Ultimativer Hassfilm: FORREST GUMP - Kritik & Analyse
Video Overview & Insights
Ein Film ist manchmal wie eine Pralinenschachtel: zuckersüß, aber sehr ungesund – vor allem für den Geist. Dieser Film dient in erster Linie der allgemeinen Publikumsverblödung: „Forrest Gump“ von Robert Zemeckis aus dem Jahr 1994 gewann insgesamt sechs Oscars, einer davon ging an den Hauptdarsteller Tom Hanks, der die Titelfigur, die mit einem IQ von 75, aber einer unbändigen Willenskraft gesegnet ist, spielt. Zemeckis, der bereits mit der konservativen „Zurück in die Zukunft“-Reihe (siehe Filmanalyse) Welterfolge feiern durfte, drehte mit „Forrest Gump“ den amerikanischen Konsensfilm schlechthin. Doch diese Zustimmung ist nicht billig, erreicht wird sie auf Kosten der Wahrheit. Der Kultfilm der 90er-Jahre ist pure Ideologie, denn wenn das Leben etwas nicht ist: dann eine Pralinenschachtel. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!
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Tilo Jung und ich haben ein Interview mit Richard David Precht geführt: https://www.youtube.com/watch?v=D94KDOULcOU
Tilo Jung und ich haben mit zwei Mitgliedern der Band AnnenMayKantereit gesprochen: https://www.youtube.com/watch?v=D2hDqx6irLQ
Literatur:
Edgar Cabanas, Eva Illouz: Das Glücksdiktat: Und wie es unser Leben beherrscht. Suhrkamp.
Was für ein krankhaft hohles Schwein. So ein schwachsinniges gelaber
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Wolfgang M. Schmitt
Aiaiai, selten habe ich nach einer Minute gedacht was ein affektierter Typ, aber umso länger ich zugehört habe, umso mehr habe ich gedacht, der ist nicht nur affektiert, seine Argumente sind halt auch echt kacke.
Aber hey Meinungen sind wie Arschlöcher, jeder hat eins
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Die Kritik ist nachvollziehbar, aber niemand geht hoffentlich in einen Popcorn-Film von Zemeckis, um sich die Welt erklären zu lassen. So wenig, wie Die nackte Kanone mir den typischen Polizeialltag abbildet. Manchmal möchte der Kinobesucher einfach nur unterhalten werden. Und auf dieser Ebene funktioniert zumindest die Back To The Future-Trilogie glänzend.
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Was für ein blasiertes, überideologisiertes Geschwafel !
Forest ist alles andere als dumm:
Er hat im Gegenteil eine hohe soziale Intelligenz, die ihm zu einem loyalen, liebenden Menschen macht, dem monetärer "Reichtum" und damit der "amerikanische Traum" völlig schnuppe sind.
So läuft er mit kindlicher Naivität auch durch den Vietnamkrieg und versteht eben garnicht, wer dieser Charly ist, den sie angeblich immer suchen.
-Wenn das keine Kritik an der Sinnlosigkeit des Krieges ist...
Von seiner Rede am Lincoln Memorial hört man am Ende nur, dass er seinen (gefallenen) Freund Baba vermisst, der in seinen Armen starb.
-Jemand anders sagt dann zutreffend: "Ja Mann, Du hast Alles gesagt." (Was er in seiner kindlichen Wahrnehmung halt vom Krieg verstanden hat).
Auch dass ihn der Drillsergant anbrüllt, dass er ein (für die Army ideales) Genie sei, ist für mich ein klares Statement, dass Volltrottel eben die besten Soldaten sind...
Er tut selbst im Krieg eben nichts Dummes (Menschen töten), sondern rettet soviele Menschenleben ( auch gegen deren fanatischen Willen) wie ihm möglich ist.
Selbst nach dem Tod ist er seinem Freund Baba treu und schenkt dessen Mutter "dessen" Ertrag vom gemeinsamen Traum.
Auch für Dan, seine Mutter und natürlich auch Jenny ist er immer da.
Und er ist ein liebender Vater, der sich freut, dass sein Sohn sehr klug ist.
Im ganzen Film ist er stets der, der anders als sein Umfeld eben nichts Dummes tut und gibt damit quasi einen moralischen Kompass vor.
Dabei ist er erfrischend direkt und authentisch- so dass er sogar vor laufenden Fernsehkameras dem Präsidenten seinen blanken Hintern zeigt.
Nebenbei bringt er noch Nixon zu Fall, erfindet Elvis Hüftschwung, den Smiley, weigert sich, einen (Lauf-) Guru abzugeben, indem er seine "Jünger" einfach stehen lässt und hilft schwarzen MitstudentInnen, ihr Recht auf Bildung in den rassistischen Südstaaten durchzusetzen.
Für mich ist der Film eine herrlich subversive Satire auf den American Dream und ein weiser Film über den wahren Sinn des Lebens
- eben diese Welt zu einem besseren Ort für Alle zu machen (und sei es unabsichtlich, indem man den armen Menschen, die im Watergate-Gebäude mit Taschenlampen herumirren, helfen will...).
Diese Welt braucht eindeutig mehr Forest Gumps !
❤
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Lauf Jenny, lauf...
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Wenn Wolfgang kein Kritiker geworden wäre, dann Hassprediger
http://www.fatboyfilm.de
https://www.facebook.com/fatboyfilm/
Ich bin 1994 als junger Mann aus dem Kino gekommen und war ratlos und verärgert über diesen Film. Keiner meiner Freunde, die mit mir aus dem Kino kamen, hat das verstanden. Ich konnte es nicht in Worte fassen -- aber ich fand den Film auf vielen Ebenen unsinnig und dumm.
Danke für diese wunderbare Analyse, die all das in Worte fasst, was ich damals nicht ausdrücken konnte.
https://www.instagram.com/fatboyfilm/
Ich bin mit Wolfgang M. Schmitt einer Meinung? Was noch, 2026, was noch?
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Natürlich hassen Linke diesen Film, steht er doch völlig konträr zu ihrem Weltbild, das besagt, dass jeder, der in irgendeiner Form benachteiligt ist, dies sein Leben lang bleiben muss. Die ganze Sozialindustrie lebt ja davon, den Menschen einzureden, dass sie unglücklich sind und das, verdammt noch mal, für immer. Und da kommt ein Film daher und zeigt, dass es nicht so sein muss, dass auch kleine Freuden grosses Glück sein können und dass man selbst mit sehr schlechten Voraussetzungen ein erfülltes Leben führen kann. Nein, wo kommen wir denn da hin, wo wird doch in "schlimmen" Ländern leben, wo "systematisch" ausgebeutet und unterdrückt wird. Der Film macht keine politische, sondern eine existenzielle Aussage. Er spricht nicht über Gesellschaften, sondern über das Leben selbst. Dass Linke beschränkt sind und nur politisch denken können, dafür kann der Film nichts.
@frankforster1336Würde mich nicht wundern, wenn Hanks auf der Epstein Insel war. Die Bekanntesten waren mit Sicherheit alle da.
So hält sich das System am Laufen. Kontrolliere ein Paar Tausend, die kümmern sich dann um die restlichen Milliarden durch ihre Propaganda auf dem Bildschirm.
Und Hanks könnte sogar so einflussreich sein, dass er ne Sonderbehandlung abbekommt und auf keiner Liste mehr zu lesen ist. Immerhin verdankt das Militär Typen wie ihm immer wieder Nachwuchs...☠️
Hatte den damals in Big gesehen und sofort war der Schauspieler für mich Geschichte.
War wohl mein inneres Radar..
Ich finde den Film Forest Gump einfach nur pervers und abstoßend, weil er so abartig mit Gefühlen spielt und so viele sich davon blenden lassen, anstatt mal ihr Hirn einzuschalten, WAS ihnen da gerade WIRKLICH verkauft wird.
Danke! Ich habe diesen Film immer abgelehnt und bin damit immer auf Unverständnis gestoßen.
@patchkaktusAuf jeder beschissenen Pralinenpackung steht drauf, was man kriegt. Dieser Spruch ist so dämlich wie der ganze Film.
@peterschissler7299Gerade wieder Forrest Gump geguckt. Die Tränen liefen. Wolle hat den Film nicht verstanden. Ein hervorragender Film über das Leben.
@RainerErnst44Dieser Mensch hier hat ein generelles Problem: Er ist offensichtlich extrem geltungsbedürftig. Anders kann ich mir dieses ständige Gemotze und Genörgel nicht erklären. Wenn die ganze Welt sagt, dieser oder jener Film ist toll, ist mir egal - ich rede ihn schlecht. Einfach nur um zu zeigen, ich schwimme gegen den Strom. Schwer vorstellbar, dass solch ein Misanthrop in einer festen Beziehung lebt. Wer hält so etwas auf Dauer aus?
@wosjetzIch schätze Ihre Kritiken, abr dieser kann ich absolut nicht folgen. Ich interpretiere diesen Film ganz anders. Viel positiver.
@karinerlmoser26422:00 Doch nicht in Georgia, sondern in "Greenbow, ALABAMA!!!", wie uns Forrest in der Szene mit den Hippies nochmal mit Nachdruck mitteilt. 😄
@EbbelboizHätte gern nen Forrest Gump unter Terry Gilliam gesehn.... hatte ja leider abgesagt
@markusw.4192Bleib dumm und hinterfrag nichts? So sieht's aus.
@ulrikesextro4187Natürlich kann man diesen Film todernst nehmen. Man kann auch die Aussagen von Gerhard Polts Bühnenfiguren als bare Münze nehmen. Das Konzept der Satire scheint Herrn Wolfgang M. Schmitt nicht bekannt zu sein ... ODER "Ultimativer Hassfilm" ist als Satire gemeint. Wer weiß.
Der Film prangert offensichtlich die Absurditäten der amerikanischen Geschichte an, die Gewalt, soziale Ungleichheit und Unterdrückung. Die zeigt sich deutlich durch die naive Weltsicht von Forrest. Ich bin tatsächlich verwundert über die Oberflächlichkeit und Einseitigkeit dieser Kritik. Es ist vielleicht die einfältigste Kritik eines gebildeten Menschen und verdient wohl unsere Verachtung.
Hier von Ideologisch verblendet zu reden sollte sich ein Marxistenverehrer wohl am allerwenigsten leisten dürfenn. Lösch dich besser du Suppenkaschper.
@trashbirne7564Hallo,
finde es persönlich sehr unprofessionell, dass du immer abliest. Mir würde es weitaus besser gefallen, wenn du frei reden würdest und nicht deinen zusammengeschriebenen Quatsch abliest, sondern einfach mal deine Meinung offen sagst …
Du Opfer, rede nie wieder über Forest. Denn wenn du dich mit dem Film auseinandergesetzt hast, weißt du ja: Dumm ist nur der, der Dummes tut.
ps: Du tust sehr dumme Sachen.
Bester Film aller Zeiten. Also zumindest top 10.
@Gabriel.A.L.Tja, fragt sich nur, wer das Leben eigentlich mehr verstanden hat: Forrest Gump oder dieser Kritiker hier....
@alexanderuhly5968Das er bei jenny geblieben ist auch ziemlich dämlich Gewächsen
@Ehre_727Der Film wurde damals mit dem vorgeblichen Quantensprung beworben, man könne Tom Hanks dabei zusehen, wie er John F. Kennedy die Hand schüttle. Absolut lächerlich, so etwas war seit Beginn der Filmgeschichte machbar, genügend Arbeitseinsatz vorausgesetzt. Die resultierende Einstellung war dröge wie der ganze Film.
@meisterslx1:46 einfach köstlich
@thirtythirty9054Ich denke Filmkritik banalisiert sich selbst, wenn sie zu banale americana Filme als Beispiele von irgendwas nimmt.
@ParanoidAndroid86endlich sagt‘s ma einer
@4iq_Das Leben ist wie ein kinderfahrrad- man muss sich selbst entscheiden und machen was der Mann sagt .
@PhilipeNoBrasilForrest Gump ist ein Film, der sich erstaunlich schwer festlegen lässt. Zwischen rührender Komödie, amerikanischem Mythos und kitschiger Lebensphilosophie changiert er so geschickt, dass selbst seine schärfsten Kritiker und glühendsten Verteidiger denselben filmischen Szenen völlig unterschiedliche Bedeutungen zuschreiben können.
Folgt man der ideologiekritischen Lesart Schmitts, dann erzählt der Film eine gefährlich bequeme Lüge: dass Erfolg, Glück und moralische Reinheit letztlich Schicksal oder göttliche Belohnung seien. Forrest Gump steht für die entpolitisierte Naivität eines Bürgers, der alles nichts-hinterfragend hinnimmt und dafür belohnt wird. In dieser Perspektive ist der Film eine emotionale Beruhigungspille – eine zynische Versöhnung mit der bestehenden Ordnung.
Doch betrachtet man den Film komödiantisch, wie es einige Kommentare hier vorschlagen, wirkt vieles tatsächlich zu übertrieben, um ernst gemeint zu sein. Dann wäre Forrest Gump keine absurde Verkörperung des amerikanischen Traums, sondern eine groteske Parodie darauf – ein absurder Reigen, der zeigt, wie das Leben ohne Sinn und Moral verläuft und dass man, trotz aller Absurdität, Güte und ehrwürdige Tugenden im Kleinen bewahren kann.
Vielleicht liegt die Wahrheit zwischen diesen Polen. Denn wer sich ausschließlich auf die Ironie bzw. das Komödiantische beruft, läuft Gefahr, die ideologischen Strukturen hinter dem Lächeln zu übersehen. Und wer nur die Ideologie entlarvt, verliert leicht den Blick für das Menschliche, das Emotionale, das Naive auch als mögliche Quelle von Mitgefühl. Es braucht beides – die Fähigkeit, sich einzufühlen und kritisch zu denken.
Gerade deshalb empfinde ich einige Kommentare hier allerdings als unvollständig: Sie betrachten den Film nur als Gegenpol zu Wolfgangs Kritik, öffnen sich aber nicht wirklich für dessen Berechtigung und (überzeugenden) Argumente. Das zeigt sich vor allem in Reaktionen, in denen sich teilweise heftig über Wolfgangs Kritik aufgeregt und diese sogar abgewertet wird, ohne dabei überhaupt nur auf einen einzigen inhaltlichen Punkt einzugehen. Dabei liegt der Wert von Forrest Gump vielleicht gerade darin, dass er uns zwingt, diese Spannung auszuhalten – zwischen Empathie und Analyse, Gefühl und Vernunft. Nur wer beides zulässt, kann dem Film meiner Meinung nach wirklich gerecht werden.
"Friss die Praline oder stirb" wäre ein alternativer Titel. 😅
@DrunkingDuckinteressante Denkweise. Dennoch ist der Film dramaturgisch und inszenatorisch grandios
@JulzGiulianiMir fehlt Kravatte.
@yellowflash7303Danke, dass Sie uns helfen zu sehen! Ich hatte den Film bisher immer als moderne Variante des Dummling-Mythos verstanden, die ich durchaus sympathisch fand. Ich glaube auch, dass es insbesondere Tom Hanks vor allem darum ging die Botschaft zu vermitteln, das Güte, Selbstlosigkeit, Opferbereitschaft und Mitgefühl die entscheidenden Kriterien/Tugenden sind, nach denen Menschen beurteilt werden sollten. Die Macher haben aber auch Entscheidungen getroffen, die diese Botschaft verwässern bzw. ihr widersprechen. Diese Dissonanz wurde mit viel Melodrama, einer sehr guten Inszenierung und der Schauspielleistung von Tom Hanks zugekleistert. Durch die Filmanalyse sehe ich die problematischen Seiten des Films. Danke dafür!
@contravertedNee, der Film sagt eigentlich genau das Gegenteil aus von "mit deiner Willenskraft kannst du alles schaffen". Forest ist in jeden Erfolg nur zufällig hinein gestolpert. Ohne auch nur irgendetwas besonders angestrebt zu haben, hatte er nach und nach alles, was sich die meisten normalen Menschen erträumen, aber so bescheiden und bodenständig wie er war, konnte er auch bereitwillig auf alles verzichten.
Ich sehe es als eine Geschichte von einem extrem unwahrscheinlichen Lebensverkauf, der den Zuschauer einfach nur durch die Amerikanische Geschichte mitnimmt und auch viele unschöne Aspekte am Rande beleuchtet.
Sehr gute Analyse!
@TomFichtnerLeipzigTut mir leid, ich bin sonst eher auf Ihrer Seite, aber diesen Film unterschätzen Sie m. E. Wobei er gar nicht mal zu meinen Lieblingsfilmen zählt. Mag sein, dass er der passiven Untertänigkeit zu viel Wasser auf die Mühlen trägt; aber zum Beispiel die "Lauf-Episode" kann man doch völlig anders deuten als Sie. Forrest sammelt dadurch - ohne dass er es will - Bewunderer und Jünger um sich, ja. Aber der Film ironisiert diese "Anbetung des Läufers" ja, beinahe so wie das Leben des Brian den "Starkult" Jesu veräppelt und das stupides Lämmer-Verhalten der tumben Volksmasse entlarvt. So spontan, wie Forrest mit dem Laufen anfängt, hört er auch wieder auf. Und seine "Fans" stehen bedröppelt in der Landschaft, wie die Narren, die sie tatsächlich sind. Das ist doch die Ironisierung des Leistungskultes, nicht seine Befeuerung! Forrest ist am Ende nicht erfolgreich, weil er so beharrlich die geschichtliche Realität unkritisch hinnimmt, sondern weil er sich und sein großes Herz nicht unterkriegen lässt. Die Pralinenschachtel ist kein kapitalistischer Brösel, der uns hingeworfen wird und den wir brav schlucken sollen. Es geht vielmehr um die fundamentale Unsicherheit, dass man nie weiß, was im Leben geschieht. Und auch das unschöne Schicksal Jennys wird doch nicht ignoriert, in dem Sinne von "Sie hat halt Pech gehabt, was soll´s". Die Kamera begleitet Jenny nur en passant, beiläufig beinahe, aber das ist doch keine Ignoranz oder Abwertung. Vielmehr ein ziemlich genialer Zug der Regie, das Dramatische aufzuzeigen, ohne darüber zu werten. Es wirkt auf mich eher wie ein Schlüssel, darauf zu schauen, dass Forrests Glück eben nicht die einzige "Option" im Würfelspiel des Schicksals ist, statt dessen Untermauerung, Glück (des Tüchtigen) sei typisch. Der Film ist hier m. E. weder idealisierend, noch realitätsverdrängend, noch rührselig, sondern die These, dass uns in der sich hereinstürzenden Abfolge der Geschehnisse, auf die wir wenig Einfluss haben, kaum etwas Anderes bleibt, als zu dem zu stehen, was wir für richtig und dem Herz entsprechend halten. Die gesamte Story und auch dass im entscheidenden Moment Forrests moralischer Appell bei der Rede über Vietnam ausgeblendet wird ist aus meiner Sicht ein Plädoyer dafür, sich für NICHTS vereinnahmen zu lassen, nicht mal für die gute Sache, sofern sie mit wohlfeilen Reden und Überzeugungsdrang einhergeht. Forrest bleibt sich treu; und diese Treue ist unabhängig vom Intellekt, von Leistungen, von egal welchem Zirkus, der auch immer gerade um dich herum passiert. Ein Film mit großer Menschlichkeit.
@henribaumgart7976Nur Dumme Menschen brauchen Jemanden, der ihnen erklärt, ob und was an einem Film zu kritisieren gibt. Der Rest macht sich selbst ein Bild. Und braucht keine guten "Ratschläge"
@detlevackermann7930Wie verbittert vom Leben muss man sein , um einen Film , der lediglich unterhalten soll , mit " Hass" zu überziehen.
Sie tun mir einfach nur leid.😊
Beim nächsten Mal besser hinsehen !
Jenny wurde NICHT von einem Black Panther geschlagen.
Nach fünf Minuten dieser grotesk missratenen ‘Analyse’ war mein Durchhaltevermögen erschöpft. Der selbsternannte Kritiker entpuppt sich als ein Clickbait-YouTuber, der sich das Abzeichen des ‘Filmanalysten’ stolz ans Revers heftet, während er mit übereinandergeschlagenen Beinen, manierierten Gesten und pathetischer Diktion vor einer kunstvoll inszenierten Bücherwand posiert. Die Kulisse suggeriert Tiefgang, die Pose und Gestiken Gelehrsamkeit – doch dahinter verbirgt sich nichts als inhaltsleere Rhetorik.
In anderen Worten, der Videoersteller weiß sich und seine Worte anhand von Kulisse und Schauspielkunst zu inszenieren, mehr aber nicht. Der Rest ist nur Schall und Rauch, nichts weiter als eine inhaltslose und unfassbar - wohlmöglich absichtlich - falsch Verstandene Inhaltswiedergabe.
Und mit dieser geschwollenen Sprache und einstudierter Selbstsicherheit verführt er einen Teil der zuvor begeisterten Forrest Gump-Anhänger auch noch tatsächlich dazu, ihre Zuneigung zum Film ohne eigene Prüfung gegen seine maßlos überzogene Abneigung einzutauschen. Der Effekt ist jener einer schlecht geführten Massenhypnose: Wer sich von seiner aufgeplusterten Eloquenz betören lässt, übernimmt die vorgekaute Meinung wie ein Mantra.
Gerne würde ich jede seiner kruden Fehldeutungen – von falsch interpretierten Stilmitteln bis zu hanebüchenen Missverständnissen der Erzählabsicht – einzeln sezierend widerlegen. Aber um diesem selbstverliebten Monologisten mit derselben Ausführlichkeit zu begegnen, müsste ich ein eigenes zwanzigminütiges Video produzieren.
Stattdessen habe ich fünf Minuten meines Lebens verschwendet – fünf Minuten für einen egomanischen YouTuber mit Vorliebe für sensationslüsterne Überschriften, dessen Geschäftsmodell darin besteht, cineastische MEISTERWERKE zu diffamieren und sie in seiner Rhetorik zu ‘Hassfilmen’ zu degradieren.
Eine Darbietung von so erschütternder Selbstgefälligkeit, dass sie in ihrer Banalität fast schon tragikomisch wirkt.
Also ich finde den Film gerade wegen dieser Übertriebenheit lustig. Sie zeigt genau das, was im echten Leben nicht passiert, aber was sich vielleicht viele Menschen so ein wenig unter der Oberfläche wünschen. Teilweise zumindest. Nicht immer um jeden Sch... kämpfen zu müssen. So habe ich jedenfalls gedacht. Diese Art von Übertriebenheit fand ich lustig, weil sie auch teilweise widersprüchlich war, siehe Vietnam und Black Panther. Man muss die Rede nicht hören, um die Absurdität der Situation zu erkennen. Ich sehe sogar eine Kapitalismuskritik in dem Film. Nämlich die Propaganda, dass man alles schaffen kann, wenn man nur läuft. Diese Aussage kann man meiner Meinung nach schon dort hineininterpretieren.
Doch letztlich hat der Film nur das Potenzial, ihn als intelligent oder tiefgründig zu bezeichnen. Ich glaube nicht, dass der Regisseur das wollte. 😀
der Herr redet wie ein Pfarrer von der Kanzel. seine Handbewegungen unterstreichen die tiefe Bedeutung seiner Worte. Wer ist er, was hat er geleistet? Hockt vor 30 Bänden Lexikon und predigt die Weisheit. ist die Lebenszeit nicht wert, das bis zum Ende anzuhören....
@heinermollekopf9756Der Fehler in dieser Filmkritik, den ich geradezu katastrophal nennen möchte, ist die fehlende Unterscheidung zwischen Schwachsinn und Dummheit. Forrest Gump ist schwachsinnig. Man kann ihm das aber nicht vorwerfen. Deshalb kann man seine Figur auch nicht verallgemeinern und diesen Vorwurf auch noch dem Zuschauer machen. Etwas anderes wäre es, wenn er dumm wäre, aber das ist er nicht. Der Autor dieser Filmanalyse macht also einen gravierenden Fehler: Er hätte sich einen anderen Film gewünscht, der die Dummheit des Zuschauers kritisiert. Er "analysiert" also nicht das, was er gesehen hat, sondern das, was er gerne gesehen hätte. Dafür aber kann der Film "Forrest Gump" nichts.
@ReinhardFrisch-j7pEs ist ein Märchen und so muss man ihn auch interpretieren. Im Märchen werden auch Dummhans und Gänseliesel König und Königin. Man könnte Forrest Gump vergleichen z. B. mit dem Märchen der Gebrüder Grimm "Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen". Seine Unentwegtheit und Beharrlichkeit verdienen Bewunderung. Man sollte versuchen, den Titelhelden mit den Augen Jennys zu sehen. Dann versteht man, dass auch einfâltige Menschen ein gutes und edles Herz haben können. Ich mag den Film. Und die Szene, in der sich der Sergeant und er gegenseitig anbrüllen, sie ist ja längst zum Meme geworden, liebe ich!!!
@ReinhardFrisch-j7p🤣🤣🤣🤣
@derquerulinger3707Ein bisschen mehr resillienz und selbstwirksamkeit würde der linken aber ganz gut tun
@peterhansen8785Sehr seltsame krampfhaft linke Interpretation des Films.
Bei Forrest Gump denke ich eher an Verlust, seine Jenny haben immer andere bekommen, erst als sie schon durch war hat er sie abbekommen - und dann gestorben. Der Rest hat Gump im Film null gejuckt. Der Film ist voll von Gesellschaftskritik, bist nur zu vernobohrt es sehen zu wollen
Die Analyse ist oberflächlich und vom linken gesellschaftsneid zerfressenem Blickwinkel Schmitts geframed.