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Die Wartburg: Macht, Religion, Revolution | Doku HD Reupload | ARTE

Video Overview & Insights

Majestätisch thront die Wartburg seit fast tausend Jahren über dem Thüringer Wald. Als ideale mittelalterliche Burg ist sie ein lebendiges Zeugnis der vielschichtigen deutschen Geschichte – und ein Symbol für Freiheit, Macht und Kultur. Die Wartburg ist Markenzeichen für Deutschland, seit 1999 Weltkulturerbe, Top-Touristen-Attraktion und prägt maßgeblich unsere Identität.

Habt ihr die Wartburg schon mal besucht oder steht das noch auf eurer Liste?

— @ARTEde

Die Wartburg gilt als renommierteste Festung Deutschlands und verkörpert seit annähernd 1.000 Jahren deutsche Kultur und Identität. Gegründet wurde sie um 1067 von Ludwig dem Springer. Das einzigartige Bauwerk erfährt in den folgenden Jahrhunderten diverse Erweiterungen, Umbauten und Renovierungsphasen. Die Wartburg wird immer wieder beschossen, vom Blitz getroffen oder von verheerenden Bränden heimgesucht. Um den Verfall aufzuhalten, wird sie stetig instandgesetzt, meist besser als zuvor.

Die Burg ist Schauplatz bedeutender historischer Ereignisse: Im 13. Jahrhundert lebt hier die Heilige Elisabeth von Thüringen. Sie gibt ihr Leben als Adlige auf und widmet sich der Armenpflege. Der berühmte Sängerkrieg, ein Wettstreit der Minnesänger, findet im Palas statt und beeinflusst nachhaltig die deutsche Kultur. Im 16. Jahrhundert sucht Martin Luther auf der Wartburg Zuflucht, übersetzt hier 1521 und 1522 das Neue Testament ins Deutsche. Damit stellt Luther die Weichen für die Reformation, die nicht nur seine Zeit, sondern große Teile der Welt verändert.

eine faszinierende burg!!!! wieviel deutsche geschichte beinhaltet sie!!!

— @engelfranzi51

1817 wird die Burg mit dem Wartburgfest zum Symbol nationaler Einheit und des Strebens nach Freiheit und Gleichheit. Unter den Nationalsozialisten wird sie politisch umgedeutet und missbraucht. Heute ist die Wartburg ein Symbol für die Verbindung von deutscher Architektur, Geschichte und Kultur. Sie ist Zeugnis deutscher Vergangenheit und schenkt nach wie vor Hoffnung für eine Zukunft in Freiheit und Demokratie.

Dokumentarfilm von Oliver Halmburger (D 2024, 87 Min)

ich gebe zu, auf die nervigen Gesangseinlagen hätte ich verzichten können ;)

— @Hatatitla76

#wartburg #deutschland #geschichte

Video verfügbar bis zum 21/10/2026

Sachlich ist diese Darstellung mit der Opernhandlung nach Wagners Libretto kaum vereinbar. Elisabeth und Tannhäuser kannten sich bereits vor seinem Aufenthalt im Venusberg. Darauf weisen mehrere Stellen eindeutig hin: Elisabeths Arie „Dich, teure Halle“ ergibt nur Sinn, wenn sie Tannhäuser dort bereits früher erlebt hat. Außerdem sagt Landgraf Hermann ausdrücklich, dass Elisabeth sich seit Tannhäusers Verschwinden von den Sängerwettstreiten ferngehalten hat. Auch Wolfram und die anderen Minnesänger behandeln Tannhäuser als einen langjährigen Gefährten des Wartburger Hofes.

Offen bleibt lediglich, wie weit die Beziehung zwischen Elisabeth und Tannhäuser vor dem Venusberg bereits entwickelt war. Ob sie schon ein Liebespaar waren, sagt Wagner nicht ausdrücklich. Dass sie sich erst nach dem Venusberg kennenlernen, lässt sich aus dem Libretto jedoch nicht herleiten.

— @ChristianBurhan

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/118613-000-A/die-wartburg/

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Starke Doku! Auch, dass endlich mal jemand das Detail mit der Erde, die auf den Wartberg gebracht wurde, erwähnt wird. Ich wohne auch nicht weit weg von ihr. Und selbstverständlich war ich auch schon dort gewesen.

— @checker091000

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⚔️🗡️ In der Schrift steht, wir müssen durch viele Trübsale gehen. 🌿⛲🌵William MacDonald schreibt. H. Zwei Gleichnisse als Ermutigung zum beharrlichen Beten (11,5–13)


11,5–8 Der Herr behandelt weiter das Thema Gebet und erzählt nun ein Gleichnis, um Gottes Bereitschaft zum Hören und Erhören der Bitten seiner Kinder zu beschreiben. Die Geschichte dreht sich um einen Mann, bei dem »um Mitternacht« ein Gast ankommt. Unglücklicherweise hat er nicht genug Essen im Haus. So geht er zu einem Nachbarn, klopft an der Tür und bittet um »drei Brote«. Zuerst ärgert sich der Nachbar darüber, im Schlaf gestört worden zu sein, und will nicht aufstehen. Doch weil der besorgte Gastgeber immer weiter anklopft und ruft, steht er schließlich auf und »gibt ihm, so viel er braucht«.


Wenn wir dieses Bild übertragen, müssen wir sorgfältig einige falsche Schlüsse vermeiden. Es bedeutet nicht, dass Gott sich über unsere anhaltenden Bitten ärgert. Und es geht auch nicht darum, dass die einzige Möglichkeit für die Erhörung unserer Gebete darin besteht, dass wir immer wieder dasselbe bitten.


Das Gleichnis will uns lehren, dass Gott noch viel mehr auf das Rufen seiner Kinder hören will, wenn schon ein Mann bereit ist, seinem Freund wegen dessen Zudringlichkeit zu helfen.


11,9 Außerdem lehrt das Gleichnis, dass wir in unserem Gebetsleben nicht müde oder entmutigt werden sollen. »Bittet ständig, … sucht ständig, … klopft ständig.« Manchmal beantwortet Gott unsere Gebete sofort. Doch in anderen Fällen antwortet er nur, wenn wir ihn immer wieder bitten.


Gott erhört Gebet:


Manchmal, wenn die Herzen schwach sind,


gibt er sofort genau die Gaben, um die die Gläubigen bitten,


doch oft muss der Glaube einen tieferen Frieden kennenlernen


und Gottes Schweigen vertrauen, wenn er nicht redet,


denn der, dessen Name Liebe ist, wird das Beste schicken;


Sterne mögen vergehen oder Berge wanken,


doch Gott ist treu, seine Verheißungen fest.


Er ist unsere Stärke.


M. G. P.



Das Gleichnis lehrt verschiedene Stufen der Beharrlichkeit – bitten, suchen, klopfen.



11,10 Es lehrt, dass »jeder Bittende empfängt«, jeder »Suchende findet« und jedem »Anklopfenden geöffnet werden« wird. Das ist die Verheißung, dass Gott uns immer gibt, worum wir im Gebet bitten, oder aber etwas Besseres. Ein Nein als Antwort zeigt nur sein Wissen, dass die Erfüllung unserer Bitte nicht das Beste für uns wäre. Wenn er uns deshalb etwas vorenthält, ist das besser, als unsere Bitte zu erfüllen.




🌿⛲🌵




11,11.12 Das Gleichnis lehrt, dass Gott uns niemals täuschen wird, indem er uns »einen Stein« gibt, wenn wir um »Brot« (LU 1912) bitten. Brot hatte zu dieser Zeit die Form eines flachen Fladens, die einem Stein ähnelte. Gott wird uns niemals betrügen, indem er uns etwas Ungenießbares gibt, wenn wir um Nahrung bitten. Wenn wir »um einen Fisch bitten«, wird er uns doch nicht »eine Schlange geben«, d. h. etwas, das uns töten wird. Und wenn wir »um ein Ei« bitten, dann gibt er uns keinen »Skorpion«, d. h. etwas, das uns schlimme Schmerzen bereiten würde.


11,13 Ein menschlicher Vater würde keine schlechten Gaben geben. Auch wenn er sündig ist, weiß er, seinen »Kindern gute Gaben zu geben«. »Wie viel mehr wird« unser himmlischer »Vater« bereit sein, »den Heiligen Geist … denen« zu geben, »die ihn bitten«! J. G. Bellet sagt dazu: »Es ist von Bedeutung, dass er als Gabe, die wir am meisten brauchen und die er uns am liebsten geben will, den Heiligen Geist auserwählt.« Als Jesus diese Worte sprach, war der Heilige Geist noch nicht gegeben (Joh 7,39). Wir sollten heute nicht darum bitten, dass der Heilige Geist in uns wohnen möge, weil er schon bei unserer Bekehrung gekommen ist, um in uns Wohnung zu nehmen (Röm 8,9b; Eph 1,13.14).


Doch es ist sicherlich angemessen und notwendig für uns, auf andere Weise um den Heiligen Geist zu bitten. Wir sollten beten, dass wir bereit sind, vom Heiligen Geist zu lernen, dass wir uns von ihm führen lassen und dass seine Macht bei jedem Dienst für Jesus Christus auf uns ausgegossen wird.


Möglicherweise bezog sich Jesus, als er die Jünger lehrte, um »den Heiligen Geist« zu bitten, auf dessen Kraft des Geistes. Dadurch konnten sie die Jüngerschaft auf eine Weise leben, die nicht von dieser Welt ist und die er sie in den vorhergehenden Kapiteln gelehrt hatte. Zu dieser Zeit spürten sie vermutlich bereits, dass es völlig unmöglich war, die an sie gestellten jüngerschaftlichen Anforderungen aus eigener Kraft zu erfüllen. Das ist natürlich wahr. »Der Heilige Geist« ist die Macht, die es uns ermöglicht, ein christliches Leben zu führen. Deshalb zeigte Jesus uns, dass Gott uns diese Kraft gerne gibt, wenn wir ihn darum bitten.


Im griechischen Original heißt es in Vers 13 nicht, dass Gott uns den Heiligen Geist geben will, sondern dass er »Heiligen Geist geben« will (ohne Artikel). Professor H. B. Swete zeigte auf, dass der Artikel, wenn er gebraucht wird, auf die Person hinweist, wenn er jedoch fehlt, verweist das auf seine Gaben oder Handlungen für uns. Deshalb betrifft das Gebet in diesem Abschnitt eher das Wirken des Geistes in unserem Leben als die Person des Heiligen Geistes an sich. Das wird durch die Parallele in Matthäus 7,11 bestätigt und näher ausgeführt, wo es heißt: »… wie viel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes geben denen, die ihn bitten!«


*


⚔️🗡️** Dieser Satz stammt aus der Bibel, genauer gesagt aus der Apostelgeschichte (Kapitel 14, Vers 22). Dort heißt es, dass wir „durch viele Trübsale in das Reich Gottes eingehen müssen“ (in neueren Übersetzungen oft auch „Bedrängnisse“ genannt).

Hintergrund des Bibelverses

Die Sprecher: Die Apostel Paulus und Barnabas.

Die Situation: Sie reisten durch verschiedene Städte, um den Menschen das Evangelium zu verkünden, obwohl sie dort oft verfolgt und angefeindet wurden.

Der Sinn: Sie ermutigten die jungen Gemeinden, trotz schwerer Zeiten und Leiden im Glauben fest zu bleiben.

Bedeutung von „Trübsal“

Schwierigkeiten im Leben: Damit sind Prüfungen, Verfolgung, Angst, Traurigkeit oder Krankheiten gemeint, die zum Menschsein und besonders zum Leben als Gläubiger in einer oft feindlichen Welt dazugehören.

Das Ziel: Der Vers tröstet, dass all das Leid nicht das Ende ist, sondern dass der Weg durch diese schwierigen Zeiten hindurch zum Frieden bei Gott (ins Reich Gottes) führt.

Bekannte Kunst: Johann Sebastian Bach hat diesen Vers als berühmten Eingangschor in seiner Kantate BWV 146 vertont.

— @mik_el_hans_el

Twitter: https://twitter.com/ARTEde

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Meine Heimat, meine Werte❤.

— @tomt8923

More User Perspectives

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bitte mehr davon <3

@DonGrego77
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Wieder eine Wiederholung, lasst doch einfach die Videos drin

@stephanp.414
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Für Adel hab ich nichts übrig,haben nur Menschen unterdrückt und ausgebeutet.Muss man nichts schön reden.

@Tara-LeeHorner
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Schweres los aber danke, dass ihr alles versucht😘

@arwenmuller
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Hat der dunkle Parabelritter schon auf diese Doku reagiert?

@hubertsuchikowsky3920
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Von der Vogelweide ist berühmt. Minnesang die ersten Liebeslieder.

@Syntaxter
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Ich hoffe die Doku bringt mir Schlaf. Liege gerade mitten im Nirvana, an einem schönen Fluss, unterm Baum mit Schlafsack. Herrlicher Ausblick, aber ungewohnte Geräusche von den ganzen Tieren. Wiesel, Hase, Eule, Falken und Fledermäuse haben mich schon entdeckt.

@larifari0815
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Was für ein toller Einstieg in diese Doku - so kann es Stunden weitergehen.
Danke ~

@jjuniperpearl
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Sie sind ja glücklich bei uns die Österecher alle burge in die luft gejagt haben, die haben genug von stendige revolutionen :)

@lifigrugru6396
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Eine sehr schöne Doku über unsere Burg, liebes ARTE Team ^^ als Eisenacher ist man schon sehr stolz auf die Wartburg und blickt jedesmal ehrfürchtig zu ihr hinauf

@Rauli.Raccoon
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Ich freu mich auf die Geschichtsfensterreaction.

@ossix2
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Ich habe die Wartburg von Bluebrixx.
Ich finde ihr solltet das wissen.

@LesnickRenk
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Je weniger Verbindung zum Judentum, desto besser für die Erkenntnis des wahren Christi und der Mutter Gottes, meine lieben Kinder. Das Interesse am parthischen Christus führt zu originalen spirituellen Quellen und verändert vieles in eurer Weltanschauung. Ohne die Abkehr von den petrinisch Malen ist ein Vorankommen nur in sehr begrenztem Maße möglich, ganz gleich, wie sehr man sich persönlich bemüht. Der wahre Christus kann nicht in historischen und kirchlichen Verzerrungen verstanden werden!

@pnts87
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Liebe geht raus , Grüße aus Eisenach die Stadt zum Fuße der Wartburg ❤️

@sakrecords
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Sehr spannende Doku. Die Wartburg ist faszinierend, weil sie fast jede Epoche deutscher Geschichte berührt: Mittelalter, Elisabeth von Thüringen, Minnesang, Luther und die Reformation, das Wartburgfest 1817 und später auch politische Umdeutungen. Gerade solche Orte zeigen, wie Geschichte immer wieder neu erinnert und genutzt wird. Genau solche historischen Schichten finde ich auch bei Histochronik interessant.

@Histochronik
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Können wir eine Planen die den gesamten Staatshaushalt verschlingt.

@Protuberanz1
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Sie ist so ein mächtiges Symbol für deutsche, alle wechselnden Mächte oder Machthaber haben sie für sich umgedeutet!

@miho7402