Denken, Fühlen, Handeln – Emotionen aus psychologischer Perspektive
Video Overview & Insights
Vorlesung von Prof. Dr. Veronika Brandstätter-Morawietz (Psychologisches Institut UZH) in der ZAZH-Ringvorlesung "Mithassen - Mitfühlen. Antike gefühlswelten aus moderner Perspektive".
Moderation: Prof. em. Dr. Christoph Riedweg (ZAZH)
00:00:00 Begrüssung
Na neu ist mir das jetzt nicht . ich habe schon bei der ersten grafik verstanden😘 um was es geht und ihren kontext. da muss doch net 1.5 stunden gehen ?
00:09:37 Vorlesung
01:08:55 Diskussion
Buchtipp: Entwicklungstrauma heilen von Laurence Heller
More User Perspectives
Vielen Dank dass sie diese fundierte Bildung der Öffentlichkeit zur freien Verfügung stellen. 😊
@lukasberendsmeier1117Netter Inhalt, aber warum so viel Werbung?
@steffdueberraschend, wie wenig diese/dieses Thema bearbeitet ist und auch historische Ergebnisse erst wieder von immer neuen zeitgenoessischen Trendforschern ans Licht geholt werden muessen. Unbeleuchtet war der Bereich chemisch- neurologische Funktionalitaeten und somatischer Kontext und auch der Bereich der gesellschaftlich/politischen intentionierten Lernpraegungen.
@andreaszollinger5619Kritische Anmerkungen zu Frau Brandstätters Analyse
Leider ist Frau Brandstätters Analyse unvollständig. Sie vernachlässigt vollständig die Untersuchung des „Ich“ als zentrale Instanz von Emotionen. Dabei unterstellt sie implizit, dass das „Ich“ historisch konstant geblieben ist – eine fragwürdige Annahme, die sie nicht weiter begründet.
Dreimal wirft sie die Frage auf, wie Emotionen in der Antike verstanden wurden, doch eine Antwort bleibt sie schuldig. Dabei wären gerade Aspekte wie Glaube, Weltbild und soziale Prägung entscheidend, um Emotionen in ihrem historischen Kontext zu erfassen. Diese Faktoren blendet sie jedoch völlig aus.
Zudem beschränkt sich ihre Untersuchung weitgehend auf die Vorfeldanalyse: Die Deutung von Emotionen wird thematisiert, doch die entscheidende Frage bleibt unbehandelt: Sind Emotionen und das daraus resultierende Handeln tatsächlich statisch?
Wissenschaftliche Reflexion sollte anerkennen, dass Deutungen stets weltbildabhängig sind. Doch leider bleibt Frau Brandstätter in ihrer eigenen Perspektive verhaftet, ohne alternative Sichtweisen einzubeziehen.