Rendite bei Netzbetreibern: Die unbequeme Wahrheit
Video Overview & Insights
In diesem Video schauen wir uns die hohen Renditen deutscher Netzbetreiber an: Was steckt hinter den Zahlen, warum sind Netzentgelte, Eigenkapitalrendite und Netzausbau so schwer vergleichbar, und wo wird Kritik berechtigt oder zu pauschal? Es geht um Verteilnetzbetreiber, Bundesnetzagentur, Anreizregulierung, Netzentgelte, Strompreise, Gewinnabführung und die Frage, was wir tun müssen, um Netzausbau und Digitalisierung zu beschleunigen.
Solange da keine Auslaender in den Netzen faul rumhaengen sind das natuerlich Themen die die AfD und ihre 30-40% Waehler leider nicht interessieren. Die werden die Netzbetreiber noch viel weiter fuettern.
Wenn dir meine Analysen helfen und du den Kanal unterstützen möchtest, hier sind die Möglichkeiten:
- YouTube-Kanalmitgliedschaft: https://www.youtube.com/channel/UCSbPXBW13XKiY8fkG6wgPOw/join
Danke für die Differenzierung. Nur dürfen Vorgaben und Prüfaufwände nicht den (angeblichen) Mehrwert des freien Marktes auffressen. Ich bin wie auch bei Bahn und Straße für den den (Wieder)Betrieb als Staatsunternehmen. "Kritische Infrastruktur" heißt ja nicht umsonst so.
- Einmalig per PayPal: https://paypal.me/SauterPatrick
- Patreon (Mitglied werden): https://patreon.com/Ingenieurskunst
Ein Aspekt fehlt bzw gehört noch dazu: Das Ziel, die eigene Marktposition gg Konkurrenz zu schützen, denn Netzbetreiber sind regelmäßig Töchter von Energieversorgern, die in Konkurrenz zu 'externem' Erzeugern erneuerbarer Energien bzw Speicherbetreibern stehen. Ich gehe davon aus, dass ein Teil der Verzögerungen bei Netzanschlüssen von Speichern und erneuerbaren Energieerzeugern nicht netzbezogen, sondern der Abwehr bzw der Verzögerung konkurrierender Unternehmen gelten.
Lösung: Abspaltung von Netzbetreibern von Energieversorgern!
Mehr Hintergründe, Zahlen & Quellen, plus Einordnung zur Energiepolitik – kostenlos im Ingenieurskunst Newsletter: https://ingenieurskunst.tv/
Quellen:
der Netzausbau wegen der Energiewende kostet sicher 1 BIO ........davon werden 6% jährlich fällig....
[1] https://www.bne-online.de/bne-analyse-netzbetreiber-erzielen-rekordrenditen-dennoch-gibt-es-eine-netzkrise/
[2] https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/stromnetzbetreiber-rendite-100.html
Da gibt es eine ganz einfache Lösung. Es muss nicht jeder extreme Renditen haben. Deshalb die Netze verstaatlichen. Wasser ,Strom und alles andere was lebensnotwendig ist darf nicht in private Hände.
[3] https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/stromnetzbetreiber-kassieren-ab-obwohl-der-netzausbau-hakt-a-d10cebd1-2483-41af-a29a-ada47b8444c3
[4] https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-06/stromnetzbetreiber-verteilnetz-eigenkapitalrendite-rendite-gxe
Als ich Maurice gehört habe, wusste ich, dass da nur Quatsch rauskommt, gut dass du es selber noch weiterrecherchiert hast.
Ein hoher ROIC ist gut, da dann mehr Leute dieses Geschäftsmodell machen wollen und leicht eine Finanzierung bekommen. Die Frage ist also: Warum gibt es heute nicht tausend Startups, die sich jetzt auf den Markt drängen?
[5] https://www.pv-magazine.de/2026/06/17/bne-kritisiert-risikolose-traumrenditen-der-verteilnetzbetreiber/
[6] https://www.youtube.com/watch?v=6maFgrPGUK8
Eigenkapitalfendite ist etwas ganz anderes als Rendite oder Gewinnmarge...sollte man nicht verwechseln
[7] https://www.westnetz.de/content/dam/revu-global/westnetz/documents/ueber-westnetz/unser-netz/netzentgelte-strom/preisblaetter-westnetz-strom-01-01-2026.pdf
[8] https://www.ewe-netz.de/-/media/ewe-netz/downloads/2026_02_24_ewe_netz_nne_strom_2026.pdf
"Gutachter Kail – Physik & Fakten" hat eine wichtige Petition am Start
[9] https://www.bdew.de/service/daten-und-grafiken/bdew-strompreisanalyse/
[10] https://www.stromnetz.berlin/netz-nutzen/entgelte
Sehr informatives Video von Dir. Danke für die Aufklärung. Klasse, dass Du nicht nur kritisierst, sondern auch Lösungsvorschläge hast.
[11] https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/f0/3f/545691/Westenergie-JA-2024-Unternehmensregister.pdf
[12] https://www.finanztrends.de/aktie/sap/
Hach, Westnetz (bzw. eine 100%ige Tochter, die an der selben Adresse ansässig ist): Kein Netzausbau (22kW Wallbox? Wäre ja noch schöner), kein smartmeter, viele Großstädte im Einzugsgebiet, Zählerwechsel bei PV-Anlage (weg von Einspeisesperre) erst nach Anwaltsschreiben, in meinen Fällen völlig überforderter (aber zumindest teilweise bemühter) Kundenservice, der bei gewissen Anliegen erst nach Wochen oder Monaten antwortet. /Rant.
Danke, dass du die Komplexität aufzeigst und Pauschale Urteile zu recht auseinandernimmst. Als "engagierter Kunde" sehe ich auch nur, was alles schiefläuft. Das Problem ist: Durch die völlig veralteten Spielregeln werden weder das obere Management noch die Macher der Spielregeln ins Abseits gestellt - sondern Millionen und Abermillionen von Endabnehmer:innen. Wie soll ich als halbwegs differenziert denkender und informierter Laie denn zu einem anderen Schluss kommen, als dass die zuständigen RL/UAL/AL bei BMWE und BNetzA sowie das Management der größeren VNBs - im besten Fall - weltfremd sind?
[13] https://www.macrotrends.net/stocks/charts/NVDA/nvidia/profit-margins
[14] https://www.ihk-muenchen.de/CR-Merkblätter/Merkblatt_Kennzahlen-Früherkennung-Krise_V220720.pdf
Du sagst die jetzige Regulierung gibt teilweise Anreize, so lange wie möglich nicht auszubauen. Könntest du dazu mal etwas mehr sagen, verstehe das nicht so richtig. Wäre sicher sinnvoll über konkrete Punkte die man regulatorisch ändern müsste zu sprechen, vielleicht noch ein Video was etwas konkreter wird
[15] https://www.ing.de/wissen/kennzahlen-unternehmensbewertung/
[16] https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/5d/59/697664/50088506_End_TE_JA2024.pdf
15% ist das Stromnetz in D nur ausgelastet.
Deshalb gibt es keinen Netzausbau, weil kein Bedarf und total unnötig, aber maximal abgezockt, wegen Versorgungssicherheit und den Windrädern.
[17] https://www.freiepresse.de/vogtland/auerbach/buergerinitiative-erfolgreich-stromleitung-in-gruenbach-wird-komplett-abgebaut-artikel12315555
[18] https://www.mz.de/mitteldeutschland/burgenlandkreis/das-beste-fur-die-burger-herauszuholen-lutzener-machen-gegen-stromtrasse-mobil-1565683
Infrastruktur gehört in staatliche Hand. (Und jeder der anders denkt, hat bis heute Kapitalismus nicht verstanden bzw. will es auch nicht verstehen.)
Aber ziehen wir mal Bilanz:
Staat - Siehe Wassernetz, positiv.
Staat - Siehe Bahn, negativ.
Staat - Siehe Fernverkehr, Brücken und co, negativ.
Staat - Siehe Wohnungsbau, negativ.
Privat - Siehe Stromnetz, negativ.
Privat - Siehe Breitbandausbau, fest wie funk, negativ.
Wer aber glaubt, Mr. Neoliberal könnte es besser, zeig mir wo und wie.
Fazit:
Staat vor Privat, man kann keine vernünftige Infrastruktur aufbauen aus der Kombination von Minimal- und Maximalprinzip der freien Wirtschaft, und nebenbei noch fette Gewinne rausziehen.
Aber beim Meister Staat müssen vernünftige und fähige Menschen das auch leiten mit einem legislaturübergreifenden Plan und zukunftsorientierten Investitionen.
Alles steht und fällt mit den handelnden Personen.
Traurig, was in diesem Land abgeht, privat wie staatlich.
[19] https://www.openpetition.de/petition/online/gegen-die-stromtrasse-suedlink-in-schauenburg
[20] https://www.siegener-zeitung.de/lokales/siegerland/kreuztal/buergerinitiative-bereit-fuer-kampf-gegen-amprion-schreckgespenst-stromtrasse-durchs-heestal-kommt-ZCGK7MJ2OPPRWSLA47HLQKNGDT.html
Der Netzbetrieb ist schwierig. Dies sieht man bei allen "staatlich lizensierten" Betreibern. Siehe auch die Deutsche Bahn, schlimmer geht immer.
Der Fisch stinkt immer vom Kopf her. Wer war noch mal Wirtschaftsminister und Verkehrsminister?
weitere Spannende Quelle die noch deutlich tiefer in die Regulatorik eintaucht:
https://www.linkedin.com/pulse/die-24-prozent-these-hinter-den-angeblich-der-steckt-linnemann-vkm9f
EBIT ist die Abkürzung für „Earnings Before Interest and Taxes“ und bezeichnet das Ergebnis eines Unternehmens vor Zinsen und Steuern!!!
More User Perspectives
Also ein Bsp von Mitnetz:
Dort haben wir seit 2024 eine offene Änderung/Erweiterung einer PV Anlage. Die IB (2023) der Anlage wurde uns nach einem Jahr in 2024 bestätigt, und wir bekommen auch die Vergütung.
Aber seit 2024 hat sich da nichts geändet. Die Erweiterung wurde bisher nicht wahr genommen. Es kommen aller paar Monate Rückfragen zu Dokumenten und SEE Nummern, die wir immer wieder anderen Abteilungen mitteilen sollen.
Neulich war dann ein Zettel im Kasten: Sie bekommen am Datum xy einen Imsys. An dem Tag kam niemand, obwohl wir uns vorbereitet hatten und gewartet hatten. Es ist ein Trauerspiel was da in Cottbus gemacht wird.
NATÜRLICH - verstaatlichen! Tot den Aktionären! Geld mit Geld verdienen, ist unchristlich!
@berndschumann9458Die Rechnung mit den Bäckern ist grundfalsch, da kein Netzbetreiber in Deutschland sein Netz in den letzten 30 Jahren von Grund auf neu aufgebaut hat! Alle Netze in Deutschland sind quasi vererbt von den ehemaligen Stromversorgern und daher muss diese Rechnung mit einer Mischkalkulation aus beiden Bäckern noch mal gerechnet werden.
@haegar288Die Westnetzmafia hat von 2025 auf 2026 die Netzentgelte um sagenhafte 0,34ct/kWh, ja nullkommavierunddreissig Cent pro kWh, gesenkt! Westnetz hat also die vom Staat finanzierte Entlastung bei den Netzentgelten nicht bis überhaupt nicht an den Stromkunden weitergegeben! Das nur so zur Info und als Denkanstoß!
@haegar288Das Problem an den Zahlen ist, dass sie durch die Verschachtelung der der Konzerne verschleiert werden, denn z.B. die EWE Netz Gmbh gehört der EWE AG. Durch die internen Berechnungen/Bilanzen lässt sich am Ende nicht nachvollziehen wieviel Gewinne tatsächlich abgeschöpft werden.
@olaf2157-w8tDanke für die Aufklärung.
Es ist eine Schande dass die Medien mit 'Renditen von über 50%' Propaganda machen und das nicht vernünftig analysieren und dann Youtuber diese Milchmädchenrechnungen mit der 'Eigenkapitalquote' reproduzieren.
Danke für den Bericht 🙏. Die Geschäftsdaten anhand einer Zahl bewerten zu wollen, ist selten hilfreich. Das es einfach ist, zeigen viele Kommentare 😉.
Du bist natürlich auch nicht unabhängig, aber das hast du ja auch transparent gemacht. Außerdem ist das kein Grund, nichts sagen zu dürfen..
Besser argumentieren als draufhauen 🤗.
Warum sollte ein Angestellter gegen seinen Arbeitgeber argumentieren? Will er seinen Posten verlieren? Sicherlich nicht.
@blueprint5697Die Frage sollte lauten: Wie maximieren Verteilnetzbetreiber (VNB) ihre Gewinne? Die hohe Eigenkapitalrenditen dürften ein Symptom der Gewinnmaximierung sein.
Die sogenannte Anreizregulierung und die darin enthaltene individuelle Erlösobergrenze für die Quasi-Monopole der Netzbetreiber ist extrem komplex und undurchsichtig (seltsam, keine Klagen wegen zu viel Bürokratie in diesem Fall).
Die erlaubte Verzinsung von Eigenkapital (EK) liegt deutlich höher als die von Fremdkapital (FK) - Eigenkapitalzinssätze vor Steuern bei 9,05% in 2018-2022, 6,91% in 2019-2023 und 5,09% in der 4. Regulierungsperiode 2024-2028.
Aber es wird immer pauschal 40% EK und 60% FK Anteil von der Bundesnetzagentur zugrunde gelegt. Weniger als 40% EK erhöhen also die realisierbaren Gewinne der VNB, weshalb die EK-Quote der VNB so gering sein dürfte und als Symptom erhöht sich die EK-Rendite.
Das ist nur eine mögliche Stellschraube der VNB, da gibt es noch Kapitalkostenaufschlag, Effizienzbonus, Qualitätsregulierung (nur dort spielt die Versorgungsqualität eine Rolle) und Regulierungskonto um ein paar zu nennen.
Man hätte einfach auch festlegen können, dass mehr als 4% Umsatzrendite nicht erlaubt ist, bei abnehmender Versorgungsqualität die Umsatzrendite auf 0% gesetzt wird bis Probleme behoben sind und auf Bedarfsänderungen (wie EE Transformation) sofort nachweislich reagiert werden muss.
Aber nein, da wird eine extrem komplexe, fünf Jahre Planwirtschaft eingeführt und nennt dies in "Regulierungsperiode" um, die letztlich nur dazu dient, dass die Unternehmens- und Steueranwälte Lücken finden können um die "individuellen Erlösobergrenzen" zu umgehen. Ja, im Fall der VNB ist Planwirtschaft okay und sinnvoll - nur wenn es der Gesellschaft Vorteile bringen könnte, ist es kommunistisches Teufelszeug.
Ja, der Hass gegen VNB ist kaum noch zu ertragen, ebenso die Schlüsse, die daraus gezogen werden. Und befeuert wird das Ganze von den immer gleichen Aggitatoren. Das sind regelmäßig auch dieselben, die noch unlängst „DachVOLL“ propagiert und gegen den Akku gehetzt haben und total uneinsichtig sind, dass sie den jetzigen Zustand des EE Ausbaus und die schlechte Stimmung im Land maßgeblich mitzuverantworten haben.
@wollek4941Tolles Video, danke für die endlich mal nuancierte Betrachtung des Themas!
@TauruiMein Vorschlag:
Doppelstrukturen verhindern:
16 Verteilnetzbetreiber in ganz Deutschland reichen aus.
1 VNB je Bundesland.
Alleine die Personalkosten der 800+ VNB sind ein absurdum dass jeden Stromverbrauchen unnötige kosten verursacht.
Ich kann den Argumenten nicht zustimmen.
Es gibt doch rechtlich verbindliche Rechte und Pflichten an die sich die Betreiber der Netze halten müssen. Das machen sie nicht, also wäre die Konsequenz zurecht eine Durchsetzung des Rechts mit zur Not horrenden Strafen.
Wieso sollte es also Anreize geben sich an Recht zu halten?
Wie wäre es denn mit der Prämisse, wer das Recht ignoriert als Netzbetreiber wird verstaatlicht.
Ich finde das wäre ein toller Anreiz ordentlich zu arbeiten.
lch würde hier ieber Moritz Höfgen im Original hören. Entschuldigung, dafür braucht es ein Ökonomen und keinen Ingenieur. Sorry
@gleisfuchseisenbahninfilmu8267Man muss hier unterscheiden zwischen dem erfolgreichen Netz aufbauen, auf der einen Seite, den man überprüfen muss, ob ihr gebremst wird pr oder nicht. Zum Beispiel verzögert oder verteuert Westnetzden Ausbau von PV durch die Forderung nach der teuren Wandlermessung. Da es sich um Staatsgeld handelt, beziehungsweise um die Energiekosten der Verbraucher muss eine geringe Preiskontrolle stattfinden. Es ist ein großer Fehler, den jetzt sicher Renditen zu versprechen, weil sie auf diese Weise durch Bilanzierung Tricks mehr Geld für sich Kosten von uns allen rausnehmen können.
@gleisfuchseisenbahninfilmu8267Netzbetreiber trennen vom Netzbesitzer. Als Besitzer muss der Staat auftreten, hier hat er Kapitalkosten in Höhe der Staatsanleihezinsen. Betreiber können dann besser konkurrieren, indem sie um die bessere Dienstleistung für den Betrieb ermöglichen.
@Cid2100EBITDA von E.ON 9,8Mrd (Gewinn nach Steuern 3Mrd). Das Gehalt von E.ON Vorstand Leonhard Birnbaum wurde 2026 um 23% auf 8,7Mio erhöht. Leo Birnbaum behauptet private PV sei unsozial, und würde von Mietern ohne PV finanziert. Wird das Gehalt von Leo Birnbaum unter Kosten für den Netzbetrieb verbucht?
Anekdote: Die Bayernwerke (E.ON Tochter) hat bei uns 14 Monate gebraucht, um zu merken, dass das IMSys keine Daten mehr liefert. Wofür zahlen wir 150€/a Zählergebühr?
Vielen Dank Patrick für diesen konstruktiven Beitrag, genau du mit deinem Fachwissen bist so wichtig für uns Konsumenten. Bitte weiter so !!!
@34RinoIch habe gehört das die Netzgeldbetreiber ' nur ' 10 Prozent Rendite zusteht
Jetzt kann man fragen. Welche Politik hat das gefördert?
Das mit dem verteilen von Strom.
Mehr Geld verdient wird ,als mit der Produktion.
Bei 100 Prozent Eigenkapital ist 1 € Gewinn. Die Eigenkapital Rendite wie hoch
Ich denke hier sollte eher das eingesetzte Kapital verzinst werden
Und hier waren 10 Prozent genug
Da der Zinsansatz für Fremdkapital niedriger ist als die zustehende Rendite.
Wenn der direkte Stromverbrauch, direkt vor Ort auch gespeichert werden kann
Braucht es keinen großen Netzausbau.
Denn die Stroms können 24 /7 geladen werden.
Ist Strom vorhanden
Das ist vor allem im Winter wichtig.
Da hier jeder anfallende Strom auch genutzt werden kann.
Und wenn es in dir Produktion von Amonjak geht
Ob jetzt die Stromspeicher Kapazität dezentral von privaten oder im Eigentum des Netzbetreibers ist egal
Es kommt darauf an das der Netzbetreiber , diese Stromspeicher Kapazität nutzen kann
Danke für die Aufklärung. Ich frage mich nur, wie es mit dieser Regierung zu einer vernünftigen Lösung kommen kann und da sehe ich schwarz.
@Zweites_Leben_jetztAlle reden über Netzgebühren aber ich finde besonders die Zählergebühren irre. Teils mehrere hunderte Euro Jahreskosten möglich
@grunerschneemann3640Erst Batterie, dann Kabel! Hats noch jemand im Land kapiert?
@cyberslim7955Es geht doch selten gegen die Basis. Sondern gegen die Tatsache, dass der kleine Mann das ganze ausbaden muss und sich die Konzerne die Taschen vollmachen. Klassische Umverteilung von unten nach oben.
@GelbWespeMeine Erfahrung zeigt das alle Netzbetreiber in ihren monopolaren Blackboxen so arbeiten das mit möglichst wenig Einsatz eine maximale Rendite erzielt wird. Kein bisschen gemeinwohlorientiert werden mit extrem schlechten und undurchsichtigem Kundenservice alle Register gezogen um gegenüber Anschlussnutzenden eine Art Verweigerungshaltung zu rechtfertigen welche durch ausreichend Paragraphen gedeckt zu sein scheint. Das alles ist das Ergebnis eines Systemversagens in welchem Politik und Netzbetreiber Hand in Hand die Spielwiese für solche Konstellationen pflegen.
@honiko65Zugegeben, das Geschäftsfeld der VNetzbetreiber mag seit 1980 schwieriger geworden sein. Aber seit ich (m)eine PV-Anlage 2023 ans Netz bringen wollte erlebe ich "meinen" Verteilnetzbetreiber fast nur noch säumig, weder problem- noch lösungsorientiert und abseits dessen, was das MStBG bzw. der Gesetzgeber als angemessen vorgibt. Es hat sich bei mir der Eindruck verstetigt, dass die Mitarbeiter der ServiceHotline keine intellektuelle Möglichkeit haben, (meine) Reklamationen rechtlich oder technisch einzuordnen, geschweige denn lösungsorientiert aufzunehmen, sondern sich auf das zügige Abarbeiten eingehender Gespräche beschränken. Standardantwort nach endlosen Warten in der Warteschleife: Schreiben Sie eine Email an info@.... . Redaktionszeiten darauf liegen durchweg bei 4...6Wochen, Antworten idR abschlägig, wie zB "...wenden Sie sich dazu an...", obwohl schriftlich informiert wurde, dass dieser Weg bereits ausgeschöpft ist. 🙉🙊🙈
@anbo5928Warum sollten Netzbetreiber ein wirtschaftliches Interesse am Vorantreiben der Energiewende haben?
Wenn der Kuchen aufgeteilt wird, weil Speicherbetreiber plötzlich partizipieren oder eine Direktvermarktung erfolgt oder gar EnergySharing betrieben wird, bleibt zwangsläufig weniger hängen.
Statt balancierend wirkende Speicher zuzulassen, wird lieber in große Trassen investiert.
Planwirtschaft. Übergewinnsteuer. Sehr schwierig diese Themen. Die DB ist auch eine AG und zu 100% Eigentum des Staates und doch auch Marktwirtschaftlich geführt. Läuft auch nicht gut dort.
Ich vertstehe die Forderung nach Verstaatlichung. Man sieht wie einem die Kosten davonrennen, Unternehmen aber Gewinne erzielen. Unternehmen die ich mir nicht aussuchen kann. Den Netbetreiber kann ich schließlich nicht wechseln.
Telekom und Post wurden auch privatisiert, fragen wir mal die Leute in Dörfern mit 5 MBit und nur noch zwei mal die Woche Postlieferung. Irgendwie wird bei uns nichts besser was privatisiert wurde, die Kosten dafür steigen aber. Also ich finde das auch nicht besonders innovativ das man Geld aus der breiten Masse zieht, die eigene Tasche voll macht aber die Leistung reduziert.
Umd wenn wir uns dann die Pläne unserer Wirtschaftsministerin ansehen: Tut mir leid. Man sieht eindeutig für wen die Dame Politik macht. Für vollere Taschen der Unternehmen.
Naja. Mein Netbetreiber hat vor 14 Tagen ein Smartmeter eingebaut. Damit sich die Statistik verbesstert, funktionieren kann es ja nicht ohne Internetanschluss 😂.
Vielen Dank für den super kompetenten Beitrag.
@tore805Danke für deinen sehr objektiven und fundierten Beitrag!
So zeigt sich wieder, dass Ingenieurfähigkeiten enorm wichtig für die gerechte Bewertung sind.
Wenn nur die Politik endlich mal auf die Wissenschaft hören würde!
Viele interessante Aspekte – aber unterm Strich ist das Video für mich eine Nebelkerze.
Ja, die 30 % handelsrechtliche EK-Rendite sind durch dünnes Bilanz-Eigenkapital nach oben verzerrt, das stimmt. Nur: Warum ist das EK so dünn? Weil die Eigentümer es über Gewinnabführungsverträge und Steueroptimierung genau so gebaut haben. Dünnes EK entlastet die Betreiber nicht – es heißt, sie kassieren die volle regulatorisch garantierte Euro-Rendite und lassen dabei fast kein eigenes Kapital im Risiko. Das ist nicht der Entlastungsbeweis, das ist der Trick.
Du sagst, es gäbe „andere Gründe“ für die Renditen, führst das aber nie an echten Zahlen durch. Also machen wir’s: Der gesamte Verteilnetz-Sektor investiert rund 8 Mrd. €/Jahr – der ausgewiesene Ausbaubedarf bis 2045 liegt bei 323 bis 431 Mrd. €, im Schnitt also grob 15–20 Mrd. €/Jahr. Selbst mit zuletzt steigenden Investitionen ist das eher die Hälfte des Nötigen. Die ehrliche Kennzahl ist dabei nicht Capex/Umsatz (der „Umsatz“ eines Netzbetreibers ist ohnehin großteils Durchleitung), sondern Capex vs. Abschreibungen: liegt die Investition nur auf Höhe der Abschreibungen, ist das reiner Substanzerhalt, kein Ausbau. Und während diese Lücke klafft, ist allein die Gewinnabführung von Westnetz an die Mutter auf rund 657 Mio. € gestiegen (Vorjahr 451). Der Cash fließt nach oben, nicht ins Netz.
Fakt bleibt: Es gibt eigentlich nur eine andere Organisationsstruktur mit demselben Muster – garantierter Absatzmarkt, feste „Territorien“, umgebaut fast nur durch Querelen der Organisatoren untereinander: Drogenkartelle. Ein reguliertes Monopol mit garantiertem Absatzgebiet, Top-Bonität und gesetzlich zugesicherter Verzinsung – bei dem Mengen- und Kostenabweichungen über das Regulierungskonto MIT Zins nachgereicht werden – trägt praktisch kein unternehmerisches Risiko. Begriffe wie „Planwirtschaft“ sind da nur Framing, kein Argument: das Monopol IST bereits staatlich verordnet. Und die eigentliche Pointe: Jeder investierte Euro würde über die Anreizregulierung verzinst – Investieren lohnt sich für sie. Wenn sie es trotzdem nicht tun, ist es eine Entscheidung. Stattdessen: steigende Ausschüttungen und seit 20 Jahren dieselben Buzzwords.
Danke für die anschauliche Darstellung. Das relativiert vieles.
@uwehetman2320Könnten sie ungefähr abschätzen wie viel Cent pro kWh den bei den Netzbetreibern an Gewinn an abfallen?
Grundsätzlich kann der Staat extrem günstig Fremdkapital über Staatsanleihen eintreiben. Deshalb verstehe Ich nicht ganz was dagegen sprechen würde die Netzbetreiber als Aktiengesellschaft zu führen die zu 100% dem Staat gehört, so das man die Preise stärker an den Selbstkosten orientieren könnte, als wenn da massiv Kapital für Dividenden abfließt.
Das Video kann man nicht ernst nehmen, da es von einer beteiligten Partei erstellt worden ist. Sorry.
@blueprint5697Danke für das Video,
Ich kann dir sagen warum viele negative Kommentare kommen.
Meine PV ist in drei Stufen gebaut worden. Es hat jeweils 1 Jahr gedauert bis ich sie in Betrieb nehmen durfte.
1. mal der Schutzschalter des Zählers sei falsch, bei meinem Nachbarn ist der gleiche drin kein Problem.
2. Anderer Elektriker, angeblich kam das elektronische Antrag/Protokoll nicht an in drei Versuchen. Hilfsbereitschaft Fehlanzeige. Ich hab es dann ausgedruckt, vom Elektriker unterschreiben lassen, eingescanned und per Mail geschickt. Das ging dann irgendwann. Da es seit in Betriebnahme auch lief wurde mir mit Strafe gedroht. Der bin ich, glaube ich entgangen, weil sie mir hätten den Marktpreis erstatten müssen, das war 2022 mit Gasmangel und das EEG Konto hat 1000 Euro an meinem Strom verdient.
3. War nur DC seitig das ging nach viel hin und her ohne Elektriker, nachdem ich gesagt habe, das ich das netzdienlich programmiere.
Jetzt bin ich zu Octopus gewechselt, die haben mir einen Smartmeter Gateway eingebaut. Von der ersten erfolgreichen Datenübertragung zu Octopus zur Freigabe des Netzanbieters wieder ein Jahr.
Ich fürchte, das war sogar dein Arbeitgeber.
Die Mitarbeiter waren sicher Kompetent, aber sehr destruktiv.
Zu deiner Rechnung. Da die Netzbetreiber eine Monopolstellung haben bekommen die sehr günstige Kredite, von daher lassen sich so hohe Renditen aufs Eigenkapital erzielen. Das kann man nicht mit NVIDIA vergleichen.
Ich hab kein Problem damit, dass die Geld verdienen, ich sehe aber eher, dass sie die Energiewende verschleppen, als das sie die voran bringen.
Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, durch Taten.
Viele Grüße
Rüdiger
Die Mitarbeiter der netzbetreiber können ja nichts dafür, dass das netz auf so viele Betreiber aufgeteilt ist. Ich kritisiere eher den staat dafür das es soweit gekommen ist und man es in die hände der privatwirtschaft gelegt hat. Dies macht das überregionale Planen unnötig kompliziert
@eule691