Monogamie veraltet? Warum die Menschen sich nicht mehr binden wollen
Video Overview & Insights
Monogamie - ein Relikt aus alter Zeit, das uns nur kleinhält und unterdrückt? Ist dann Polyamorie ein Zeichen von spiritueller Reife? Und warum sind so viele Menschen bindungsunfähig oder vermeidend, wenn es um Treue und Loyalität geht?
Ich verstehe nicht dein Wort Götlich ? Götter ist eine Menschen Erfindung die Heute Falsch ist ...
#monogamie #polyamorie #beziehungstipps #toxischebeziehungen #tantra
Diesen Fragen gehe ich auf den Grund - und beleuchte, was Monogamie mit Mut zu tun hat und warum sie eine Erotik birgt, die nur in der Zweisamkeit erblühen kann.
Wunderbar deine Definition von Fülle. Genau das Gegenteil von dieser Mode, sich alles manifestieren zu können.
Auch der Begriff 'Verzicht' ist für mich ein wertvoller Begriff. Die Buddhisten definieren Verzicht, dass man darauf verzichtet, im Samsara/ in der Matrix das Glück finden zu wollen.
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➡️ Das einzige Dreieck, das funktioniert: https://youtu.be/CztxUNDfbZQ
Ich fühle dich in diesem Video ganz besonders. Spüre, dass du aus deiner Seele sprichst und teile deine Sicht voll und ganz. Echte Intimität ist eben nicht multiplizierbar. Sie ist im Besten Sinne exklusiv. Sie schließt es aus sich selbst und seinen Herzensmenschen zu hintergehen oder lediglich für die eigene Lust zu instrumentalisieren.Warum sollten wir, wenn wir endlich eine echte Liebe finden, in die Breite gehen und nicht in echte Tiefe? Das ist bestenfalls Flucht und schlimmstenfalls Gewalt. Danke für deinen Mut dich dem fehlgeleiteten Imperativ der spirituellen Bubble entgegen zu stellen. Ich hoffe, dass dieses Video viele Menschen erreicht!!! ❤
➡️ Meine Erfahrung mit Polyamorie: https://youtu.be/ljg5y6x0o8o
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Okay, dass erklärt warum ich das Gefühl habe.... diesen Weg muss ich alleine gehen.
Ich habe viele Jahre in einer monogamen Beziehung verbracht. Wir sind immer noch befreundet. Aber zur Zeit kann ich mir gar nicht vorstellen in einer Beziehung zu leben. Ich brauche für meine Entwicklung gerade meine ganze Engerie.
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Unsere Schöpfer haben es so vorgesehen. Ein Mann und eine Frau sind ein Paar. Jeshua hat später den Unsinn Polygamie in die Ablage P verbannt. Also den Urzustand wiederhergestellt.
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Dankeschön! Sehe es wie Du. :) LIEBE geht aus und ein und viele Vögel wie Schwäne und Tauben sind sich auch treu, oder?!
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Weil die Menschen gehirngewaschen sind...
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Wenn Sexualität mit Religion vermischt wird kommt bis Heute nichts gutes dabei raus.
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Wer Tantra und Polyamorie in Zusammenhang sieht, hat nichts begriffen und mit Spiritualität nichts am Hut! Yin & Yang. Perfekte Balance, Harmonie und Verschmelzung von ZWEI Polen. Einer männlich, einer weiblich. Heilig. So heilig, dass es das Wunder neuen Lebens entstehen lassen kann.
Diese ganzen herum Vögelnden sollten sich mal damit auseinandersetzen, was energetisch da alles passiert, wenn man in einen anderen Menschen eintaucht oder einen anderen Menschen im seinen Tempel eintreten lässt…. Dieses Jeder mit Jedem hat ganz sicher nichts Spirituelles und hat nichts mit Tantra zu tun und auch nicht mit Liebe! Polyamorie ist energetisch sehr ekelhaft und skurril und physisch meistens traumabasiert. Wer mit Achtung vor sich selbst hüpft schon von einem Körper zum nächsten??!
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Beziehungen sorgen fast immer für Leid. Innige Zweisamkeit ist sehr selten. Krankheit, Scheidung, Trennung und viele Beziehungen sind wie die Hölle. Die meisten Menschen besonders Frauen sind im höheren Alter nicht mehr für nwue Beziehungen fähig. Sie sind einsam. Du magst Recht haben das es eine schöne Sache ist, einen Partner zu haben mit dem man alles teilen kann. Nur sehr oft findet stellt man fest das man sich einschränken muss. Ich denke jetzt nicht an die Triebe die einen veranlassen Fremd zu gehen. Ich bin dem göttlichen sehr verbunden, weiss auch was du mit niedrigen Triebe meinst. ( hoffe ich zumindestens). Ich sehe die Polygamie als die bessere Alternative als die Monogamie an. Meine Zukunftsvision wäre eine Gruppe von max. 6 Menschen die eng zusammen leben. Sich Bett und Geld teilen. In meiner Vision sind das Menscheb die sich alle gegenseitig Respektieren und Eifersuchtsfrei agieren. Das beinhaltet aber auch einen wirtschaftlichen Zusammenhalt. Einkünfte werden geteilt für den Lebensunterhalt und für die Vorsorge. Kinder werden geneinsam getragen und erzogen. Wenn jemand aus der Gruppe ausscheidet, kann er oder sie seine Vorsorge mitnehmen. Bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit wird man getragen von der Gruppe. Im Alter gibt es keine Einsamkeit mehr, wenn man die die gehen wieder ersetzt. Sexualität ist Frei und Bewertung. Dieses Modell mag für viele erstmal Abstossend klingen, und wird auch nur gelingen wenn jeder jeden mag. Und wie in einer normalen Beziehung gibt es auch mal Streit. Gewalt wird nicht geduldet. Das wäre für mich eine Beziehungsform mit göttlichen Charakter. Und auch Bisexuelle Menschen würden hier einen Form finden die Sie nicht zu Entscheidungen zwingt mit welchen Geschlecht man einen Monogame Beziehung führen muss. Den grössten Schwachpunkt sehe ich bei der Erziehung. Hier sollte das Elternpaar immer die erste Stimme haben. Wann die Generation geboren wird, die für dieses Modell geschaffen wäre ist schwer zu sagen. Ich vermute aber das sich schon einige kleine Kommunen gebildet haben die so ein Modell bevorzugen. LG
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Können wir bitte aufhören alles zu kritisieren ? Jeder darf selbst entscheiden wie er Leben möchte! Ich finde jede Beziehung wundervoll ob Monogamie oder andere Beziehungsmodelle. ❤
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hi Bettina
ich wollte das schon immer mal wissen
funktioniert das das ein mann 2-3 frauen gleichzeitig beziehung hat
oder gleichzeitig verliebt ist geht das?
danke für anrregung 😊
ich kenne da niemanden bis jetz.
Ich bin Ein Mann 46 lebe bewußt im Zölibat da ich von klein auf spirituell bin und nach 1000de male sex, Beziehungen immer 5 bis 6 jahre, alles erlebt, auf dem Weg des Sadhu bin seit Jahren 🧘🏾♂️ polyamore muß gemeistert und akzeptiert werden ❤ natürlich gibt es Gruppen die toxisch sind, aber es gibt auch viele Gruppen die frei sind 🧘🏾♂️ natürlich muß nicht jeder mit jedem, aber wenn man Eifersucht in Gemeinschaft auflösen kann, wäre das ja perfekt ❤
@SunnarBaalVielen Dank für diesen Beitrag. Ich muss nicht verstehen warum man Polyamorie und offene Beziehungen leben möchte. Ich wollte es nie und will es nicht. Es ist mir zu sehr auf Sexualität reduziert und nach meinem Ermessen bleibt dabei einfach nicht genug Raum für den Herzensmenschen und das eigene Herz. Entweder bleibe ich Single und habe ab und zu Sex oder ich finde meinen Herzensmenschen und bin glücklich damit. Ich glaube, sehr viele dieser Menschen die eine offene Beziehungen präferieren erkennen nicht das hinter ihrem Verhalten eigentlich ein ganz anderes Thema steht. Im Grunde haben wir doch innerhalb eines Lebens sowieso mehr als nur einen Partner. Ich hatte so gesehen immer die " richtige" Partnerin im entsprechenden Lebensabschnitt. Muss man dann auch noch innerhalb einer festen Beziehung auch noch mehrere Sexualpartner haben? Das fühlt sich für mich nicht authentisch an.
@CheruskermedicineDer Mensch ist nun einfach NICHT MONOGAM!
Es gibt sicher seelische, starke und schöne Verbindungen zwischen den Menschen , ja!
Aber Sexualität hat grundsätzlich nichts mit Seele oder Ehe zu tun.
Habt ihr alle die da schreiben, den nie diese Begegnungen erlebt wo gegenseitige sexuelle Anziehung und Berührung wie ein Magnet wirkt?
Und man sich hemmungslos liebt….
Da ist nichts negatives oder sündiges daran!
Us
Danke, sehr interessant, mit den lieben und herzlichen Worten .Du es sagt. Diese unruhige Art, des sich nicht festlegend, zeigt vielleicht auch Unsicherheit 🙏
@martinohneberg678Es ist weder das eine noch das andere. "Polyamorie" ist nur ein Wort unter dem fast jeder etwas anderes versteht. Diese Urteile sind für die Katz. Arrogante "Polyamoristen" geben sich mit arroganten Monogamisten die Klinke in die Hand und behaupten dass nur ihre Ideologie die richtige, reife, gesunde oder sonstwas ist. Das Leben schreibt aber seine ganz eigenen Geschichten an denen man "reift". Nur an Dogmen und engstirnigen Lehren reift man eher nicht, weil sie tendenziell den Erfahrungshorizont einschränken. "Polyamorie" KANN, je nach Definition, für die Beteiligten das Richtige sein. DEINE schlechten Erfahrungen müssen nicht die Realität anderer sein! Es hängt sehr von den jeweiligen Lebensumständen und Lebensmodellen zusammen.
@CARambolagenIch habe dieselbe Erfahrung - für mich ist das der wahre Königsweg, die wahre Tiefe…❤ Danke dir🙏
@freimenschsein-erwachenFür Kinder vollkommen ungeeignet! Die wissen am Ende nicht mehr wo oben und unten ist. Es gibt aber Menschen,die sowas mögen,oder glauben sowas zu mögen. Ich wünsche ihnen viel Spass dabei,ein Singleclub am Stück...ein ganzes Leben lang um am Ende fest zustellen...ich hab an mir vorbei gelebt😔. Ich würde so nicht leben wollen.
@ramonaalbat7769Monogami ist eine von Gott für den Menschen den er geschaffen hat wichtige Grundstrucktur um auch einen geschützten Lebensraum, sowohl für Adam und Eva als auch für alle Nachkommen ,so wie jeder von uns ein Nachkomme dieser beiden Ureltern ist zu schaffen . Ich empfehle das Lesen von 1.Mose Kapitel 2, ab Vers 18 und folgende. Ich wünsche Ihnen allen einen gesegneten Sabbat und eine
Tiefe der Erfahrung und Erkenntnis in dem welcher einen jeden von uns aus Liebe erdacht hat. Johannes Kapitel 3, Vers 16 -18 im neuen Testament.
💫💖
@GIL-s2nUnreife! Wenn man es nicht kann, dann am Besten nicht heiraten!!
@helga-y6hSo sehe ich das auch. Für mich hat Polyamorie nichts mit wahrer Liebe zu tun.
@lichtundschatten12Ich glaube die meisten Leute haben einfach keine Kapazitäten für Monogamie und wollen es lieber einfach, was auch ein Stück weit verständlich ist, wenn man bedenkt in was für einer stressigen Zeit wir leben. Die Phase der Verliebtheit hält nicht lange und danach ist es nurnoch ein zusammen sein wollen. Das geht aber nur, wenn man da Gründe für hat, einen gemeinsamen Fixstern auf den man Hand in Hand zuläuft. 🤔
@all.che.m.i.s.t.777Wenn man sich die Heilige Geometrie anschaut, dann hat das Universum mit 2 Kreisen, die sich überlappen angefangen. Die Dualität. Das feminine und das maskuline. Kurzgesagt, mit Monogamie hält man sich an die ursprünglichen Gesetzmäßigkeiten des Universums, der Dualität in mitten der Non-Dualität.
@okuma16181. Petrus 2,17 Ehrt jedermann habt die Brüder lieb, fürchtet Gott, ehrt den König.
Johannes 13,34-35 Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.
Anmerkung: Im griechischen gibt es für das Wort Liebe 3 Begrifflichkeiten: 1. Phillia = zwischenmenschliche Liebe
2. Eros = körperliche Liebe
3. Agabe = göttliche Liebe
Gottes Segen wünsche ich.
Ergänzung zur Monogamie:
Wenn man vorher schon viele sexuelle Erfahrungen und Beziehungen hatte, ist die Gefahr das wenn der richtige Partner (in) sich gefunden haben unbewusst Vergleiche zieht mit den anderen Frauen und Männern. Und wenn es mal Schwierigkeiten in den Intimen gibt kann es auffloben die eine oder der andere war besser. Meine Lieblingsverse sind:
Philipper 2,1-4.
Leben in der Gemeinschaft mit Christus
Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, so macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid,gleiche Liebe habt,einmütig und einträchtig seid. Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst, und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.
Danke für die Worte. Die Bibel ist ausschlaggebend. Und eine echte Beziehung zu Jesus Christus ist die Voraussetzung. Ich möchte
gern einwerfen das dass Wort spirituell zu allgemein ansehe. Spiritiuell können auch Regionen sein. Auch so wie die Esoterik z.B. eine echte Hinwendung zu Jesus Christus ist notwendig. Schon wenn es um das ewige Leben geht. Christliche Möglichkeiten: Prof. Dr. Ing. Werner Gitt Informatiker und Christ WIE ICH MEIN LEBEN JESUS CHRISTUS ANVERTRAUE ) u.a. Evangelist Wilhelm Pahls Pastoren Ulrich Parzany Olaf Latzel. Lebensberichte Menschen die Schiksalsschläge erfahren und in Jesus Christus halt und Befreiung gefunden haben. Auch auf diesem Zusammenhang.
JESS TALKWERK MENSCH GOTT SUPERFROMM BIBEL TV HOPE TV. Alles erdenklich Gute und Gottes Segen.
Es hat was mit Menschlichkeit zu tun , mit inneren Werten gegenseitigen Respekt,und nicht wie ein schimpanse zu handeln!Die heutige Generation,oder viele davon,haben diese Werte nicht mehr!Es wird damit angegeben,mit wie vielen frauen oder männern man Sex hatte.
@hansweitemeyer4556Liebe Kyrala, danke für deine inspirierenden Erklärungen zum Thema Liebe und Beziehungen ❤ Ich habe zwischen 2004 und 2011 eine sehr besondere Heilerin, Stella, in den Bergen hinter San Remo in Ligurien besucht, 2011 hat sie ihren physischen Körper verlassen. Diese Frau war reine bedingungslose Liebe, ganz verbunden mit der Kraft des Christusgeistes. Voller Mitgefühl äusserte sie sich einmal über eine Gruppe von Menschen, die an einem Biodanza-Workshop in der Gegend teilnahmen: Die Armen, sie verwechseln Libido mit Liebe. Das ist das Dilemma von sehr vielen Menschen, darüber sprichst du ja in deinen Videos. Viel Libido, Verliebtheit, hormonelle Explosionen, wenig Liebe. Da die Libido-Spiele früher oder später immer zu Leiden führen, nie zu lebendiger Erfüllung, lernen wir langsam wahre Liebe in uns fühlen ☀️
@GillesLessVielen Dank für deine wertvolle Arbeit.
Ein wirklich bewusster Mensch ist sich den Energiegesetzen und der Verantwortung bewusst und kann daher nur in einer monogamen Liebesbeziehung das finden, was die Seele nährt.
Energetisch gesehen ist Polygamie (auch wenn sie im spirituellen Gewand daherkommt) nicht gut für uns beseelte Menschen. Denn so etwas wie Unverbindlichkeit (gerade in der Intimität) gibt es nicht.
Mann und Frau in ihrer göttlichen Polarität und wenn beide sich energetisch / polar entsprechen, dann sind sie in der Lage, ihre Kräfte zu potenzieren und einander in die größte Fülle zu bringen. Dazu braucht es einen geschützten Raum (energetisch).
Fremdenergien sind dabei die größten Störfaktoren und Verunreinigungen. Sie zerstören den geschützten Raum und damit den natürlichen Fluss der Energien.
Und das hat überhaupt nichts mit Besitzdenken oder ähnlichem zu tun.
Das ist Liebe. Und Liebe heißt, einander zu dienen, sich einander zu schenken und einander zu schützen (vor allem energetisch).
Yin und Yang.
Und nicht Yin, Yin, Yin und Yang oder Yin und Yang, Yang und Yang.
Das passt nicht.
Dies ist die andere Seite derselben Medaille der vermännlichten Sexualität - nur im Lichtgewand - in verdrehten Polaritäten, die den weiblichen Pol (in Mann und Frau) bis zur Vernichtung schwächen kann.
Und die spirituelle Blase, von der du sprichst, propagiert meines Fühlens nach nur die männliche Spiritualität (Bedürfnisbefriedigung, spirituelles Ego) und lässt die weibliche Spiritualität außen vor (alles für die Seele).
Wie Jesús schon sagte und es lebte: Du kannst nur einem Herrn dienen. Und das gilt auch in den Ordnungen der Liebe.
Deshalb kann ich gar nicht anders: Entweder ganz oder gar nicht - weil ich es fühle. Und das erfordert Mut.
Betrachte ich deine Worte aus dem Blickwinkel meines jetzigen Lebensabschnitts, bin ich bei dir, liebe Kyrala.
Rückblickend sehe ich es differenziert. Mit 21 war ich von der festen und exklusiven Beziehung überzeugt. Heirat, Kinder, alles sozusagen ganz normal. 27 Jahre lang auch körperlich "treu", geistig aber nicht. Dazu gab es viel zu viele Verlockungen und Unbekanntes. Das ist für mich genau der Punkt, den auch viele andere Menschen haben, nämlich dass da ein Gefühl ist, dass in der Partnerschaft etwas fehlt, was sich nicht herzaubern lässt. Man kann im Kopf das eine oder andere klären und einen Modus vivendi finden, friedliche Koexistenz sozusagen. Für eine echte, tiefe Liebesbeziehung reicht das nicht.
Ich bin dankbar für Tantra, die Erkenntnisse daraus, für die vielen Menschen, die mich in meiner Entwicklung und bei meiner Selbsterkenntnis begleiteten, die ich begleiten durfte, auch und gerade die, mit denen ich auch sexuell war. Polyamorie ist für mich keine hohle Phrase, kein Synonym für ungezügelte Sexualität, sondern für heilige Erlebnisse. Das erste solche war, während im Hintergrund "Om Tryambakam" lief. Und, was ich als wesentlich ansehe, ist, dass ich mit den meisten dieser "Beziehungen" noch gelegentlichen bis regelmäßigen Austausch habe.
Ich bin auch dankbar dafür,
dass ich heute nicht mehr etwas suche, was eine Partnerin gar nicht leisten könnte und dass ich nichts mehr leisten muss, was ich nicht vermag.
Heute bin ich wieder in einer festen Beziehung. Meine Perspektive deckt sich hier wieder weitgehend mit deiner. Und hier ist alles für mich genau richtig, die Einschränkungen sind kein Zwang, weder von innen noch von außen. Die Spiritualität passt, die vielen, oft unterschätzten Kleinigkeiten des Alltags passen oder lassen sich mit entsprechender Aufmerksamkeit gleich regeln, bevor sie vom Negativen zum Bösen werden.
Es ist aber eine glückliche Fügung oder eine Vorsehung höherer Mächte und immer wieder kommt Unterstützung von außen, für die wir dankbar sind, aber die nicht jeder hat.
Daher tue ich mich schwer damit, anderen Maßstäbe zu setzen. Ich hatte verschiedene Situationen und Lebensabschnitte. Ich musste, ich durfte einiges lernen. Ohne dies alles wäre ich nicht für die heutige Beziehung reif. Es hat immerhin sechs Jahre gedauert, seit der ersten Begegnung. Ich sah es zwar damals schon alles, wenn ich mir meine Gedichte anschaue. Sie sah und fühlte es nicht. Entwicklungszeit brauchten wir beide. Das ist aber meine Geschichte. Andere haben andere Geschichten.
Das Thema mit der Dreiecksbeziehung mit Gott sehe ich als eher problematisch an. Habe dazu auch ein lebendiges Beispiel von einer Freundin.
Dieses Feld möchte ich nicht tiefergehend behandeln, müsste mindestens ein Buch darüber schreiben und es wäre doch zwecklos.
Ich kann deine Meinung nur unterstützen!
Es geht um das tiefe Teilen von Energie. Und dafür habe ich lange darauf warten müssen. Aber inzwischen lebe ich dies und es ist wunderbar.
Polyamorie wird in der sich selbst als alternativ-limks-grün-spirituell betrachteten Szene massiv gehyped. Seit Jahren. Tendenz steigend. Das halte ich für sehr gefährlich. Junge Menschen haben meist nicht die Lebenserfahrung und Weitsicht um zu überblicken, welche Folgen bestimmte Entscheidungen haben. Ich selbst habe die Irrlehre geglaubt, das Polyamorie "spiritueller" sei, als Monogamie. Ich habe das lauthals nach außen vertreten und war überheblich dabei.
Eigentlich hatte ich Angst vor Nähe und bin in einer dysfunktionalen Familie aufgewachsen, wo Bindung nicht sicher war. Mein Kompass war defekt. Leider war das offenbar auch bei einigen anderen, mir nahe stehenden Menschen der Fall.
Dadurch traf ich - gemeinsam mit zwei bzw drei anderen Menschen - Lebensentscheidungen mit fatalen Folgen.
Das riesengroße Leid, das daraus mir selbst und den anderen erwachsenen Beteiligten zuteil geworden ist, ist eine schwere, schwere Bürde. Jedoch am schlimmsten trifft es die involvierten Kinder.
Wie kann ich dafür nun angemessen Verantwortung übernehmen? Kann ich das jeh "wieder gut machen", was ich mit verursacht habe? Was hilft den Kindern nun?
Was, wenn sie nun fehlgeprägt ebenso fatale Lebensentscheidungen treffen? Es scheint sich bereits abzuzeichnen...
Droht nun ewiges Leid durch unbewusste Weitergabe transgenerationaler Traumata? Oh Gott! Hilf heilen, bitte.
Ich bereue zutiefst, was ich getan habe. Heute würde ich anders entscheiden.
Und doch... dies ist nun mein Weg. Und nicht nur meiner... Er brachte neben Schmerzen auch Schönes hervor.
Mein Leben ist geprägt, geformt. Ich sehe, wie blind, geblendet und verletzt ich damals war. Ich verstehe, warum ich damals so handelte.
Meine Sichtweise hat sich geändert. Ich habe den Selbstbetrug aufgegeben.
Polyamor lebe ich schon seit Jahren nicht mehr.
Schon vor meiner Kenntnis dieses Kanals.
Vor allem durch Psychoedukation und Beschäftigung mit diesen Themenbereichen wechselte ich die Perspektive: Bindung und Trauma.
Je reifer ich werde, desto weiser erscheinen mir die Zehn Gebote.
Im Nachhinein wünschte ich mir oft, ich wäre im Sinne dieser Zehn Gebote erzogen worden. Wieviel Leid wäre mir und anderen dadurch erspart geblieben?
Wieviel sicherer wäre ein Aufwachsen für Kinder, junge Menschen auf dieser Erde, wenn ihre Basis, ihre Eltern in Frieden zusammen halten würden? Oder sind das altbackene Romantisierungen despotischer Zustände?
Ich denke, dunkle Mächte wirken mit ihren vielfältigen Verführungskünsten und Verwirrungen auch heutzutage an vielen Orten.
Danke Kyrala, für deine Lichtfackel hier mit der du Klarheit in dieses wichtige Thema bringst. Finde ich mutig und heilsam.
Ich wünschte, ich hätte all das, was du hier teilst schon viel früher gewusst. Ich betrauer, was ich nicht erlebt habe und mir doch so sehr wünschte. Ich war mir selbst zu wenig Wert und gab mich her für etwas, das mir schadete. Und ich war leider zu feige, den Preis zu zahlen für sichere Bindung. Ich blieb (traumatisiert und unbewusst) selbst unverbindlich aus Angst, etwas zu verpassen, mangels gesunder Vorbilder. Und so verpasste ich meine Chance auf harmonisches Familien- und Beziehungsglück.
Nun gilt es, das Beste daraus zu machen.
Es geht mir oft gut. Ich kann aus Tränen Gedichte weben und bin dankbar für das Leben, für die schönen Momente. Es gibt davon immer wieder unzählige. Irgendwann werde ich meinen Frieden gemacht haben, mit meinem Weg. Bis dahin darf ich bereuen und trauern und die Bitterkeit schmecken.
Ich bete, das dein lebensverändernder heilsamer Kanal wächst, liebe Kyrala und vor allem auch junge Menschen von dir und deinem Wissen erfahren und dadurch besser mit ihrer inneren Weisheit verbunden bleiben und ihnen manch leidvoller Weg erspart bleibt. Aho
Liebe ist für mich etwas das viel größer ist. Ich kann und habe sogar mit drei Frauen gleichzeitig eine Freundschaft plus gehabt. Natürlich mag ich meine Freunde und hier hat sich auch etwas mehr ergeben. Die Grenzen sind fließend. Ich gehe mit einer Freundin nach dem Sport in die Sauna. Und wenn beide Single sind und sich gut verstehen ist der nächste Schritt nicht weit. Aber liebe ist für mich noch ein zwei Level mehr. Dann möchte man nur mit ihr Sexualität und nur mit ihr eine noch stärkere Verbindung. Das verschmelzen die tiefe das innige. Jemanden mögen ist normal weil wir soziale Wesen sind. Jemanden wirklich lieben ist das Endziel für mich
@Michi17132Ob nun Monogamie oder Polyamie 'reifer' ist, läßt sich vielleicht nicht pauschal beantworten. Das zu erkennen ist, meiner Meinung nach, die vor Dir erwähnete Reife. Ob Du diese Reife selbst schon hast, ist eine Frage, die nur Du Dir selbst beantworten kannst. Aber Du bist ja noch jung und da kannst Du noch eine Menge Erfahrungen machen und vielleicht sogar einen Schritt weiter kommen und (weitere) Reife erlangen.
@jesusundderosterhase9071Interessantes Thema. Ich kann zwar mit den Begriffen Spiritualität, Göttliches, Kosmisches, etc. nicht viel anfangen, bin jedoch trotzdem der Meinung, dass die Monogamie priorisiert werden sollte. Mut erfordert es m.E. zwar nicht, aber die Monogamie ist sozusagen der natürliche Zustand. Sinn und Zweck jeder Paarung ist die Zeugung und die Aufzucht von Nachwuchs. Einen anderen Sinn gibt es nicht. (Auch wenn viele versuchen sich das einzureden). Und da bei der Spezies Homo Sapiens die Aufzucht ca. 20 Jahre dauert (wenn man die vollständige Reife des Gehirns erst mit 25 annimmt, sogar länger) musste sich die Natur etwas einfallen lassen, damit die Männer möglichst lange bei der Frau bleiben und mit Ressourcen und Schutz für den Nachwuchs sorgen. Und das sind eben die biochemischen (und meinetwegen auch energetischen) Prozesse im Körper, die wir Liebe nennen. Daher gibt es abweichend von den Tierarten keine ausgeprägte Brunftzeit, sondern die ständige Sexualität/Liebe soll die Verbindung dauerhaft stabilisieren, damit der Nachwuchs überlebt, und sich dann seinerseits wieder fortpflanzen kann. Denn: Der einzige wirkliche Sinn des Lebens besteht darin, sich selbst zu reproduzieren. Die sogenannte Polyamorie hätte insoweit nur dann eine Berechtigung, wenn mehrere Männer Ressourcen und Schutz für nur eine Frau bereitstellen. Niemand muss natürlich bei dieser biologischen Bestimmung mitmachen, sondern kann sich selbst aus dem Spiel nehmen. Aber es ist und bleibt dann eigentlich unnatürlich. Was das ganze mit den sogenannten Chakren oder "spiritueller Reife" zu tun haben soll, verstehe ich nicht. Wenn die Lehre von den Chakren allerdings einigen Menschen hilft, mit den irdischen Herausforderungen des Lebens besser umzugehen, ist dagegen nichts einzuwenden.
@ronaldhaffner2329👍👍👍🙏🙏🙏❤️❤️❤️
@piamp1454Monogamie bedeutet Exlusivität. Gerade weil es viele Gründe, Verlockungen und Versuchungen gegen sie gibt, ist sie so wertvoll.
Eine langjährige Paarbeziehung mit vielen Sozialkontakten und wenig Eifersucht, reich an Lebendigkeit und auch durchstandenen Krisen hat eine Qualität, die keine unverbindliche Kurzbeziehung je erreichen kann.
Wir werden gelegtlich gefragt, ob wir ein Paar sind, weil wir so unabhängig voneinander unterwegs sind. Am Ende der Party wissen wir halt, wo wir hingehören. Viele suchen das. Wenige finden es. Deshalb ist eine lange glückliche Beziehung ein großes Geschenk.
Anscheinend sind die "Poygamie-Befürworter" in der Minderheit.
Aber das war ja klar, mach dem langen Einfluss der katholischen Kirche un deren Programme für die Menschheit.
In der Natur leben etwa 3 bis 5 % der Säugetiere und rund 90 % der Vögel in festen Partnerschaften.
Der Großteil lebt Polygam.
Daß das ganze Komplex ist und außer Frage steht, ist in der heutigen Zeit 'normal', da die meisten Menschen entwurzelt, manipuliert und in eine falsche Richtung gelenkt.
Wären wir alle in unserer Mitte und im "Meister-Level" (energetisch gesehen) angekommen, wäre Poygamie überhaupt kein Problem.
OHNE Neid, OHNE Eifersucht. OHNE Missgunst, Zwiespalt, Besitz-denken u.s.w.
Und das hat nix mit 'alte Welt' zu tun.
Allein der Begriff "Welt" stammt vom Vatikan.
Die haben sich nämlich ihre eigene Welt gemacht/geformt.
Der Kanichenbau geht etwas tiefer als die meisten denken können.
Deshalb mach ich hier erstmal einen Punkt.
So, lasst "die Spiele" beginnen 🎉
Wer fühlt sich getriggert? ^^
Es muss ja ein jeder selbst wissen was er macht, aber für mich ist es absolut unvorstellbar meine liebste Frau mit jemandem zu teilen... 🤔🫣😳
@LaHaSi1990Ein absolut großartiger Beitrag! Danke,dass du eine Lanze für die Monogamie und mit der Illusion der spirituellen Bubble aufräumst. Die Zügel in die Hand zu nehmen und alles auf eine Karte zu setzen ist die wohl erotischte Form des Schöpferdaseins. Dein Video bringt genau die richtige Portion Klarheit und Freude in diese feurige Zeit. Herzliche Güße vom Lande !
@antoniusgloe9983Danke, ich bin ganz bei Dir- ich bin absolut für Monogamie. Und mit dem Mut - fühlte ich mich auf dem Fuss ertappt. ich lasse mich nicht mehr auf eine Bezioehung ein, weil ich Angst davor habe, wenn ich mich in Liebe hingebe, dann allein zurück bleibe.
@veronikaboschardt1630Ich denke, dass es irgendwann in der Zukunft so sein wird, dass wir nicht mehr monogam sind.
Ich würde jedoch wetten darauf, dass das noch lange dauert und derzeit fast niemand diesen Entwicklungsstand erreicht hat.