free web page hit counter
🛡️
Copyright Notice: This video is officially sourced and embedded from YouTube. For all copyright inquiries, reports, or removals, please contact YouTube's legal team here.
ARTEde

ARTEde

2,700,000 subscribers

👁 21,188 views

Können Staaten endlos Schulden machen? | 42 - Die Antwort auf fast alles | ARTE

Video Overview & Insights

Staaten zahlen ihre Schulden selten vollständig zurück – und gehen trotzdem nicht bankrott. Wie das funktioniert, hängt nicht nur von Zahlen ab, sondern auch von Wachstum, Zinsen, Politik und vor allem Vertrauen. "42 – die Antwort auf fast alles" erklärt, wann Schulden nützlich sind und wann sie zur Gefahr werden.

Frau Grimm ist ein Fieber Traum, Deutschland hat die niedrigste Staatsschulden qoute in der gesamten EU. Deshalb ist auch die Infrastruktur in so einem schlechten Zustand weil wir die Infrastruktur tot gespart haben

— @In_my_mind-d

Staatsschulden wirken auf den ersten Blick wie ein Widerspruch: Während Privatpersonen ihre Kredite irgendwann tilgen müssen, "rollen" Staaten ihre Schulden oft einfach weiter. Sie zahlen fällige Anleihen zurück, indem sie neue ausgeben.

Das funktioniert aber nur, solange Investoren Vertrauen haben, die Wirtschaft wächst und die Zinslast tragbar bleibt. Entscheidend ist dabei nicht nur die Höhe der Schulden, sondern auch, wofür sie verwendet werden. Kredite für Bildung, Infrastruktur oder die Energiewende können künftiges Wachstum ermöglichen. Schulden, die ausschließlich den laufenden Konsum finanzieren, sind deutlich riskanter.

Nett und unterhaltsam aber hier werden immer nur Schulden angesprochen.
Nicht aber, dass diese Schulden das Einkommen und Vermögen von Unternehmen und Privatleuten sind.

Wenn der Staat Schulden abbauen soll, muss irgendwer ärmer werden. Und das wird nirgends thematisiert.

Genauso wird nicht das Problem angesprochen, dass in Deutschland durch Unternehmen und Privatpersonen jährlich etwa 350milliarden Euro gespart und somit dem Geldkreislauf entzogen werden.

Woher soll das Geld kommen, wenn sich nicht das Ausland oder der deutsche Staat verschuldet?

Wer soll nicht mehr sparen, damit der Staat keine Schulden machen muss?


Schade, dass diese Doku so unvollständig ist!

— @rainrzufall

Diese "42"-Folge schaut auf historische Krisen und aktuelle Beispiele: In Griechenland löste ein Vertrauensverlust eine Abwärtsspirale aus, während Japan trotz extrem hoher Verschuldung stabil bleibt, da die Schulden überwiegend im Inland gehalten werden. Die USA profitieren von der Sonderrolle des Dollars als globale Leitwährung – Zentralbanken, Ratingagenturen und politische Konflikte sind dabei ebenfalls von Bedeutung.

Denn es gibt keine magische Grenze, ab der Schulden automatisch zu viel werden. Kritisch wird es, wenn Zinsen dauerhaft schneller steigen als die Wirtschaftsleistung oder wenn Regierungen ihren Spielraum für Krisen bereits in guten Zeiten verbrauchen. Schulden sind kein Goldesel, sondern ein riskantes Werkzeug, das verantwortungsvoll eingesetzt werden muss.

Irgendwann bezahlt man mit der Krise, drohender Zahlungsunfähigkeit, weil keiner einem das Geld mehr leiht.

— @antonmiller5150

Dokumentationsreihe (D 2026, 26 Min)

Quellen und weiterführende Links:

Min 10:20 Ratingagenturen wie Standard & Poor's, Moody's und Fitch beherrschen als private, gewinnorientierte Oligopole den Markt. Ihre Bonitätsnotizen (z. B. AAA) bestimmen über Milliardeninvestitionen. Die systemische Verstrickung liegt im Geschäftsmodell: Die Emittenten bezahlen für ihre eigene Bewertung, was massive Interessenkonflikte und Intransparenz begünstigt

— @joemage1447

Die einen sagen, der Staat mache zu viele Schulden. Den anderen macht er nicht genug. Was ist gut oder schlecht an Staatsschulden, was sind sie überhaupt – und sind wir womöglich alle bald pleite?

https://www.bpb.de/themen/wirtschaft/wirtschaftspolitik/552880/staatsschulden-sind-wir-alle-bald-pleite/

Wieder eine schöne Auftragsarbeit. Die Polit Schickeria kloppft euch bestimmt auf die Schultern.

— @avronaut

EU Debt Map – Live-Schuldenuhr Deutschland

https://www.eudebtmap.com/de/country/de

Junge ist der Beitrag schlecht

— @irnik9392

Staatsschuldenquoten im internationalen Vergleich

https://www.bundesfinanzministerium.de/Monatsberichte/Ausgabe/2025/01/Inhalte/Kapitel-6-Statistiken/6-1-s18-internationaler-vergleich-schuldenquoten.html

Staaten haben im Schnitt 110% Schulden, das ist mehr als die jährliche Wirtschaftsleistung. Das ist so, als finanzierten wir alles in unserem Leben auf Pump.“

Und da bin ich dann auch schon raus und brauche nicht weiter zu schauen. Die Doku kann ja nichts werden…

— @Christian-zw3dy

Wie sich das globale Handelssystem gerade grundlegend verändert und welche Folgen das hat:

https://www.cfr.org/articles/global-trading-system-faces-historic-change

4:56 Oh mein Gott, nicht er auch noch. Sind die Leute komplett bescheuert oder warum fordern sie ständig Wirtschaftswachstum?

— @schachsommer12

Der Beitrag erklärt, in welchen Politikfeldern es unter Trump zu harten Konflikten zwischen den USA und Europa kommen könnte

https://www.csis.org/analysis/transatlantic-alliance-age-trump-coming-collisions

4:01 Infrastruktur und Bildung sind notwendige, erforderliche und wichtige Ausgaben/Investitionen, aber Verteidigung ist ein sehr gefährliches Terrain, wenn daraus kein Mehrwert für Infrastruktur und Bildung oder etwa Versorgungssicherheit und Energieeffizienz entsteht. Waffen sind kein Spielzeug, sondern Ressourcenverschwendung, falls sie nicht gerade zur Abwehr (Notwehr) eines rechtswidrigen Angriffs gebraucht werden.

— @schachsommer12

Ist eine neue Weltordnung in geopolitischen Einflusssphären zwischen den USA und China überhaupt realistisch ist?

https://www.brookings.edu/articles/redrawing-global-boundaries-the-united-states-china-and-the-viability-of-spheres-of-influence-in-the-21st-century/

2:34 Auch privat funktionieren Schulden (Kredite) hervorragend, wenn andere Einnahmen (z. B. Lohn/Gehalt, Zinsen, Rente) sie fortlaufend ausgleichen - die große Preisfrage dabei ist, von welchem Vermögen und mit welchen Wirtschaftsgütern.

— @schachsommer12

Buchempfehlungen

Christian Schütte: Die Schuldenbombe. Finanzbuch Verlag, 2025. Ein gut verständlicher Einstieg in die deutsche Debatte über Staatsschulden, Schuldenbremse und Finanzpolitik.

Deutschland müsste schon längst downgegradet werden

— @stetsonreeve528

Barry Eichengreen, Asmaa El-Ganainy, Rui Esteves, Kris James Mitchener: In Defense of Public Debt. Oxford University Press, 2021. Eine gut lesbare und historisch fundierte Einordnung dazu, warum öffentliche Schulden in vielen Fällen produktiver und ambivalenter sind, als politische Debatten oft nahelegen.

Olivier Blanchard: Fiscal Policy under Low Interest Rates. MIT Press, 2022. Ein kompaktes, gut zugängliches Buch über die Frage, wann Staatsschulden tragbar sind, welche Rolle Zinsen spielen und wann schuldenfinanzierte Politik sinnvoll sein kann.

Selten, vielleicht noch nie, bei arte einen dermaßen schlechten Beitrag gesehen! Bei Frau Grimm habt ihr wohl vergessen zu erwähnen, dass sie im Aufsichtsrat von Siemens hockt, was selbst innerhalb ihrer Zunft (zumindest in Teilen dieser) als Interessenkonflikt gilt. Die Frau ist absolut esoterisch unterwegs, wie die meisten Wirtschaftswissenschaftler tbh. Trotzdem gibt es, immer mehr zum Glück, einige seriöse Wirtschaftswissenschaftler die nur der Erkenntnis und nicht Geldgebern aus der Kapitalistenklasse verpflichtet sind. Schuldenschnitt heißt Bausparvertrag weg. Warum? Kein Plan, fragt ja niemand nach. Wird schon stimmen wenn die "Wirtschaftsweise" das sagt weil weise und so😵 dann noch der in dieser homöopathie der Wissenschaft übliche Satz "...es ist kompliziert/komplex..." und alle so aahhhh ja klar, viel zu schwierig für uns nicht Wirtschaftswissenschaftler. Jeder logische Schluss der vielleicht in Köpfen passiert oder jeder Zweifel wird im Keim erstickt und aus Scham man könnte sich blamieren mit so naiven Sätzen wie "wer kommt denn und treibt die Schulden ein, die EZB Armee...?" nimmt man es hin, scheinbar nicht klug oder gebildet genug zu sein um dieses System zu verstehen. Ich kann nur jedem, vor allem dem arte Team die diese "Recherche" zu verantworten haben, die Doku "Oeconomia" zu schauen. Das hier ist nichts als Propaganda für neoklassische Schwurbelei die dem Kapital nutzt und uns schadet

— @legusto9692

Musik in dieser Folge

Pixies: Where is my mind

Bullshit...ein Staat muss nicht in Verteidigung investieren...Siehe Costa Rica und andere Staaten ohne Militär !!!!!!!!

— @stetsonreeve528

The Beatles: Money

Amy Winehouse: You’re no good

Natürlich zahlt das der Verbraucher mit einer jährlichen "umbereinigten" Inflation von 10%

— @stetsonreeve528

#schulden #staat #doku

Video verfügbar bis zum 04/07/2029

Man muss die Verwendung der Schuldenquote verbieten. Zu viele Gehirne sind damit geschädigt worden. In der Unternehmensfinanzierung kommt niemand auf die Idee, Bestands- und Stromgrößen zu vermischen, aber wenn von Staatsschulden die Rede ist, dann spricht jeder unreflektiert von 70%, 100%, 250% Schuldenquote. Das ist der Schuldenstand, geteilt durch die jährliche Wirtschaftsleistung, eine Stromgröße. Es gibt keine theoretische oder empirische Gesetzmäßigkeit, die irgendeinen Gleichgewichts- oder Schwellenwert vorschreibt. Diese Quote kann sinken oder steigen, ohne dass es ökonomisch eindeutig interpretierbar wäre. Wichtig sind nur Zinsen, und streng genommen auch nur die Zinsen der in fremden Währungen denominierten Schulden. Da müsste die Doku auch ein bisschen mehr in die Mechanik der Zentralbanken und der privaten Geldschöpfung einsteigen, gerade in der etwas komplizierteren Eurozone, um hier wirklich für Aufklärung zu sorgen. Es ist frech, hier die zwei gescheiterten Maße außen vor zu lassen, die 60% aus den EU-Maastricht-Kriterien oder die 90% aus der berühmt-berüchtigten Rogoff-Studie. Ihr redet doch auch davon, dass der Staat unbegrenzt Schulden rollieren kann -- das verändert einiges! Und was spielen Staatsschulden eigentlich auf den Finanzmärkten für eine Rolle für die Bereitstellung von Liquidität? Den Zuschauern Komplexität zumuten, anstatt hier die alte Garde von Eichengreen und Grimm (wirklich?) auftreten zu lassen.

— @maxha9082

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/127469-002-A/koennen-staaten-endlos-schulden-machen/

Abonniert den Youtube-Kanal von ARTE: http://www.youtube.com/user/ARTEde

Ich habe das Vertrauen in das deustche Rentensystem verloren. Ich versuche so viele leistungen wie möglich selbst zu erarbeiten, einfach nur um darauf keine Steuern und Abgaben zahlen zu müssen. Dafür arbeite ich 10 h die Woche weniger.

— @superbot8

Folgt uns in den sozialen Netzwerken:

Facebook: http://www.facebook.com/ARTE.tv

Kleine Sidenote aus der VWL:
Wenn Staaten Schulden reduzieren, nehmen sie Geld aus der Privatwirtschaft. Wenn sie Schulden machen, gibt das der Wirtschaft sozusagen Antrieb. Wenn man glaubt die Privatwirtschaft bekomme es ganz alleine hin, soll man sich mal China und Deutschland ansehen. Ein Land betrieb die letzten Jahre Industriepolitik das andere hatte die schwarze Null. Das Resultat sind die 100.000 VW-Arbeiter die bald entlassen werden...

— @Baumstumpf.

Twitter: https://twitter.com/ARTEde

Instagram: https://www.instagram.com/arte.tv/

Diese Fragestellung "Wie können wir die Schulden nun abbauen?" wurde so schlecht beantwortet.

Auf diese Frage gibt es erstmal eine essenzielle Gegenfrage: "Wer (welche Staaten) sollen sich für uns verschulden, damit wir keine Schulden mehr haben?"

Schulden und Sparen hängen unmittelbar voneinander hab. Es kann nur gespart werden, wenn sich jemand anderes dafür verschuldet. Simple Buchhaltung.

Und deshalb ist die Frage: "Wie können wir nun die Schulden abbauen?" völlig an der Zielsetzung der Wirtschaftspolitik vorbei. Wirtschaftspolitik und Geldpolitik muss doch darauf ausgerichtet werden für Vollbeschäftigung zu sorgen. Das ist der Auftrag.

— @Makx030

More User Perspectives

@

Wir verleihen doch selber unendlich viel geld an die ukraine ! Oh wartet das sind ja nur die steuergelder der deutschen bürger und wir haben alle schulden erlassen 😢

@ld2529
@

Das schaffen nur die Amis 😂😂

@mohamedsouadi1000
@

Die Frage aller Fragen ist doch wem schulden wir eigentlich das Geld?

@nelsonds6146
@

Wenn jeder Mensch auf der Welt Morgen bei seiner Bank das komplette Geld abholt. Was passiert wohl? Ich weiß es, ihr auch.

@peterhassan7002
@

Arte, cut the crap!
Keep calm and #LearnMMT!

@Kritikanbringer
@

der Staat ist nicht dein Freund

@mandra-vanlife
@

Musste den Beitrag gleich wegen Fehlinformation melden. Eine Schande für arte.

@Kritikanbringer
@

Natülich, wenn sie währungssouverän sind und keine reale Deckung oder Wechselkursbindung bestehen: #LearnMMT!

@Kritikanbringer
@

Jupp, wenn die Reichen mal wieder wie Normale Steuern zahlen würden, gäbe es erheblich weniger Schulden. Nur steckt man denen immer mehr in den Arsch, nur damit die noch mehr Aktien von Unternehmen halten. Und meist schaffen die eher Jobs ab, weil wirklich Neues kommt von denen nicht – die kaufen nur auf und entlassen dann meist erstmal. Deswegen dürfte es wirklich Reiche gar nicht geben, 100 Mio. wären schon zu viel.
Seit den 80ern geht das schon so, und jetzt wundert man sich, dass man bei 300 Mio. Steuerhinterziehung und -vermeidung liegt. Deutschland hätte heute null Schulden haben können.

@stefanschulze-w1p
@

Der Staat sollte sich auf seine Kernaufgabe beschränken, den Schutz des Eigentums mit allem was dranhängt. Um die Wirtschaft können sich Unternehmer viel besser kümmern. Die verfallen auch nicht der Versuchung, übermäßig Schulden zu machen, und die können Schulden auch nicht aus der Geldpresse holen.

Und Krisen werden ohne das Eingreifen des Staates viel schneller beseitigt. Beispiel USA. Die Krise Anfang der 1920er Jahre war nach zwei Jahren beendet. Die Weltwirtschaftskrise wurde von Roosevelts New Deal um Jahre verlängert.

Ein sehr großer Teil des öffentlichen Dienstes kann privatisiert werden und somit von den Menschen/Kunden direkt finanziert werden ohne den ineffektiven Umweg des Staates.

@qwertzqwertz5189
@

BTC !

@JonathanTrapp-i3p
@

Beim Hauskauf sind wir auch hochverschuldet meist über Jahrzehnte also ja auch private personen verschulden sich sogar weitaus mehr in Relation zum einkommen.

@danbo967
@

Wenn der Staat die direkten Steuern nicht mehr problemlos erhöhen kann, macht er „Schulden“.

Schulden macht man bei realen Gläubigern auf Kapitalmärkten. Mit deren verliehenem Geld kann sich der Schuldner jene realen Güter kaufen, auf deren Konsum die Gläubiger vorerst freiwillig verzichten, wenn sie ihr Geld verleihen.

Doch auf den Kapitalmärkten leiht kein Anleger (Gläubiger) nicht kreditwürdigen Schuldnern Geld.

Dann kann der Staat nur seine Untertanen zwangsweise zu Gläubigern machen, indem er, direkt oder indirekt, bei seiner Zentralbank Schulden macht. Die Zentralbank druckt dafür mehr Geld, kann aber keine Güter drucken oder aus dem Hut zaubern, weshalb jetzt eine größere Geldmenge der gleichen Anzahl von Gütern wie vorher gegenübersteht. Die Preise steigen, die Kaufkraft des Geldes sinkt - aber nicht gleichzeitig und nicht gleichmäßig (Cantillon-Effekt).

Die relativen Letztempfänger/-ausgeber der neuen Geldmenge geben Kaufkraft und damit Reichtum ab an die relativen Erstempfänger/-ausgeber: den Staat und Besitzer von Aktien, Immobilien sowie anderen haltbaren, wertbeständigen, knappen Sachwerten. Sparguthaben hingegen werden entwertet.

Enteignet werden überproportional die Geldbesitzer, gewöhnlich aus der Mittelschicht. Die haben ihr Vermögen zum großen Teil in Geld angelegt und weniger in Sachwerten und sie gehören (noch) nicht zu den Sozialstaatsprofiteuren, die kein (dem Fiskus bekanntes) Vermögen, keine Ersparnisse haben, und deren Sozialhilfe von der Politik quasi automatisch an die Preis-Inflation angepasst wird.

Doch es ist äußerst unwahrscheinlich, dass der Staat diese „Schulden“ je zurückzahlt, also einen Teil des zirkulierenden Geldes einsammelt, vernichtet und somit die Geldmenge wieder verringert. Und selbst wenn dann sind es die Menschen selbst, die Untertanen des Staates, die die Arbeit für die Rückzahlung der Schulden verrichten müssen. Und aller Wahrscheinlichkeit nach sind die einstigen Profiteure der Schulden und die jetzigen Rückzahler nicht dieselben Menschen. Gerechtigkeit sieht anders aus.

Aber statt einer Rückzahlung tischt uns der staatliche Medienapparat immer wieder das Märchen auf, dass eine Inflation von mindestens 2% wirtschaftlich notwendig und sinkende Preise (Preis-Deflation) eine Katastrophe wären.

Zudem wird durch diese Umverteilung von Reichtum die Wirtschaft verzerrt. Produktive Firmen und Menschen, die also für die wahren Bedürfnisse der Kunden produzieren, werden belastet. Finanzwirtschaft, unproduktive Zombie-Firmen, ein aufgeplusterter Staatsapparat werden bevorteilt.

Dieses „Schulden machen“ kann man aber nur soweit treiben, solange die produktiven Firmen und Menschen trotz hoher Belastung ihre Produktion noch aufrecht erhalten können und ihre Motivation noch nicht verlieren. Wird der Bogen überspannt, kommt es zwangsläufig zu Armut und Krise.

Beispiele dafür, wohin ungebremstes Gelddrucken durch die Regierung führt, sah man in Deutschland sehr gut nach den beiden Weltkriegen. Nach dem Ersten gab es eine Hyperinflation, und die Bevölkerung verarmte. Nach dem Zweiten gab es (im Westen) eine Währungsreform, bei der wiederum die Besitzer von haltbaren Sachwerten, besonders Produktionsmitteln die Gewinner waren..

@qwertzqwertz5189
@

Dass das für den Staat überhaupt "Schulden" heißt, ist schon ein Fehler an sich. Eigentlich müsste es "Zusatzgeld" heißen. Der Staat muss nicht wirklich etwas zurückzahlen (außer vielleicht bei Fremdwährungen). Was geschieht ist einfach, dass der Staat (von der Zentralbank) Geld aus dem Nichts erschaffen lässt, das dann in den Umlauf gebracht wird. Also ist die "Schuldenuhr" auch keine Schuldenuhr, sondern eher eine "Geldmenge-im-Umlauf-Uhr". Ich finde es so schade, dass solche essentiellen Grundprinzipien der Wirtschaft so vielen Menschen (inkl. Politikern) unbekannt zu sein scheinen.

@falco447
@

Schuldenschnitt für allee!!! 😂😂😂

@andreasr5572
@

Warum erhöhen Dollar-Reserven anderer Länder die Nachfrage nach Dollar-Anleihen? Nachfrage nach Anleihen würde bedeuten, dass viele in Dollar investieren wollen. Dollar-Reserven bedeutet dagegen, dass Dollar zuirückgehalten und aus dem Umlauf genommen wird. Das klingt für mich nach verringerter Nachfrage und höherem Druck Schulden zu machen für USA.

@Qumafi
@

mmmmmmmmmm nööööööööö.
schlechte reportage.

@Oscar_Pendt
@

Japan ist ein negatives Beispiel, kein positives.

@RainerHillenbrinck
@

Die wichtigste Grundgleichung der Volkswirtschaftlehre lautet: "Summe der Geldvermögen = Summe der Geldschulden". Die Aufschlüsselung erfolgt makro-ökonomisch über vier Sektoren: Haushalte, Staat, Unternehmen, Ausland. Es ist bekannt, dass die Netto-Geldvermögen der Haushalte in den letzten 25 Jahren etwa um den Faktor 4 gestiegen sind: von 2000 Milliarden Euro im Jahre 2000 auf prognostizierte 8000 Milliarden im laufenden Jahr. Ende 2024 lag der Wert bei 7500 Milliarden Euro. Dem Netto-Geldvermögen der Haushalte von 8000 Milliarden Euro müssen demnach Netto-Geldschulden der anderen Sektoren --- Staat, Unternehmen, Ausland --- gegenüberstehen. Daraus folgt ein wichtiger Zusammenhang: Die Geldvermögen der sogenannten "Reichen" können nur weiter zunehmen, wenn die Geldschulden der anderen Sektoren 1:1 zunehmen. Umgekehrt gilt, dass sich jede Zunahme der Schulden von Staat, Unternehmen oder Ausland automatisch in einer Erhöhung der Vermögen der Haushalte niederschlägt. Das ist keine Meinung, sondern eine mathematische Idendität wie 1+1=2. Sie können das in meinem kostenlosen Buch "Was ist Geld? Die fehlerhafte Buchführung der Banken" im Abschnitt 12.5 ("Die Spaltung der Gesellschaft") nachlesen. Besonders wichtig sind die Abbildungen 6.1 und 12.2.

@eberhardgamm2519
@

10:50
Wie unfassbar dreist Frankreich so zu beleidigen 😅.

Frankreich importiert jedes Jahr netto Waren und Dienstleistungen in Höhe von 50 Mrd € aus Deutschland. Was wäre hier los wenn das andersherum wäre?

Wem wäre geholfen wenn Frankreich die Löhne drücken würde und weniger deutsche Produkte kaufen würde?

@tomthomson7367
@

Veronika Grimm spricht heute von Zinsen und wollte nichtmal investieren als es Minuszinsen gab 😂

Außerdem können sich Staaten auch ohne Zinsen bei der Zentralbank verschulden wenn sie wollen.

@tomthomson7367
@

Boah ARTE…. Was ist los mit euch? Wenn ihr schon Frau Grimm und Konsorten einladet zum Interview einladet, dann doch bitte auch mal progressive Stimmen….. es gibt genug andere Experten…..

@Corsa1997
@

Frau Grimm die Schulden erklärt, ja klar 😂

@paul3315
@

Wer die vermehrte Schuldenaufnahme in Zeiten rekordverdächtig niedriger Zinsen wie vor 10 Jahren, um elementar wichtige Investitionen in Staatssäulen wie Infrastruktur, Bildung, Forschung und Verteidigung zu finanzieren und damit zukunftssicher zu machen, ablehnt, hat in einer Dokumentation über das Thema Schuldenaufnahme höchstens etwas zu suchen als radikal-zynisches Negativbeispiel nach dem Motto "Seht her, so müsst ihr es machen, wenn ihr das Leben der nachfolgenden Generationen so schwer wie möglich machen wollt"...

@arctix4518
@

Es hört sich an wie ein legalisiertes Schneeballprinzip.

@andreasfehlau4965
@

Die ganze Welt vertraut auf amerikanische Märkte und Technologien? BRICS sagt Nein.

@whizzzler
@

4:32 Achso, Konsum schafft keinen dauerhaften Mehrwert. Also, liebe Polizisten, Lehrer und sonstige Beamte, ihr werdet ab sofort nicht mehr bezahlt, denn das bietet einfach keinen dauerhaften Mehrwert. 😂

@LuckyAssassin97
@

4:59
Nein Griechenland hat nicht Schulden anstelle von Wachstum gewählt.

Bilanzfälschung hat der Staat jedoch betrieben und Banken insbesondere aus Deutschland und Frankreich haben gierig Leute in Kredite getrieben und wollten anschließend das selbst gewählte Risiko nicht tragen sondern dem griechischen Staat aufbürden.

@tomthomson7367
@

Das ist wirklich die schlechteste Folge dieses tollen Formates 😅

Und das nicht weil mir Positionen nicht passen sondern weil grundlegende mathematische Zusammenhänge fehlen.

Ohne Staatsschulden gibt es keine private Ersparnis.

@tomthomson7367
@

China 🇨🇳 hat fast doppelt so viele Schulden gemacht in 30 Jahren, als die USA 🇺🇲 in 80; Jahren. Alle Faseln wie schlecht es den Dollar geht aber seht euch den Pump Staat China 🇨🇳 an?
Deutschland 🇩🇪 hat nicht einmal 1/10 der Schulden davon. Also bevor Europa 🇪🇺 zerfällt, liegt China 🇨🇳 und USA 🇺🇲 beide im Pazifik wie Atlantis. Von Provinzmacht Russland 🇷🇺 will ich gar nicht erst Faseln. Unser Glück ist das Russland 🇷🇺 solch miserabel Korrupte Politiker hat wie Putin oder Lawrow oder Stalin und Stümper Offiziere und Stümper Generäle wie Girasnow die Alkoholisiert ihre Armeen Peitschen. Gnade uns Gott wenn Russland 🇷🇺 je solche Politiker hat wie Adenauer und Schmitt und Generäle wie Patton, dann kann sich die Welt Warm anziehen

@arthassilburas6426
@

Ohne Staatsschulden gibt es auch keine private Ersparnis.

@tomthomson7367
@

Katastrophal bei so einem wichtigen Themen einfach eine Mitarbeiterin von Siemens als Expertin darzustellen wie Veronika Grimm 😅

Man kann natürlich wunderbar viele verschiedene Positionen aufzeigen aber jemanden der so klar einer Lobby angehört als Expertin zu nehmen ist wild.

@tomthomson7367