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Grundschule: Warum wiederholen Tausende Kinder die 1. Klasse? | NDR Info

Video Overview & Insights

Grundschulen in Schleswig-Holstein: Zahl der Wiederholer in der Eingangsphase steigt deutlich

Liebe Community, danke fĂŒr die vielen Kommentare und die anfĂ€nglich in weiten Teilen konstruktive Debatte.
Viele Meinungen sind erschöpfend ausgetauscht worden. Zudem nehmen Äußerungen, die klar gegen unsere Richtlinien verstoßen zu.

Daher haben wir die Kommentarspalte geschlossen.

Wir danken fĂŒr euer VerstĂ€ndnis!

GrĂŒĂŸe aus der Redaktion,
Euer NDR Info Team

— @NDRInfo

In Schleswig-Holstein nimmt die Zahl der Kinder zu, die die erste Klasse der Grundschule wiederholen – obwohl das klassische Sitzenbleiben offiziell abgeschafft wurde. Zwischen den Schuljahren 2015/2016 und 2024/2025 ist die Zahl der sogenannten „Verbleiber“ in der Eingangsphase um rund 45 Prozent gestiegen. Die GrĂŒnde dafĂŒr sind vielfĂ€ltig und betreffen sowohl die Kinder als auch die LehrkrĂ€fte.

Verbleiben statt Sitzenbleiben – ein neuer Begriff, alte RealitĂ€t

Weil es zu wenig Lehrer mit Migrationshintergrund gibt

— @linoez6076

Die ersten beiden Schuljahre gelten in Schleswig-Holstein als pĂ€dagogische Einheit, die flexibel in ein bis drei Jahren durchlaufen werden kann. Kinder, die grundlegende Anforderungen wie Buchstabenkenntnis oder ZahlenverstĂ€ndnis noch nicht erfĂŒllen, verbleiben lĂ€nger in dieser Phase. Laut Bildungsministerium gelten sie nicht als Wiederholer, sondern als „Verbleiber“. Doch laut GEW-Vorsitzender Kerstin Quellmann unterscheidet sich das Vorgehen kaum vom frĂŒheren Sitzenbleiben.

Ursachen: Fehlende VorlÀuferfÀhigkeiten und belastende LebensumstÀnde

Und das beste daran: diese Kinder deren Herkunft jede Integration und jede Bildung weitgehend unmöglich macht, sind unsere Zukunft. Wer denkt dass wir nur ein wirtschaftliches Problem haben soll sich den Sprengstoff ausmalen den das hervorbringt. Aber bitte nicht klagen, die Mehrheit wollte es so.

— @rst5674

LehrkrĂ€fte berichten, dass viele Kinder mit unzureichenden schulischen VorlĂ€uferfĂ€higkeiten starten. Dazu zĂ€hlen motorische Grundlagen wie Schneiden, Malen oder das Halten eines Stiftes. Hinzu kommen sprachliche Defizite, psychische AuffĂ€lligkeiten und mangelnde Förderung in der Kita. Auch das hĂ€usliche Umfeld spielt eine Rolle: BerufstĂ€tige Eltern, wenig Zeit zum Üben und lange Betreuungszeiten erschweren den Lernerfolg.

Folgen fĂŒr Kinder, LehrkrĂ€fte und Eltern

Dieser Bericht ist zu wenig geschönt. Ich habe echte Sorgen, ob ihr damit nicht die AFD unterstĂŒtzt. Bitte in Zukunft mehr die Eltern und die Kitas in die Schuld nehmen

— @wolfgang_0831

Die verlĂ€ngerte Eingangsphase fĂŒhrt zu immer heterogeneren Klassen mit stark unterschiedlichen Leistungsniveaus. LehrkrĂ€fte stehen unter hohem Druck, jedes Kind individuell zu fördern – oft ohne ausreichende personelle oder zeitliche Ressourcen. Leistungsstarke Kinder können sich unterfordert fĂŒhlen, wĂ€hrend andere die Motivation verlieren. Eltern sorgen sich zudem um die Stigmatisierung ihrer Kinder.

Reaktionen und Forderungen aus Politik und VerbÀnden

Es gab in meiner Grundschulzeit (1984-1988) im ganzen Jahrgang nur einen einzigen Jungen, der die 1. Klasse wiederholt hat. Das war damals Ă€ußerst selten (nur bei Kindern, die mindere Intelligenz hatten oder irgendwie krank waren)- jeder, der halbwegs bis Drei zĂ€hlen konnte und nicht stinkfaul war, hat bei uns die Grundschule mit Einsen und Zweien beendet. Von 18 Kindern haben damals auch ca. 10 eine Empfehlung fĂŒr das Gymnasium bekommen, der Rest zumindest fĂŒr Gesamt- oder Realschule. Das waren noch gute Jahre, wo auch vernĂŒnftiger Unterricht möglich war. Aber wie soll das heutzutage denn noch funktionieren, wenn Links-GrĂŒn uns den gesamten Nahen Osten ins Land schleppt? Mit jeder Menge Kindern, die nur Arabisch können, sĂ€uft unser Bildungsystem komplett ab und zieht alle anderen Kinder mit in den Abgrund. Diesen ideologischen Wahnsinn können die armen LehrkrĂ€fte an den Schulen (auch bei noch so gutem Willen) doch gar nicht mehr auffangen. 😱

— @janpracht6662

„Entwicklungsfokus Viereinhalb“ zur frĂŒhzeitigen Sprachstandserfassung

„Leseband.SH“, ein tĂ€gliches Leseförderprogramm

Ich finde, dass heute viel zu viele Kinder viel zu frĂŒh eingeschult werden. Manche sind einfach noch nicht so weit – und trotzdem haben wir Eltern in NRW keinerlei Möglichkeit, das mitzuentscheiden. So war es auch bei meiner Tochter.

Sie ist ein Einzelkind und kam mit vier Jahren in die Kita. Doch das vierte und fĂŒnfte Lebensjahr fielen genau in die Corona-Zeit. Anstatt im Kindergarten mit anderen Kindern zu lernen und zu spielen, war sie die meiste Zeit zu Hause. Ihr Geburtstag ist Anfang September – das bedeutete fĂŒr uns: Einschulung mit gerade einmal 5 Jahren. Und nur einen Monat spĂ€ter haben die ersten Kinder aus ihrer Klasse schon ihren 7. Geburtstag gefeiert. In diesem Alter macht ein Jahr einen gewaltigen Unterschied!

Zwei Jahre lang wurde uns immer wieder geraten, sie „sitzen zu lassen“. Aber ich habe mich dagegen gewehrt. Sie braucht sehr lange, um sich an andere Kinder zu gewöhnen – und endlich hatte sie ihre ersten Freundschaften geschlossen. Sollte ich ihr das einfach wieder nehmen? Heute besucht sie die dritte Klasse. Sie hat alles aufgeholt, und ich bin unglaublich stolz auf sie.

Aber trotzdem frage ich mich: Muss das wirklich sein? Muss man Kinder, die noch nicht so weit sind, nur wegen ihres Geburtsdatums in die Schule schicken?

— @swetom1

„Niemanden zurĂŒcklassen“, eine Initiative zur individuellen Förderung

Die GEW und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) fordern darĂŒber hinaus:

Wir nennen es nicht wiederholen, aber 1-2 Klasse darf 3 Jahre dauern.
Wer also 3 Jahre benötigt hat, hat im Prinzip ein Jahr wiederholt

— @AnimeFan-dl4qd

â–ș Kleinere Klassen

â–ș Mehr pĂ€dagogisches Personal

Deswegen: Tablets, iPads und dergleichen schon aber der Kita. Dann wird alles besser.

— @leoprotzki1086

â–ș VerstĂ€rkte Schulsozialarbeit

â–ș Bessere Ausstattung der Grundschulen

Ist das ein Easteregg von euch? Hier geht es um Probleme in der Bildung und dann das: 1:56 Susanne Hinsch ist „Schlleiterin“. 😂

— @Tim7475

00:00 Grundschule in SH: Immer mehr Kinder wiederholen die erste Klasse - Besuch in der Grundschule Kuddewörde

00:30 Herausforderungen im Grundschulalltag: Lehrerin Bettina Scheier zur Situation

Beste Schule rausgesucht mal die Wirklichkeit zeigen 😊

— @heute75

00:55 Sitzenbleiben offiziell abgeschafft? Das System der "unsichtbaren Wiederholer" und die Folgen

01:10 Alarmsignale und steigende Zahlen: Annete Jeß (VBE) zur Entwicklung der GrundschĂŒler in Schleswig-Holstein

Mal die GrĂŒnen fragen

— @heute75

01:40 Ursachen fĂŒr Lernschwierigkeiten: Von fehlenden VorlĂ€uferfĂ€higkeiten bis zu familiĂ€ren Belastungen – Schulleiterin Susanne Hinsch

02:20 Folgen fĂŒr alle: Belastung fĂŒr Kinder, Eltern und LehrkrĂ€fte – Der Spagat in der Klasse

Wenn ich schon höre "Zu wenig Förderung in der KiTa" könnt ich kotzen. Ich bin immer wieder erstaunt darĂŒber wie wenig darĂŒber geredet wird, dass DIE ELTERN ihre Kinder nicht mehr ausreichend genug fördern. Der Verfall in den letzten Jahren ist mehr als deutlich zu spĂŒren. Wenn mich ein Kind in der 5. Klasse noch fragt ob ich beim Rucksack packen helfen kann, dann frage ich mich was die Kinder Zuhause ĂŒberhaupt alleine machen (dĂŒrfen). Das Berufsbild wird immer unattraktiver, die Klassen immer grĂ¶ĂŸer und herausfordernder. Dennoch ist immer der Grund "Zu wenig Förderung, zu wenig Personal", Ja.. aber die Eltern dĂŒrfen sich auch gerne mal an den Tisch setzen...

— @muggel8349

In Schleswig-Holstein steigt die Zahl der Kinder, die die erste Klasse wiederholen. Das "Sitzenbleiben" ist zwar offiziell abgeschafft. Doch die Probleme sind geblieben - fĂŒr die Kinder, aber auch die Lehrer. Mehr dazu findet ihr hier: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/erstklaessler-100.html

#ndrinfo #Grundschule #Sitzenbleiben #SchleswigHolstein

Sicher das die gezeigte Klasse reprĂ€sentativ fĂŒr eine typische Klasse mit 45% Sitzenbleiberquote ist?

— @asnierkishcowboy

Foto Thumb: NDR Screenshot //

picture alliance / dpa | Matthias Balk //

In meiner Generation gab es keine Sitzenbleiber in der Grundschule. Eher Leute, die Klassen ĂŒbersprungen haben. Was ist da schiefgelaufen? Ab welchem Jahr hat sich das verschlechtert?

— @melw2389

â–ș Immer mehr ErstklĂ€ssler verfĂŒgen nicht ĂŒber die notwendige sozial-emotionale Reife. Die ist aber essenziell, um den Schulalltag zu meistern. Mehr dazu findet ihr hier: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/schulreife100.html

â–ș Nachdem LandeselternbeirĂ€te Lernmittelfreiheit gefordert hatten, hat sich nun Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Prien dazu geĂ€ußert. Außerdem sprach sie ĂŒber unbesetzte Lehrerstellen und gab einen Überblick zur Entwicklung der SchĂŒlerzahlen. Mehr dazu: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/schulbeginn224.html

Wir sollten Heimschule einfĂŒhren. (Als Zusatz) Sodass Kinder, die noch nicht bereit fĂŒr die Schule sind, oder zu begabt, mehr individualisierte Hilfe bekommen können. Die Eltern kennen ihr Kind am besten. Wenn das Kind bereit ist, kann es dann auf die normale Schule gehen und die AbschlĂŒsse machen. Das Lernen in der Schule ist oft nicht effektiv. Zuhause kann man vieles schneller lernen. Begabte Kinder werden in der Schule oft vernachlĂ€ssigt, weil sich an den schwĂ€chsten orientiert wird. Das ist nicht gut fĂŒr die Kinder oder die Gesellschaft. Desweiteren sollten keine Kinder eingeschult werden, die der Deutschen Sprache nicht mĂ€chtig sind. Erst wenn sie die Sprache beherrschen, sollten sie in eine normale Klasse dĂŒrfen. Die Lehrer können sich nicht aufteilen. Es sind auch nur Menschen und auf ihnen sollte nicht die Last von verfehlter / unĂŒberlegter Politik liegen.

— @melw2389

â–ș Mehr Nachrichten aus Norddeutschland gibt es hier: https://www.ndr.de/nachrichten/info/index.html

â–ș Die wichtigsten Nachrichten aus Norddeutschland gibt es auch bei WhatsApp. Der Kanal von NDR Info informiert euch tĂ€glich ĂŒber norddeutsche News, exklusive Recherchen, Podcasts und Dokus. Abonnieren könnt ihr NDR Info auf WhatsApp hier: https://whatsapp.com/channel/0029VaDDZxZ3AzNIgqOFuS36

Wie viel der Sitzbleiber haben vor der ersten Klasse kein Deutsch gesprochen?

— @melw2389

Ihr findet uns auch auf:

â–ș Instagram: https://www.instagram.com/ndr.info/

Es liegt auch daran, dass keiner den Eltern mal zuhören will.
Wir kÀmpfen seitdem Kindergarten. Eigentlich waren die Anzeichen eindeutig. Mein Kind war noch nicht soweit, wÀhrend sich alle gefreut haben bald was zu lernen und in die Schule zu gehen war bei meinem Kind kein Interesse da.
Schuleingangsuntersuchung das selbe, ich gesagt, ein Jahr lĂ€nger in der Kita wĂŒrde meinem Kind gut tun. Nein. Es kann zĂ€hlen, weiß die Farben, kann einen Stift halten...Schultauglich. Aber emotional war es eben nicht soweit. Dann 1. Klasse. Bitte, bitte das Kind muss nochmal die 1.klasse wiederholen. Nein die Klassen sind voll geht nicht. 2.klasse. Bitte, bitte 2. Klasse wiederholen. Die Antwort der Knoten platzt noch.
Fazit: mein Kind ist jetzt 3. Klasse und endlich sieht die neue Lehrerin zum erstenmal mein Kind. Jetzt darf es nach den Oktoberferien zurĂŒck in die 2.Klasse. was das jetzt mit dem Kind macht brauch ich nicht zu sagen.
Ich könnte auch noch einiges mehr schreiben oder erzÀhlen aber diese Meinung ist ja leider nirgendwo mehr erlaubt.

— @susanbergmann4976

â–ș Facebook: https://www.facebook.com/ndrinfo

Ja und? Schaffen es die Kinder dann alle im zweiten Anlauf, in die 2. Klasse zu kommen? Das wÀre doch viel interessanter.

PS: Mein Vater war Jahrgang 1935. Da waren 4 Klassen in einem Schulzimmer zusammengefasst. ca 80 Kinder und 1 Lehrer. Da wurden die Schwachen von den grĂ¶ĂŸeren "mitgezogen". Auch eine Methode.

— @taliesin-ir5

â–ș Kommentiert bei uns sehr gerne, aber bitte beachtet unsere Netiquette: https://www.ndr.de/service/technische_hilfe/Die-Kommentarrichtlinien,richtlinien101.html

Ich kann hierzu drei Punkte ergÀnzen:
+ zu meiner Zeit (1966) wurden Kinder noch als "schulreif" beurteilt und durften erst dann in die Grundschule wechseln. Die anderen erst ein Jahr spÀter. Gibt es das nicht mehr?

+ Bekannte von mir sind umgezogen, damit ihre 6jÀhrige Tochter nicht in eine Grundschule mit 80%
Migrantenanteil gehen muss. (Sprengelpflicht. d.h. die Stadt legt nach dem Wohnort fest, in welche Schule das Kind geht.)

+ Meine SchwĂ€gerin war SonderpĂ€dagogin in einer Förderschule (d.h. 2 Lehrer fĂŒr 12 SchĂŒler) Sie musste feststellen, dass die HĂ€lfte ihrer FörderschĂŒler kein bisschen behindert waren, sondern einfach nur vernachlĂ€ssigt vom Elternhaus. (Defizite: Kann sich nicht selbst anziehen. Kann keine Stifte halten. Kein Kindergarten -> kein Sozialverhalten. Kann keine Uhr lesen.) Alle konnten nach 2 Förderjahren in die Regelschule wechseln und haben dann eine ganz normale Schullaufbahn absolviert.

Meine Meinung: Es fehlt in Deutschland ein Vorschulsystem wie in Frankreich, wo alle Kinder erst mal "beschulungsreif" erzogen werden. d.h. fehlende Sprachkenntnisse, fehlende KonzentrationsfĂ€higkeit, Stifte halten, ... dazu mĂŒsste aber ein grundsĂ€tzliches gesellschaftliches Umdenken stattfinden. Das sehe ich nicht.

— @taliesin-ir5

â–ș Datenschutz: https://www.ndr.de/service/datenschutz/index.html â–ș Impressum: https://www.ndr.de/service/impressum/index.html

More User Perspectives

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Ich lese immer: "FrĂŒher..." FrĂŒher wurden die Kinder durch die Jahrgangsstufen durchgeschliffen, egal ob sie alles verstanden haben oder nicht. Es ist mir ein RĂ€tsel, wie es auch vor 60 oder 40 Jahren so viele Analphabeten geben konnte, obwohl sie mindestens 8 Jahre zur Schule gingen. Meinetwegen können sie auch 2 oder 3 Jahre wiederholen, wenn das Schulsystem keine andere Möglichkeit gibt. Die Kinder mĂŒssen nicht mit 16 in die Ausbildung oder mit 18 an die Waffe. Es ist schon seit den 70ern bekannt, dass viele junge Menschen ĂŒberhaupt erst mit Anfang 20 richtig durchstarten können. Auf einmal werden aus Hauptschulniveaukindern FachhochschulniveauschĂŒler.
Ich frage mich immer, woher die Vorstellung kommt, dass es frĂŒher weniger Probleme gab, oder weniger Kriminelle, weil es keine Killerspiele gab, oder weniger Immigranten. Die Welt ist im stĂ€ndigen Wandeln. Schon den Griechen vor 3000 Jahren passte es nicht, wie die Jugend "verwahrlost".

@Wetsuitboy
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Der Medienkonsum hat meiner Ansicht nach dazu gefĂŒhrt, dass immer mehr Kinder sich nicht mehr konzentrieren können. Schon Kinder unter sechs Jahren sitzen vor dem Handy! Außerdem war ich Schulbegleiterin fĂŒr einen Jungen aus dem Autismus Spektrum. Ich weiß darauf hin, dass ich es nicht fĂŒr förderlich hielte, dass der Junge Computerspiele mit aggressivem Inhalt spielte, aber die Mutter und sogar das Autismus Zentrum fanden es in Ordnung! Dementsprechend ist es mir zu blöde, weiter als Schulbegleiterin zu arbeiten. Sollen die Kids zocken ohne Ende! Nicht mehr mein Problem, wenn der Staat es fĂŒr richtig hĂ€lt, Computerspiele nicht grundsĂ€tzlich zu verbieten! Soll der Staat dann die spĂ€teren GewalttĂ€ter ( durch Steuerzahler finanziert) ins GefĂ€ngnis schicken. Ich werde auch nicht mehr in Berichten fĂŒr die Uni erwaĂ€hnen, dass Kinder Zugang zu Filmen ab 18 haben. Es hat Niemanden interessiert, dass 13 jĂ€hrige sich " Hostel" reinziehen!! Viel Spaß mit den ganzen " Gestörten"!!

@JenniferBrors-o6o
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Ich denke, die Hauptursache wird bei 1:40 (nicht) genannt. "Fehlende Sprachkenntnisse, zu wenig Förderung in der Kita,..." Wie wÀre es denn mal mit zu wenig Verantwortung und Erziehung durch die Eltern der Plagen?!? Das ist doch genau die Einstellung, an der unsere Gesellschaft insgesamt gerade zugrunde geht. Alles ist Schuld "des Staates", Alles soll "der Staat" regeln. So geht es einfach nicht.
Als Kinderloser subventioniere ich ĂŒber alle möglichen Steuern, SteuervergĂŒnstigungen und ZusatzbeitrĂ€ge Eltern massiv. Ist es wirklich zuviel verlangt, dass diese dann auch die Leistungen erbringen, fĂŒr die ich sie subventioniere?!? Es kann nicht Aufgabe der Kita sein, den aktiven Wortschatz ĂŒber 10 zu hieven!
...und so ganz nebenbei: 4 Kinder mit individuellem Lehrplan in einer regulĂ€ren Grundschulklasse (oder ist das jetzt Grund-Schul-Klasse?) ?!? 😼😼😼 Und dann wundert man sich ĂŒber Personalmangel...

@AL21-i2d
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Die Kommentare hier zeigen doch eindeutig, wo das Problem ist: Wir leben in einer Gesellschaft, die Wissenserwerb und Bildung aktiv bekĂ€mpft, weil gefĂŒhlte Wahrheiten und laut vorgetragene Behauptungen wichtiger sind. Diese Einstellung ĂŒbertragen Eltern auf ihre Kinder und wundern sich dann, wenn diese in der Schule scheitern.

@gdsjcedc
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So doof wie der Westen an einem Tag ist waren wir im Osten in vierzig Jahren nicht!

@MrMusik-w3m
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Was ist eine Schlleiterin? Ist das ein deutsches Wort?
Bei der Dame Susanne Hinsch stand das kurz eingeblendet!

@WisiJanine
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Kinder werden heute schon mit 5 Jahren eingeschult. Kein Wunder, dass dann nicht jeder hinterherkommt.

@Exedosable
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Und die Untertitelung darf sich auch noch mal anschauen: Sch[u]lleiterin bei 2:00... Oh oh.

@blblalalbla
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Ich finde die meisten Kommentare hier echt schlimm! Immer wird den Eltern fĂŒr alles die Schuld gegeben, immer wird ihnen unterstellt, sie wĂŒrden den ganzen Tag nur auf ihr Handy gucken und hĂ€tten keine Lust auf ihre Kinder.
Dabei ist meistens das Gegenteil der Fall: die Gesellschaft hat keine Lust mehr auf Kinder. Kinder werden von vielen als laut und lÀstig empfunden.
Eine Mutter kann von morgens bis abends mit ihren Kindern spielen, toben, backen, lesen usw. Geht sie dann mit den Kindern nach draußen und wagt es, auch nur eine Sekunde mal auf ihr Handy zu gucken, ist die gleich eine schlechte Mutter, die den ganzen Tag nur am Handy verbringt.
Meine Eltern haben frĂŒher ĂŒbrigens auf dem Spielplatz gesessen und Zeitung gelesen. Ist vom Prinzip her nix anderes und hat niemanden aufgeregt.

Aber nun zu dem Beitrag. Ich wurde 1989 eingeschult und auch damals gab es schon verhaltensauffÀllige Kinder und Kinder, die zu Hause vernachlÀssigt wurden und den Unterricht gestört haben.
Aber die Lehrer durften auch Mal durchgreifen, ein Kind vor die TĂŒr schicken, eine Strafarbeit verordnen usw. Heute darf man das alles nicht mehr und die Kinder können machen was sie wollen.
Und ĂŒbrigens, Lehrer sind auch nicht unbedingt so wie frĂŒher. Die Lehrerin meiner Tochter verbringt z.B. stĂ€ndig Zeit am Handy wĂ€hrend des Unterrichts, wenn die Kinder gerade selbststĂ€ndig arbeiten sollen.

@Magicmoment-zw3xm
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Wer sich dafĂŒr entscheidet, Kinder zu bekommen, trĂ€gt primĂ€r die Verantwortung fĂŒr diese. Kinder sind kein Lifestyle Produkt, wie Momfluncerinnen uns gerne vorgaukeln. Eine Kita kann nicht das leisten, was ein Elternhaus leisten wĂŒrde, idealerweise. Man muss sich vielleicht mal ehrlich machen und reflektieren, ob man zugunsten der Kinder PrioritĂ€ten setzen muss, wie ein Partner abeitet in Teilzeit etc. Es ist immer möglich, seine AnsprĂŒche bezĂŒglich Urlaub, Freizeitgestaltung etc, einzuschrĂ€nken, solange die Kinder noch klein sind.

@Eule-p2o
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Nur deutsche Kinder in der Klasse? Wo gibt's sowas noch?

@berndstromberg1424
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Wo bitte werden die Eltern erwÀhnt?? Fielen die Kinder aus dem Himmel?? Der Staat kann und muss Erlternversagen nicht vollstÀndig auffangen!!

@michablu1745
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Ich habe eine Frage, wie viele SchĂŒler pro Klassenraum?

@lala-vj3sm
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Also wenn ich in der ersten Klasse bei meinen StĂ€rken lese: Zocken LĂ€uft definitiv zuhause was falsch! Ich habe auch FrĂŒh angefangen zu Spielen aber nicht Vor oder in der ERSTEN KLASSE!

@XenonShadow91
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Ich bin Erzieherin und ich stelle in den letzten Jahren immer mehr fest dass Kinder mit immer weniger FÀhigkeiten zu uns in den Kindergarten kommen. Viele Kinder ( wir sind auf dem Land bei uns gibt es keine Kinder mit Migrationshintergrund) können sehr schlecht sprechen. Viele Kinder haben AuffÀlligkeiten in der Grob- und Feinmotorik. Zudem erlebe ich
Kinder die kein Interesse an ihrer Umwelt haben . Sie spielen nicht. Bei Angeboten machen viele Kinder nicht mit. Kreisspiele werden verweigert oder die Kinder haben keine Lust mitzuspielen. Lieder werden nicht mitgesungen. Vieles was alle Kinder mit viel Freude immer gemacht haben spricht heute die Kinder nicht mehr an.
Ich denke die Ursache ist in einem hohen Konsum vom Medien zu suchen. Eltern parken Kinder vor Tablet und Handys. Oder es gibt das andere Extrem dass zu viel mit den Kindern gemacht wird.Die Eltern sind die Entertainer der Kinder. Ein Highlight folgt dem nÀchsten. Alles wird den lieben Kleinen abgenommen. Lehrer und Erzieher leisten nur familienergÀnzende Arbeit . Wir tun alles was in unserer Macht steht um jedes Kind individuell zu fördern. Aber wir können nicht alles leisten.

@sikleint6832
@

Das ewige Leid mit den SchnĂŒrsenkeln. Wann sollen die Kinder dass den lernen, wenn sie solche Schuhe fast nie anziehen dĂŒrfen im Alltag?

Im KiGa muss es Klettverschluss sein, da die Erzieherinnen keine Zeit haben die Schuhe der Kinder zu binden.
In der Schule mĂŒssen die Kinder fĂŒr den Sportunterricht Schuhe mit Klettverschluss haben, damit sie nicht ĂŒber SchnĂŒrsenkel stolpern können

Und mein Kind hat jetzt SchuhgrĂ¶ĂŸe 34 - ich habe noch kein Paar Schuhe mit SchnĂŒrrsenkeln in der GrĂ¶ĂŸe gefunden. Die kleinste GrĂ¶ĂŸe zum Binden fĂŒr Kinder, die ich entdeckt habe, war eine 38 - die SchuhgrĂ¶ĂŸe hatte ich mit 12 Jahren.
NatĂŒrlich ist es wichtig, dass Kinder das können, aber als Eltern muss man den Kindern auch eine Möglichkeit bieten können.

@Julee_Tiger
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Heutzutage spielen die Kinder Zu viel mit dem Handy und die Eltern kĂŒmmern sich nicht so sehr um sie😱😱😱😱

@MC-fp7zd
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Die Kinder zeigen den Erwachsenen eindeutig, daß die Strukturen einfach nicht stimmen und dennoch halten sie daran zwanghaft fest. Ich sehe hier eher das Problem bei den Erwachsenen, die in festgefahrenen Bahnen denken, um die Kinder zu verbiegen. Das wird scheitern und zwar krachend.🎉

@jui5011
@

Schuld bei Lehrer

@elenalorenz8764
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Mit 6 ist einfach zu frĂŒh. Mit 7 ist top. Außerdem die Lehrer lehren nicht sondern prĂŒfen, wie die Eltern den Kindern selbst alles beibringen. Lehrer selbst sind mit deren Unterlagen beschĂ€ftigt, nicht mit Kindern. Und wer nicht in die Tabelle passt, wird aussortiert.

@Sonne-z7k
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FĂŒr Politiker reicht das doch . Fehlende Sprachkenntnisse bringen dich bis zu den Vereinten Nationen .

@w.s.4146
@

Da bietet man jahrelang dem Virologen, der sich fĂŒr Kindergarten- und Schulschließung ausgesprochen hat, eine BĂŒhne und macht ihn prominent. Und wundert sich dann darĂŒber, dass genau das passiert, wovor seine Kritiker gewarnt haben.

@AmaZonka-tn9sb
@

Also ich musste nur die 7.Klasse wiederholen.
Schreiben, rechnen und lesen konnte ich schon im Kindergarten.
Heutzutage hÀngen viele Kids schon am Smartphone.

@AndySe
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Sitzenbleiber gab es noch nie, in der 1. Klasse ....😼

@kerstinfritzsche7159
@

Reaktion auf HA đŸ€ŁđŸ˜

@ooli1493
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Wenn die Kinder schon keinen Stift mehr halten können! đŸ˜–đŸ˜–đŸ˜–đŸ˜”â€đŸ’«đŸ˜±

@medizinatlas3809
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Mist, wenn die RechtschreibprĂŒfung der Texteingabe versagt. 1:54 ff Nur gut - ich brauche keine KI um aus einer"Schlleiterin" eine "Schulleiterin herauszulesen.

@detlefk5615
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Frontalunterricht, Schreiben nach Vorgaben anstatt nach Gehör, Disziplin. Und akzeptieren dass man nicht jeden retten kann.

@mykleine
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Wusste garnicht das es geht die 1 klasse wiederholen 😼

@danielcoors4300
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Verpflichtend den Kindergarten einfĂŒhren, Deutschkurse fĂŒr nicht Muttersprachler, Erziehung durch die Eltern, weniger Handy und mehr BĂŒcher vorlesen.

@PetraNann
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Der Elefant im Raum?

@katharina4816