immer aus starten kann und Kartoffelland fast hinter mir gelassen! Toilette leeren macht mir nix und es gibt kein schlechtes Wetter, sondern falsche Kleidung oder Einstellung. Lieber putze ich den Bus, als eine 100qm Wohnung und das Freiheitsgefühl hab ich trotzdem, denn ich Wohne in einem ausrangierten 8m Wohnwagen, der unabhängig auf eigenem Grund angeschlossen ist. Gut 60 Euro Grundsteuer musst im Jahr verkraften. Hoffe Du findest auch eine Homebase im sonnigen Süden mit deinen Begleitern auf 8 Pfoten! Lg Chris

@christianadler1895
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Alles sehr wahr! Das größte Problem! die Werbung und auch hier so mancher YT Beitrag. Wärend Corona gab es vermehrt Werbung für Womos und man zeigte Bilder bzw Standorte, die man oft nicht erreichen kann oder wo man gar nicht sein darf. Mal zum Vergleich andere Baustelle. Die gleiche Illusion gibt aktuell mit der Werbung für Kreuzfahrten. Man steht zu Zweit mit Sektglas an der Reling und schaut in den Sonnenuntergang. Kann funktionieren, auf neueren Riesenschiffen mit über 5000 Passagieren muss man aber auch an den Essenszeiten auskommen oder bei den sonstigen „Attraktionen“. Dazu gehören dann auch die Ausflüge, wo diese Menschenmassen, nicht nur eines Schiffes, in die Orte einfallen. Gerade in der Karibik erlebt, 4 Schiffe in einem Hafen und unser Schiff war mit 2000 Passagieren noch klein. Unser Abschluss, 5 Tage, den Ablauf wieder selbst organisierend im Hotel in Vancouver war besser als mancher Ausflug während der Cruise. Ach so, Deine Skizzen find ich klasse.

@psrfpsrf
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Ich würde sagen, das ist ein Luxusproblem: Wenn ich jeden Tag mindestens 8 Stunden im Job bin, kann ich auch nicht dauernd Sport treiben…

@gluckskindjetzt4805